Das Ruhrgebiet auf dem Weg zum Teich

Von , am Samstag, 11. August 2018, in Beuel & Umland, Politik.

In Indonesien bebte die Erde. In Essen-Frintrop auch. Was dort der pazifische Feuerring ist, das ist hier bei uns um die Ecke der Steinkohlenbergbau (gewesen). Da stürzen Leben zusammen.
In Essen-Frintrop wissen sie alles noch nicht so genau. Die Hitze? Grundwasser? Kaputte Rohre? Oder der Bergbau?
Für Letzteres wurde die “Ruhrkohle-Stiftung” gegründet. Mit nicht wenigen Milliarden soll sie für die “Ewigkeitskosten” geradestehen. Viele Zinsen kann sie derzeit nicht erwirtschaften. Sie ist auch am Evonik-Konzern beteiligt. Und bei unserem lokalen österreichischen Desperado Rene Benko, Haupteigner des gammelnden Viktoria-Karrees.
Das Beweisproblem in Essen-Frintrop und allen weiteren noch kommenden Fällen: niemand weiss – die meisten, die es wissen könnten, sind schon tot – wo genau die unterirdischen Labyrinthe des Ruhrkohlebergbaus verliefen. Es gab noch keine Digitalisierung. Und während seines Betriebs kamen zwei verheerende Weltkriege dazwischen – die von ihm gut ernährt wurden! – in denen beweisfähige Unterlagen planmässig verschwanden. Unser Inlandsgeheimdienst weiss, was ich meine.
Es wird der Tag kommen, an dem das Kapital der Ruhrkohle-Stiftng nicht mehr ausreicht. Dann wird der grösste deutsche Ballungsraum absaufen, noch vor grossen Teilen der Niederlande. Viele deutschnationale Volksgenossen wollen es ja sogar so. Nicht wenige von uns werden das noch erleben.

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