Das Grundwasser im Oberrheingraben ist nicht sauber, und fliesst zu uns
Es betrifft den Mittelrhein, an dem wir in Beuel wohnen, nur mittelbar. Zur Grundwasserqualität im Oberrheingrabben, einem Einzugsgebiet von 5 Mio. Menschen, gibt es alarmierende Forschungsergebnisse. Alle, die rheinabwärts wohnen, kann das nicht beruhigen. “ERMES-ii-Rhein ist das bislang umfassendste und innovativste grenzüberschreitende Projekt zur Überwachung und Untersuchung der Belastungen des Grundwassers im Oberrheingraben.”
Und das spektakulärste Ergebnis lautet: “An 59% der Messstellen wurde bei mindestens einem der untersuchten Parameter mindestens ein europäischer oder nationaler Trinkwassergrenzwert überschritten.” Mit anderen Worten: die gegenwärtige Situation und Praxis ist rechts- und verfassungswidrig. Die gewählten Politiker*innen in Bund, Ländern und Gemeinden haben einen Eid geschworen, “Schaden” von uns “abzuwenden”.
Ich ziehe daraus den Schluss: alle Agrarlobbyist*inn*en unter ihnen müssen unmittelbar aus ihren Ämtern ausscheiden, denn sie brechen ihren Amtseid wissentlich. Und selbst Unwissenheit soll ja nicht vor Strafe schützen …

wieso die Agrarminister: innen allein? Die Ministerinnen für Wirtschaft und die für Umwelt sind Mitschuld.
man denkt bei Trinkwasserbelastung immer an Agrochemie, ich denke aber vor allem an die Kalichemie der Franzosen und den Petrochemie und Pharmastandort in der Schweiz und in Ludwigshafen und Darmstadt.
Wie die vor 100 Jahren rumgesaut haben, mangels Arbeitsschutz und Umweltauflagen kann.ich mir. vorstellen. Erst seit Anfang der Umweltbewegung in den 80 er Jahren wurde genauer hingeguckt, was dort 100 Jahre lang in den Böden, Kanälen und im Rhein alles versickert ist.
Wir wissen aus Leverkusen, dass man dort besser keinen Salat ziehen sollte. In Beuel hatten wir mit der Degussa Marquardt auch so eine Firma