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Trotz Inflation …

Über den/die Autor*in: Christian Wolf

Christian Wolf ist Autor, Filmschaffender, Medienberater, ext. Datenschutzbeauftragter. Geisteswissenschaftliches Studium (Publizistik, Kulturanthropologie, Geographie), freie Tätigkeiten Fernsehen (RTL, WDR etc.) mit Abstechern in Krisengebiete, Bundestag Bonn und Berlin, Dozent DW Berlin (FS), Industriefilme (Würth, Aral u.v.m), wissenschaftliche und künstlerische Filmprojekte, Projekte zur Netzwerksicherheit, Cloudlösungen. Keine Internetpräsenz, ein Bug? Nein, Feature. (Digtalpurist)

6 Kommentare

  1. Fred Schwanewede

    Meine Bank bietet mir bislang keine solchen Invests an, obwohl die doch sonst so – kriminell weiß ich nicht – aber skrupellos sind sie auf jeden Fall. Soll ich darauf warten oder lieber selbst danach fragen – was meinst du?

  2. Christian Wolf

    Da musst Du leider selbst Hand anlegen, die kommen erst auf Dich zu, nachdem sie sich die Sahnestückchen abgegriffen haben und die Verluste sozialisiert werden müssen. Sie packen das dann alles in einen großen Investmentfond, wo es nicht gleich auffällt.

  3. w.nissing

    mmmmh, hab mich jetzt noch nicht im Detail ins Tor gestellt (fußballerisch war ich sowieso in meiner kurzen Jugend linksaußen, Sturm) aber der Eingangsserver und der Ausgangsserver sind aber bekannt. Lediglich die Zwischenserver sind tendenziell anonym. Da aber im Prinzip jeder so einen Server zur Verfügung stellen kann ( und die Schlapphüte mit Sicherheit ganze Farmen betreiben) können die doch in den Stationen Mithören, oder?
    LG

  4. Christian Wolf

    Absolut korrekt! Deshalb auch die Warnung am Schluss. Es lässt sich mit Snowflake aufweichen, das hatte ich weg gelassen, um es nicht zu kompliziert zu machen.

    Für das, was wir machen wollen, sollte es reichen – für chinesische Leser hätte ich das berücksichtigt, aber diese Leser sehe ich hier nicht.

    Soviel aber jetzt, wenn ich ins Darknet abtauche, dann brauche ich den Ausgangsknoten nicht. Wäre also nicht falsch, wenn auch noch im Darknet freie Medien (nicht nur wieder Facebook, die sind auch da) vertreten sind, für die, die es brauchen, in Russland, in China, etc.

    Mit Snowflake könnte jeder ein unverdächtiges Tor :-) öffnen. Übrigens, die meisten Zugänge im Tornetz weltweit finden sich bei uns!

  5. w.nissing

    die es brauchen:
    nicht zu vergessen USA, EU( Alina Lapp ist da nur ein Vorgeschmack….)
    “Übrigens, die meisten Zugänge im Tornetz weltweit finden sich bei uns!”
    Ja ! aber wer traut uns noch, wo wir ja schon Julian hängen lassen……..

  6. Christian Wolf

    Uns muss keiner trauen, wir haben nur passende schnelle Zugänge. Der Eintrittspunkt kann überwacht sein, die Verbindung ist verschlüsselt – wen oder was ich aufrufe ist nicht erkennbar, da ordentlich verschlüsselt. Wichtiger ist der Austrittspunkt, denn dort geht die Verbindung zum Ziel. Wenn ich jetzt weiß, wie der Browser aussieht (Fingerprinting), dann kann ich, sobald ich den ausgehender Rechner betrachte, sehen, was von dort aufgerufen wurde – wenn ich den Anfragenden kenne. Deshalb – wie beschrieben – müssen alle den gleichen Hut tragen, das wird unübersichtlich, aber leider nicht aussichtslos.

    Für den einfachen unbeobachteten Nutzer sollte das ausreichen, um anonym zu bleiben, deshalb auch der Hint zu Brave für den Alltagsgebrauch.

    Die einfachste Möglichkeit für die Geheimdienste ist, die bekannten Eintrittspunkte (also die IP-Adressen) zu sperren (China), dann geht der erste Ruf gar nicht erst ins Tornetz.

    Um das jedenfalls teilweise zu umgehen, gibt es die Funktion Snowflake. Damit wird (grob gesprochen) der eigene Rechner zum Eintrittspunkt für die erste Station. Da bei uns zuhause die IP-Adresse regelmäßig wechselt ist das nur sehr schlecht zu kontrollieren.

    Das führt jetzt zu weit – aber ich kann gerne noch einige Zeilen darüber verfassen, wie jeder ein Stück Freiheit für die ganze Welt zur Verfügung stellen kann.

    Grundsätzlich bleibt, den Torbrowser zu installieren und damit auf die Suche zu gehen, ganz ohne die Ambition ins Darknet zu kommen. Der schützt uns ausreichend und wer es nicht so genau nehmen muss, weil er nicht aktiv verfolgt wird, dem reicht auch Brave.

    Wer im Focus von irgendwelchen Behörden steht, der muss vorsichtiger sein, das habe ich angedeutet, dennoch ist der Weg über das Tornetz richtig – wenn auch nicht ganz ohne Gefahren.

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