Die deutsche Lernkurve
Harald Neuber/telepolis befasst sich mit den aktuellen Umdeutungsversuchen des grössten Verbrechens, das jemals in der Weltgeschichte von Deutschland ausgegangen ist. Das ist kein schöner Anblick, mit “meiner” Partei als Teil des Bildes, deren Führung sich jüngst von einer Ukraine-Lobby hat einwickeln lassen, die besomders unappetitliche Traditionen bis in die Gegenwart hegt und pflegt. Wem dabei nicht schlecht wird, ist der*dem noch zu helfen? Und wenn ja, wie?
Neuber hebt notgedrungen den Bundespräsidenten in diesem Gesamtbild lobend hervor. Sarichdoch.
Wer eine so flache oder gar tiefe Lernkurve hat, wie zahlreiche politische und Staatsautoritäten dieses Landes, wie soll die oder der in der Lage sein, funktionierende IT-Systeme aufzubauen – oder besser: aufbauen zu lassen? Dass das ähnlich desaströs verläuft “kann kein Zufall sein”. Vor dem Lesen der aufschlussreichen Analyse von Tomas Rudl (auch noch ein Österreicher!) für netzpolitik.org glaubte ich zunächst ganz sicher, dass der berüchtigte Scheuer dafür ressortzuständig sei (“digitale Infrastruktur”). Sensation: ist er nicht! In der Bundesregierung waren sie wohl auch der Ansicht, der habe schon genug Schaden angerichtet. Und also – Lernkurve! – wurde es Horst Seehofer! Seit Jahren fordern wir in diesem Blog seinen Rücktritt oder seine Entlassung. Jetzt ist es zu spät. Würde sie noch vor der Bundestagswahl im September erfolgen, erhielte er eine Aufmerksamkeit, die er sich nun wahrlich überhaupt nicht verdient hat. Horsti, gehe hin in Frieden, und belästige bitte niemand mehr.