Im Jahr
Ja, ich nochmal. Heute morgen war es in Beuel sogar draussen im Schatten noch erträglich. Ein Windlein wehte und machte Hoffnung auf Wetteränderung. Lesen war möglich. Das gelingt derzeit nicht allen. Z.B wie eben schon erwähnt den Experten, die “unsere” ARD gleitend ins materiell sorgenfreie Alter floaten lässt, nicht nur Fussball- sondern auch einen “Kabarett-Experten”, dessen Name mir in diesem Leben – bei jedem Wetter – nicht mehr einfallen will. Dass er vom dauerskandalerzeugenden RBB alimentiert wird – das passt wiederum bestens zusammen.
So meldet das Statistische Bundesamt in deutscher Übersetzung: “Fast alle 10 Minuten: Tödliche Gewalt gegen Frauen und Mädchen durch den Partner oder Familienangehörige”. Und hier der Link zum englischen Original der UN: “FEMICIDES IN 2024 – Global estimates of intimate partner/family member femicides”. Lesen ist möglich, sogar für Berliner TV-Redaktionen (oder Praktikanten, wenn die Redakteure schon weggespart sind).
Beim Kölner DLF können sie es noch, ich würde es sogar Journalismus nennen. Gunnar Köhne: “Wo Frauen aus dem Fenster fallen: Femizide in der Türkei”. Audio 7 min. Vielleicht wäre Erdogans Türkei ein geeignetes Auswanderungsland für Berliner “Kabaratt-Experten”.
Obwohl: wenn es heute nicht zu heiss wäre, würde ich zusammenfassen: soll sich diese ARD doch von der AfD fressen lassen. Ich verspreche, auch nicht zu weinen.
DGB-Rentenkonzept
Sicher haben Sie auch nichts davon gehört oder gelesen. Ist aber möglich.
“Eine gute Rente erkennt die Lebensleistung an”.
Wie doof kann mann KI/AI diskutieren? Deutschland setzt Massstäbe
Ralf Heimann/MDR-Altpapier provoziert wie immer den Verstand der*des Leser*in zum Arbeiten, also besser lesen, wenn es weniger heiss ist – und mit der Überschrift des Tages:
“Mensch ärgere dich nicht – In der KI-Debatte geht es oft um die Qualität einzelner Texte. Tatsächlich offenbart sich damit ein großes Missverständnis.”
Lesezeichen: Multipolare Welt
Das hebe ich mir für kühlere Stunden auf. Volker Perthes/Stiftung Arbeit und Umwelt der IGBCE: “Geopolitische Dynamiken einer multipolarisierten Welt – und wie Europa sich aufstellen muss”.

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