Rheinischer Fussball – die guten Nachrichten

Von , am Montag, 10. Dezember 2018, in Beuel & Umland, Fußball.

Beuel 06, mann glaubt es kaum, hat in der Kreisliga A wieder den 2. Platz erklommen, mit nur noch einem Punkt Rückstand auf Spitzenreiter Oberbachem. Beuel muss sich in Ippendorf bedanken, wo die Oberbachemer 3:0 geputzt wurden. Die Beueler nahmen RW Lessenich 5:0 auseinander. Das tut mir schon ein bisschen leid, sind die Lessenicher in Bonn doch als besonders engagiert in der Integration von Flüchtlingen bekannt. Beuel 06 hat nun die Chance Fahrstuhlmannschaft zu bleiben – der Fahrstuhl nach oben in die Bezirksliga ist noch nicht verpasst. Den Jungs aus der Mannschaft gönne ich das – im Horizonte sind sie immer ganz nett, so lange sie nicht zu besoffen (und laut) werden, und den engagierten Wirt Kamel Bsissa zum Beweis seiner Durchsetzungskraft zwingen ;-)
Der Bonner SC hat zwar 0:2 verloren, beim Spitzenreiter Viktoria Köln. Die Niederlage – ohne Trainer, der wird noch gesucht – soll ehrenvoll gewesen sein. Trotzdem hat der BSC noch drei Punkte Vorsprung vor den Abstiegsplätzen in der Regionalliga West. Kaan-Marienborn, keine Ahnung wo das sein soll, hat allerdings noch ein Spiel weniger. Es wird dramatisch bleiben.
Unvermeidlich müssen wir nun zum schönsten Thema des rheinischen Fussballs kommen: Borussia Mönchengladbach, immer noch von Missachtung durch die Fussballmedienwelt verwöhnt. So behauptet Ulrich Hartmann in der SZ von heute allen Ernstes, Mario Gomez habe bei seiner Grosschance den Ball Yann Sommer “in die Arme geschoben”. Diese ahnungslose Respektlosigkeit ist absolut hilfreich. Sonst käme noch einer seiner bayrischen Leser auf die Idee, uns den Mann wegkaufen zu wollen. Obwohl: wen die alles von uns kaufen müssten – da würde selbst deren Festgeldkonto nicht mehr ausreichen. Das gilt vor allem für einen, den sie bisher vergeblich umschwirren. Denn dass der Trainer problemlos rotieren kann und keiner sauer wird, weil alle sehen, wofür das gut ist – gestern für ein 3:0 – das ist das Werk des Mannes, um den zu kriegen schon Hoeness und Rummenigge gleichzeitig abtreten müssten. Dass sie sich das beständig weigern – das hat so auch seine gute Seite.

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