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8. Mai

Deutsche Medien spekulieren viel, was der rätselhafte Herr Putin dieser Tage macht. Wird er übelnehmen? Und wie sehr? In den Hintergrund gedrängt wird, wie Deutschland mit dem 77. Jahrestag seiner Befreiung vom Faschismus durch die Alliierten umgeht. Welche Lehren sind zu ziehen? Oder ist schon alles erledigt?

Behaglich

Einen behaglichen Sonntag habe ich Ihnen gestern gewünscht. Ich hatte ihn. Günter Bannas beschäftigt sich in seiner Kolumne “Ampelschaltungen” mit den kommenden Landtagswahlen: in ener Woche Schleswig-Holstein, in zwei Wochen NRW – und am 9. Oktober Niedersachsen. In Schleswig-Holstein wird sich wenig verändern, in NRW vielleicht ein bisschen mehr – oder auch nur sehr wenig. Umfragen sind keine Wahlergebnisse.

Wahlkampf

In zwei Wochen ist NRW-Landtagswahl. Meine Stimme ist schon weg. Ich bin immer unter den ersten Wähler*inne*n im Beueler Wahlbüro. Ich könnte ja noch unters Auto kommen. Oder – noch schlimmer – es mir anders überlegen. Ist mir bei dieser Wahl erstmals passiert. Zu spät. Helmut Lorscheids Text “Wen wählen?” also ebenfalls – für mich zu spät. Andererseits: immer mehr Menschen überlegen es sich erst im letzten Moment.

Rasierklinge

mit Update mittags: US-Kriegsziele Sie ist jetzt “in aller Munde”, die Rasierklinge, auf der neben anderen die Bundesregierung reitet. Ich möchte nicht in der Haut jener stecken, die den Kurs gegenüber den Kriegsparteien bestimmen müssen. Zumal in der vermachteten Medienöffentlichkeit mit Dank nicht zu rechnen ist. Ich stimme mit dem Bundeskanzler überein: “Es darf keinen Atomkrieg geben.” Wie eng richtig und falsch nebeneinander liegen, haben für mich zwei Stellungnahmen verdichtet.

Flagellanten vs. Elbakyan

“Zu den religiösen Praktiken (der Flagellanten) gehörte die öffentliche Selbstgeißelung, um auf diese Weise Buße zu tun und sich von begangenen Sünden zu reinigen.”, so Wikipedia. Das “Flagellantentum in Deutschland” sieht Günter Bannas in seiner Kolumne “Buße” angeheizt. “Ob Merkel besser beraten war? Seit ihrer Erklärung, sie habe sich nicht zu korrigieren …” Sehr gute Frage.

Michel und Bereicherung

Die Meinungen über die strategische Weisheit des Bundeskanzlers gehen auseinander. Wenn sich darüber alle einig wären, würde ich mir grössere Sorgen machen. Reinhard Olschanski drückt in “Mal Pokerface, mal Deutscher Michel?” seine Sorgen aus; meine finden Sie im Leserkommentar darunter.

Existenzielle und nicht-existenzielle Außenpolitik

Gestern hat sich der von mir ob seiner luziden journalistischen Arbeit hochgeschätzte Günter Bannas im „Extradienst“ Gedanken zur Ambivalenz des Pazifismus gemacht und dabei auch an Heiner Geisslers berühmtes (und auch berüchtigtes) Diktum erinnert, wonach die Pazifisten der 1930er Jahre Auschwitz erst möglich gemacht hätten. Ich muss gestehen: Dieses Zitat hat mir lange Zeit den Schaum vor den Mund getrieben und die Einsicht lange behindert, dass dieser Pfälzer Heiner eigentlich ein sehr cleverer Kopf ist/war […]

Ostermärsche

Zwei Texte beschäftigen sich mit den Ostermärschen. Günter Bannas stellt in “Marschgepäck” politische Statements von deren Koordinierungsbüro der Kritik von Wolfgag Thierse gegenüber, und überlässt uns Leser*inne*n das Urteil. Reinhard Olschanski beklagt “Zögern, Zaudern, Amerika bashen”. Auf den Bonner Ostermarsch hat er sich damit nicht bezogen, sondern, nach meiner Nachfrage, auf den in Berlin.

Kompromissfried ist undeutsch

Siegfried ist ein weitverbreiteter deutscher Männervoname. Obwohl: seit den 60er Jahren eher kaum noch. Manche Eltern hatten aus seiner Geschichte gelernt. Kompromissfried aber wurde noch nie ein Kind genannt. Schade eigentlich. Nach Meinung von Peter Wahl “Kompromissfrieden oder Siegfrieden?” ist ersterer schon deswegen vorzuziehen, weil er realistischer zu erreichen ist, und vor allem mit weniger Todesopfern verbunden wäre.

Zerlegung

Günter Bannas gab uns einen kleinen groben Überblick über die Zusammensetzung des derzeitigen Bundestages, anhand des “Kürschner”-Handbuches: “Seit 1949 mit *”. Ulrich Horn stellte Fehlleistungen mehrerer Mitglieder der NRW-Landesregierung zusammen: “NRW-CDU zerlegt sich”. Horn ist in der NRW-Politik exzellent vernetzt. Seine Insinuierung einer auf die Landtagswahl abzielenden Intrige ist nicht abwegig.

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