1975, 2021, heute
Die Bilder aus Ceuta scheinen eine einfache Geschichte zu erzählen: Menschen überwinden eine Grenze, Europa gerät unter Druck und die deutsche Politik fordert noch härtere Kontrollen. Doch diese Geschichte ist nicht neu und sie handelt nicht nur von Migration.
Bereits 1975 setzte das marokkanische Königshaus beim sogenannten Grünen Marsch gezielt große Menschenmengen ein, um politische Tatsachen in der Westsahara zu schaffen. 2021 öffnete Marokko im Konflikt mit Spanien erneut faktisch die Grenze nach Ceuta. Trotzdem folgen Politiker, Medien und große Teile der öffentlichen Debatte wieder dem gleichen verkürzten Narrativ: Illegale Migration, Kontrollverlust, Abschiebung. Warum hätte schon eine kurze Recherche gereicht, um die aktuelle Debatte völlig anders zu führen?
Viel Spaß und gute Unterhaltung!

Ein Handelsblatt – Artikel ist mit einem Foto bebildert, das hauptsächlich Männer zeigt, deren Hautfarbe auf eine Herkunft aus Afrika südlich der Sahara oder aus Westafrika zeigt. Die sehen nicht so aus, als waren sie Nordafrika er oder Maschrekiner.
Eher wie Afrikaner, die in Marokko stecken geblieben sind
https://www.handelsblatt.com/meinung/kommentare/kommentar-warum-die-bilder-von-ceuta-so-gefaehrlich-sind/100244441.html
und hier
https://www.handelsblatt.com/politik/international/migration-madrid-erhoeht-zahl-der-ceuta-ankoemmlinge-auf-72.000/100245001.html