Beueler Extradienst

Meldungen & Meinungen aus Beuel und der Welt

Schlagwort: GA (Seite 1 von 3)

Decolonize Bonn

Offener Brief zum verantwortungsvollen Umgang mit den Verbrechen des Kolonialismus in Bonn
Am 9.3.2020 erhielten wir eine Antwort von Dr. Birgit Schneider-Bönninger auf unseren Brief zum verantwortungsvollen Umgang mit Verbrechen des Kolonialismus in Bonn, der uns wĂŒtend zurĂŒck ließ. Dr. Birgit Schneider-Bönninger formuliert darin, dass sie bezweifelt, dass Friedhöfe ein geeigneter Ort sind um die koloniale Vergangenheit Bonns aufzuarbeiten und dass sie die Beziehung von Lothar von Trotha und Bonn grundsĂ€tzlich in Frage stellt. Wir haben das GefĂŒhl, dass hier MissverstĂ€ndnisse vorliegen, die wir mit diesem offenen Brief klarstellen möchten.Weiterlesen…

Das Pferd ist erschöpft

Sackgasse Individual-MobilitĂ€t – besonders deutsch?
Die so denken, erkennen Sie daran, dass sie die zur organisierten KriminalitĂ€t konvertierte deutsche Autoindustrie als “SchlĂŒssel-” oder “Leitindustrie” bewerten. Da ist die technologische, klimapolitische und soziale Sackgasse schon inklusive. Dennis Scherer/GA beschrieb dieser Tage die Konflikte zwischen FussgĂ€nger*inne*n und Radfahrer*inne*n. Ähnliches lĂ€sst sich jederzeit in Beuel beobachten,Weiterlesen…

GrĂŒne Jugend stĂ€rkt Beuel

mit Update
Dieses Mal war Philipp Königs/GA schneller als ich. Ich bin lieber zunĂ€chst 3 Bierchen trinken gegangen, um den verdienten Lohn anderer Leute Arbeit zu feiern. Das Wichtige findet erst heute statt, wenn die Bonner GrĂŒnen die Direktwahlkreise zur Kommunalwahl am 13.9. mit Kandidat*inn*en besetzen. Nach meiner Bewertung vergangener Wahlen können sie in Beuel 3-5 von 7, in Bonn ca. 10 von 17 und in Bad Godesberg 1 von 7 erobern; 2014 waren es nur 2: Innere Nordstadt und einer in Endenich. Zu Königs’ Bericht möchte ich folgendes ergĂ€nzen.
Der Wahlgang um Platz 1 zwischen Annette Standop und Brigitta Poppe-Reiners (56:42 Stimmen),Weiterlesen…

Bonner GrĂŒne: Ü60-DĂ€mmerung

Schon seit sehr jungen Jahren weiss ich, dass die grösste Lebenskunst bei fast allen TĂ€tigkeiten das rechtzeitige Aufhören ist. Wie bei allem, was wir essen, trinken, geniessen ist am Ende alles eine Frage der Dosis. Irgendwann ist es zuviel und wird giftig, meistens weit bevor Schimmel fĂŒr alle zu sehen ist. Dies als Lebensweisheit vorangestellt, kann ich bezeugen, dass Lisa Inhoffens GA-Bericht aus dem GrĂŒnen Ortsverband Bonn (das ist das alte Bonn ohne Godesberg, Beuel und Hardtberg) nach dem, was ich von Dabeigewesenen gehört habe, weitgehend korrekt ist.
Darum begnĂŒge ich mich hier mit der ErgĂ€nzung aus Beuel.Weiterlesen…

Epstein-AffÀre / Libanon / Mensch&Tier / Napoli&Bonn

Die AffĂ€re um den mutmasslichen (Kinder-)Postitutionsvermittler Jeffrey Epstein ist noch nicht ausgestanden, bei Licht besehen nichts davon, auch nicht sein “Selbstmord”. Aber es gibt zu viele MĂ€chtige, die kein Interesse an der öffentlichen Ausbreitung der Sachverhalte haben. Darauf macht jetzt auch Boris Rosenkranz/uebermedien aufmerksam, leider nur hinter Paywall (gewöhnlich baut dieser Blog sie nach einer Woche ab, also pĂŒnktlich zu den scheinbesinnlichen Feiertagen). So viel ist erkennbar: Rosenkranz geht es um John Brockman, dessen ErwĂ€hnung von deutschen Leitmedien, die mit ihm gut im GeschĂ€ft seien, grĂŒndlich vermieden werde. Auf Wiederlesen zu Weihnachten. Ein Brockman-PortrĂ€t von Georg Diez/Spiegel von 2014 hier.
Thomas Pany/telepolis leuchtet die gesellschaftlichen Unruhen im Libanon aus,Weiterlesen…

Wundersame Bahn XXXVI

Wenn ein IC mit umgekehrter Wagenreihung freitags mit nur 5 Minuten VerspĂ€tung in Bonn ankommt, dann ist das jedenfalls eine famose Leistung des Zugteams – und natĂŒrlich auch der aus- und einsteigenden FahrgĂ€ste. Schwach dagegen, wenn auch auf so eine geringe VerspĂ€tung in Köln nicht gewartet wird – der mögliche Umstieg fĂŒr Reisende nach Wuppertal/Hagen misslang. Bis Essen summierte sich die VerspĂ€tung auf 12 Minuten. Naja, fĂŒr das, was ich freitags gewohnt bin, eine Lappalie. Mehr schocken konnte mich die EVAG in Essen.Weiterlesen…

Verleger / Talkshows / BaƟakƟehir

Gangsterstyle von Döpfner
Mathias Döpfner, AnfĂŒhrer der deutschen Zeitungsverleger, soll seiner Bande die Leviten gelesen haben. Aus seinem Interesse als MultimillionĂ€r hat er ĂŒberwiegend Recht. Aber wer von uns ist MultimillionĂ€r*in und Zeitungsverleger*in? Immerhin scheint sich meine einstige BefĂŒrchtung vor einer Paywall beim Bonner General-Anzeiger bisher nicht zu bestĂ€tigen,Weiterlesen…

Wetternot / Bahnmord / Alte ARD

Bei uns könnte es Donnerstag 41 Grad werden. Lisa Inhoffen/GA beruhigt – der Wahnbachtalsperrenverband könne fĂŒr alles sorgen. Was sie schreibt, deckt sich mit den Informationen, die bei mir ankommen. Hoffen wir mal, das stimmt alles. In New York City sieht es, bei Ă€hnlichen Temperaturen, schlimmer aus. Die Privatisierung öffentlicher Dienstleistungen ist eben nicht Teil der Lösung, sondern des Problems. Wenn dann noch eine klimaignorante Regierung dazukommt, wird “der Amerikaner” vielleicht bald Kanadier.
In Voerde hat es einen grausamen Mord gegeben: vom Bahnsteig vor den Zug gestossen.Weiterlesen…

Knatsch in Beuel?

Die Gewerbegemeinschaft Beuel war in den letzten Jahren, sogar Jahrzehnten, ein wichtiger StabilitĂ€tsfaktor fĂŒr die Entwicklung Beuels. Alle Parteien sahen sich genötigt, sie ernstzunehmen und auf politische Positionen zu verzichten, die die GGB gegen sie aufbringen könnten. FrĂŒhere Vorsitzende waren Mitglied bei den GrĂŒnen (Harder, Arens), verzichteten dort aber auf die Übernahme kommunalpolitischer Mandate, agierten unabhĂ€ngig, und machten sich lieber auch mal intern in ihrer Partei unbeliebt (Harder trat wg. der Rauchverbote sogar aus, schade eigentlich). Der jetzige Vorsitzende Werner Koch will dagegen nĂ€chstes Jahr bei der Kommunalwahl fĂŒr die CDU kandidieren; ihm werden sogar Ambitionen auf den BezirksbĂŒrgermeister nachgesagt.Weiterlesen…

Bonner “Kaufkraft” – in Zeitschleife gefangen

Wie ich es vorhergesagt habe: Einzelhandelsverband, IHK und Haus- und Grundbesitzer (mich als Mini-Grundbesitzer vertreten die nicht) und Ähnliche geben bekannt, dass aus Bonn nur noch “rausgefahren wird”, und zwar insbesondere die “Kaufkraft”. Sie mĂŒssens ja wissen. Warum nur ist in dieser Stadt alles vorhersehbar? Warum so billige Reiz-Reaktions-Schemata? Sind wir hier im Rheintal in einer permanenten Zeitschleife?Weiterlesen…

Der Retter der Stadt?

“Weisser Ritter” fĂŒr die Stadtfinanzen gefunden? – GA Paywall wieder weg? – Bonner Luft bleibt schlecht
Schon wieder eine Zeitschleife? Nach sechs Jahren Vakanz und Interimsleitung durch eine ĂŒberlastete – und darunter nicht zusammegekrachte! – Marion Duisberg, soll ein neuer Boss fĂŒr das StĂ€dtische GebĂ€udemanagement gefunden worden sein. Klassische Konstellation: MĂ€nner hinterlassen TrĂŒmmer, Frau muss aufrĂ€umen, dann der nĂ€chste mĂ€nnliche Held. Ich war schon einmal dabei, als so einer sich den Stadtratsfraktionen vorstellte: es war Friedhelm Naujoks.Weiterlesen…

Grings / Benko

Inka Grings, die einzige Frau, die in Deutschland eine MĂ€nnerfussballmannschaft trainiert, hat im gedruckten GA von heute ein Interview zum Frauenfussball – so taff, wie die Frau halt ist. Vermutlich hat das Interview die GA-Mutter RP zugeliefert, die am Niederrhein “gewachsene Beziehungen” zum SV Straelen hat, dem Verein, der dem Gatten der Bundestrainerin gehört und bei dem Frau Grings arbeitet. Das Interview habe ich online nicht gefunden, und selbst wenn, wĂ€re es hinter der Bezahlmauer. Dennoch ist es lesenswert (mein Tipp: Eisessen bei Olivotti, da finden Sie alles bis inkl. Montag). Denn ohne die Namen zu nennen,Weiterlesen…

GA/RP bauen digitale Mauer um Bonn

Vermutlich haben die VerlagsgeschĂ€ftsfĂŒhrer der Rheinischen Pest die HĂ€nde ĂŒber dem Kopf zusammengeschlagen, als sie feststellen mussten, was ihre Bosse da eingekauft haben: der General-Anzeiger (GA) hat noch keine Paywall? Ogottogott, wissen die in Bonn immer noch nicht, wie digitaler Kapitalismus funktioniert? Naja, Bonn wird von allem Guten und Bösen immer ein paar Jahre spĂ€ter erreicht.Weiterlesen…

Akalin/GA – gut gebrĂŒllt, zu kurz gesprungen

Ich weiss, dass Dylan Cem Akalin, General-Anzeiger-Redakteur und langjĂ€hriger Betriebsrat, in jungen Jahren fĂŒr die Beuel-Berichterstattung zustĂ€ndig, ein anstĂ€ndiger und sympathischer Kerl ist. Mit neugieriger Zustimmung las ich seinen Kommentar zu den Bonner ÖPNV-Tarifen. Gestern erst musste ich wieder nach Porz und hatte bei meinem Busfahrer wieder grosses GlĂŒck: 4 €. Leider ging es bei meinem Doc so schnell, dass ich zur RĂŒckfahrt den gleichen Fahrer erwischte. Und dem war eingefallen, dass er die Tarifvorschriften nicht richtig beachtet hatte: nun kostete die gleiche Strecke zurĂŒck 8,20€!
SelbstverstĂ€ndlich sind solche Tarife eine Zumutung.Weiterlesen…

Baha GĂŒngör gestorben

Können Sie sich bei General-Anzeiger nicht erinnern? Online finde ich keinen Hinweis, die Druckausgabe habe ich heute noch nicht gesehen. Noch als ich unser Lokalblatt abonniert hatte, in den 80ern und 90ern, war mir GĂŒngör als sach-, fach- und landeskundiger Korrespondent, der das Niveau des “KĂ€seblattes” hob, aufgefallen. Jetzt ist er zu jung gestorben.
JĂŒrgen Gottschlich/taz kannte ihn natĂŒrlich, und widmet ihm einen wĂŒrdigen Nachruf.
Und GĂŒngör selbst hat uns in diesem KStA-Interview zur Özil-Debatte ein grundsĂ€tzliches VermĂ€chtnis hinterlassen, das beschĂ€men muss.

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