Wie schon erwähnt, mit “Gartenhaltung” ist es bei denen nicht mehr getan. Erschwerend hinzu kommt, dass eine Frau unter ihnen ist. Eine Adelige. Aber ich fange bei der Macht oben an.
Marcus Schneider/IPG-Journal hatte schon letzte Woche kommentiert, wie doof die da oben sind: “Strategische Inkompetenz – Trumps Irankrieg sollte Teheran schwächen. Stattdessen endet er in einem geopolitischen Debakel für Washington.”
Ist es also tröstlich, wenn die sich, der Linken darin nicht unähnlich, in Kürze selbst zerlegen? Nach Stephen Holmes/IPG-Journal sprechen dafür wesentliche politökonomische Gründe: “Die MAGA-No-Linie – Trumps Anhänger wollen die Industrie zurück. Die Tech-Elite arbeitet an einer Zukunft, in der viele Jobs verschwinden. Der Bruch ist vorprogrammiert.” Die Frage ist, wie schnell dieser Riss eintreten wird. Im gegenwärtigen realen aufmerksamkeitsökonomischen Kapitalismus gilt das Gesetz zunehmender Geschwindigkeiten – von allem. Wir werden es also erleben.
Einer, der gut aufgepasst und seine Erinnerung gepflegt hat, ist DLF-Sportredakteur Maximilian Rieger mit der passenden Einstimmung zur Trump-WM, deren zentrale propagandistische Aufgabe ja exakt darin besteht, das zu bremsen, was oben erwähnter Autor Holmes kommen sieht. “Fußball-WM 2026 Die enge Verbindung zwischen Gianni Infantino und den USA – Seit zehn Jahren ist Gianni Infantino FIFA-Präsident. In dieser Zeit sind die USA vom größten Gegner zu einem der größten Verbündeten der FIFA geworden. Das beste Beispiel für die enge Beziehung zwischen Infantino und US-Präsident Trump: die WM 2026.” Und siehe: man muss es nicht lange hören, sondern kann es schnell lesen. Geht doch.
Und nun zur Fürstin Fürstenberg und den Männern
Wolfgang Michals Text im Freitag ist wie immer bei Augsteins sorgfältig digital zugemauert. Aber Axel Fersen/Erhard-Eppler-Kreis hat sich der interessierten Öffentlichkeit erbarmt:
“Sparta 2.0 – Fünf bestens vernetzte Autoren wollen 500 Milliarden Euro Aufrüstung – unter deutscher Führung. Wie aus ‘Souveränität’ ein neuer Hegemonialanspruch wird.”
Fersen thematisiert richtig, was ich als Abitur-1er in Geschichte bestätigen kann. “Es hat Griechenland nicht geeint, sondern zerrissen. Der Peloponnesische Krieg, in dem Sparta seine Hegemonie über die griechische Welt durchsetzte, endete mit der Selbstzerstörung eben dieser Welt. Wer im Jahr 2026 ein Programm für Europa ‘Sparta’ nennt, wählt also nicht das Sinnbild der Einigung, sondern das Sinnbild des hegemonialen Bruderkriegs.” So ist auch meine Erinnerung an das Gelernte.
Ob die Verfasser dieses asozialen Unsinns in Mathe so schlecht waren, wie in Geschichte? Wenn sie Demokrat*in sind, liegt der Verdacht nahe. Wenn sie kein*e Demokrat*in sind, dann funktionieren die Grundrechenarten natürlich ganz anders (s.o. “MAGA” und “Tech-Elite”). Mit dabei auch der Tuppes von der Illner – ach nee, die sind getrennt. Glückwunsch Frau Illner, so sparen sie sich die Gartenhaltung 😉
Mediathekperle
Ein recht gelingendes Beispiel der Wiesenhaltung bei gleiichzeitiger Zuführung von niedrig konzentriertem Alkohol zeigt die siebte slowakische Fussball-Liga:
Arte/SWR: “Re: Kult Kicker, unterste Liga – Sliač gegen Dudince: Zwei fußballerische Underdogs aus der sechsten Liga der Slowakei treffen aufeinander. Fouls am laufenden Band – wo geholzt wird, fallen Stürmer. Das Video wurde auf dem Internet-Portal Iná Liga fast eine Viertelmillion Mal geklickt. Jedes Spiel der Dorf-Liga hat allein auf TikTok bis zu vier Millionen Aufrufe …” Video 31 min. Verfügbar 1 Jahr.
Beeindruckende internationale Zuschauer*innen*zahlen. Da muss Arnd Zeigler in seiner Bremer Wohnung lange für stricken …

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