Mann und Frau gönnt sich ja sonst nichts …
Isabel Coixet, deren eigenes Leben eine Verfilmung wert wäre, ist die Miniserie “Sonntagsnachmittagsblues” zu verdanken. Verfügbar bis 11.9. Weiterlesen
Isabel Coixet, deren eigenes Leben eine Verfilmung wert wäre, ist die Miniserie “Sonntagsnachmittagsblues” zu verdanken. Verfügbar bis 11.9. Weiterlesen
Die entsprechende Recherche von netzpolitik.org und dem Bayrischen Rundfunk hatte ich als Leser schon vor längerer Zeit wahrgenommen. Maximilian Zierer, Florian Heinhold und Rebecca Ciesielski haben es im Auftrag vom Bayrischen Rundfunk, der Deutschen Welle und Arte nun auch filmisch eindrucksvoll umgesetzt: Weiterlesen
Nur bis 13.4. verfügbar ist “Protection – Eine britische Zeugenschutz‑Beamtin sucht nach dem Leck, das zur Katastrophe geführt hat. Zwischen Verrat, Korruption und persönlichem Dilemma deckt sie ein gefährliches Netz aus Machtspielen und Geheimnissen auf.” Von dieser noch relativ jungen Produktion (2024/25) gibt es nur einen englischen Wikipedia-Eintrag. Weiterlesen
Nach längerer Durststrecke hat mich mal wieder eine Miniserie angesprochen. “The Veil” in der ZDF-Mediathek. Verfügbarkeitsdauer unklar. Einige starke Elemente, mit einer kritischen Einschränkung. Weiterlesen
Seit 2014 ist er Boss, in diversen Funktionen mit diversen Titeln. Als er aus einer selbstimaginisierten Favoritenposition heraus WDR-Intendant werden wollte, also Oberboss, schied er enttäuschend schon im ersten Wahlgang aus. Warum also im hohen Ü60-Alter noch mit Chefsein rumärgern? Ich habe ja selbst schon mit 59 aufgehört, aus gesundheitlichen Gründen, wie mein Infarkt im Vorjahr bewiesen hat. In meiner Medienerinnerung hat Jörg Schönenborn zwei Seiten, eine starke und eine schwache. Die schwache war/ist ebendieses Bosssein. Weiterlesen
Was ich über die Persönlichkeit von Angela Merkel weiss, weiss ich von unserer ehemaligen Oberbürgermeisterin. 2017 trafen die Damen bei den Verhandlungen um eine “Jamaika-Koalition” zusammen, und sollen sich gut verstanden haben. Vielleicht war es das, was einen gewissen Lindner diese Koalition fürchten liess, so dass er sie zum platzen brachte. Nie war die Chance auf eine soziale Kindergrundsicherung so gross, wie zwischen Merkel und Dörner. Aber meine These ist, dass Lindner die Unfähigkeit seiner nichtministrablen Partei freund*inn*e*n noch mehr fürchtete … Aber ich schweife ab. Weiterlesen
mit Update 10.3.
Allzu oft haben sich vorschnelle Urteile über die Zukunft des Iran als nicht nur falsch erwiesen. Sondern in der politischen Praxis sogar als katastrophal. Das ist in der Sprechweise meiner alten Freundin Ferdos Forudastan zu spüren, die ich heute morgen im DLF hörte, bei dem sie vor vielen Jahren noch selbst moderiert hat. Weiterlesen
Die besten Kerzen auf der Deutschlandfunk-Torte werden immer am Wochenende gesendet. Heute z.B.:
Christoph Richter: “Das Wochenendjournal – Die Oder – Wie ein Grenzfluss verbindet – Gemächlich mäandernd bildet die Oder die Grenze zu Polen. Mit ihren Flussauen bietet sie Lebensraum für viele Tiere. Ein massenhaftes Fischsterben vor einigen Jahren hat aber gezeigt, wie fragil dieses Ökosystem ist. Weiterlesen
Ich weiss ja nicht, ob Sies schon wussten, aber es gibt mehr als einen Krieg, in dem massenhaft Unschuldige bombardiert werden. Als Extradienst-Leser*in wissen Sie: hier wird Ihnen jeder Ausweg des Vergessens und des habbichnichgewusst verstellt. Das vorausgeschickt, hier die Klicktipps zum Krieg, über den sich hierzulande alle Medien verbreiten. Nicht alles ist Trash. Weiterlesen
*Fleischfresser*innen aufgepasst. Wir sind immer noch die Mehrheit. Auch wenn sie langsam, sehr langsam schmilzt. Da ist zweierlei von uns nicht zuviel verlangt. Erstens, es nicht zu übertreiben. Und uns zweitens dafür zu interessieren, wie unser Fressen produziert wird. Woraus sich zwangsläufig ein höheres Qualitätsbewusstsein entwickeln sollte … könnte … Tut es das? Da ist noch viel Luft nach oben. Dazu zwei aktuelle Hinweise. Weiterlesen
Keine Ahnung, warum sich hierzulande immer noch die Legende hält, in Skandinavien sei irgendwas sozialer und fortschrittlicher. Wegen der Radwege in Kopenhagen? Oder weil deutsche Medien immer ahnungsloser durch die Welt taumeln? Tatsache ist: in den meisten skandinavischen Ländern haben rassistische und faschistische Parteien schon mehr Einfluss auf die Regierungspolitik als hier – und hier ist es bekanntlich schon schlimm genug. Darum überrascht mich das hier, spätestens seit Breivik, nicht mehr: Weiterlesen
Deutschlands Fussballoligarchen (der Herren) wollen die Sache nicht anfassen, nicht sehen, nicht hören. Was mischt sich die Welt in den (Profi-)Fussball (der Herren) ein? Das geht sie doch gar nichts an, der gehört doch ihnen, den Oligarchen (der Herren). Es ist so ähnlich wie mit dem Vatikan, der jahrhundertlang Kriege geführt hat, “im Namen des Herr”. Aber hat den mal einer gefragt? Nun hat der Fussballgott Stellung genommen, in einer Eindeutigkeit, die seine machthabenden Deuter umso heftiger zu ignorieren versuchen. Weiterlesen
Die Kanaren und Norddeutschland sind ausgebucht. Die Mehrheit der Rheinländer*innen ist geflohen, wie jedes Jahr. Was bleibt, neben dem hoffentlich erfolgreichen Vorräteeinkauf für diejenigen, die keinen Platz im Flieger oder gar bei der Bahn bekommen haben. Für die Unterhaltung an diesem sehr langen Wochenende hier zwei konstruktive Vorschläge, um den Humor und die gute Laune nicht zu verlieren: Weiterlesen
mit Update am Abend
Die SZ-Paywall textet heute als Lockstoff “Schluss mit gemütlichem Sonntagskrimi” und macht dahinter Reklame für einen Netflix-Krimi. Das können Sie billiger, und wahrscheinlich sogar besser, haben: Weiterlesen
Vor einer Woche hatte ich es freudig hier angekündigt. Dann kegelte der MDR es kurzfristig aus seinem Nachtprogramm. “Ich war neunzehn”, DDR 1968, in der Regie des mit einigem Recht berühmten Regisseurs Konrad Wolf. Wird es nun wahr? Weiterlesen
Trotz meiner intimen Kenntnisse und guten Verbindungen in den WDR habe ich bis heute keine Begründung gefunden, warum es der Redaktion von “Zeiglers wunderbare Welt des Fussballs” gelungen ist, ihre sonntägliche Sendezeit um fünf Minuten auszudehnen, und das sensationellerweise zu Lasten der sonntäglichen Bundesliga-Sportschau, und zwar auch, wenn sonntags drei Spiele sind. Eine solche Massnahme muss nicht nur die ARD-interne 9er-Konferenz passiert haben, sondern auch von der mächtigen DFL, Vertragspartnerin von ARD, ZDF und all den andern, abgenickt worden sein. Es dokumentiert definitiv den Bedeutungsverlust der Bundesliga-Sportschau. Weiterlesen
mit PS am Abend
Mann hört, dass sich die SPD in Berlin bemüht, irgendwie öffentlich bemerkt zu werden. Das letzte Mal, dass sie in der Nähe von 30% gesehen wurde, war das nicht bei “Schulz“? Erst die Backen aufblasen, und dann folgt nichts. Ein Muster, das seit Jahrhunderten an der SPD klebt. Wiederholung wird wenig Fortschritt bringen. Im Folgenden ein Beispiel, wie mann es richtig macht. Weiterlesen
Ich liebe sie beide. Sie verkörpern den Rheinländer und den Westfalen auf sympathischste Weise. Der Eine, Jürgen, ist zwei Jahre jünger als ich, hat aber schon viel weissere Haare. Der Andere, Fritz, ist zwei Jahre älter als ich, und ihn nerven und erfreuen die gleichen Sachen wie mich. Nur dass er eine andere Borussia hat, und dass er, wie so viele, total genervt ist von Claudia Roth, während ich sie besser kenne. Ich bin also in der Mitte zwischen den beiden, was sich biografisch darin symbolisiert hat, dass ich als Schüler mehrmals täglich die Demarkationslinie zwischen Rheinland und Westfalen mit dem Fahrrad überquert habe – im Städteviereck Essen-Bottrop-Gladbeck-Gelsenkirchen. Weiterlesen
Der unzweifelhaft zeitgeschichtlich preiswürdige Dokumentarfilm “Die Unbeugsamen” von Torsten Körner ist wieder verfügbar bis 4.3.2026. 3sat hat ihn anlässlich des Todes von Rita Süssmuth wieder ins Programm gehoben (morgen nachmittag 15:30 h zum Anstoss der Fussball-Bundesliga der Herren). Das passt. Weiterlesen
Ich weiss nicht, wie es Ihnen geht. Ich kriege immer zuviel, wenn ich mehr oder weniger prominente Nasen sehe, die sich vor Tagesschau-Kameras stellen, um Trauer zu demonstrieren (oder zu simulieren). Mehr Respekt habe ich vor solchen, die handeln. Dazu ein paar Vorschläge – wobei offenbleiben muss, ob sie diesen Mord/Totschlag/Unfall verhindert hätten. Kameras jedenfalls nicht. Weiterlesen
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