Sogar im Frühprogramm des Deutschlandfunks – meine Vorschläge zum Nachhören
Ich weiss ja nicht, ob Sies schon wussten, aber es gibt mehr als einen Krieg, in dem massenhaft Unschuldige bombardiert werden. Als Extradienst-Leser*in wissen Sie: hier wird Ihnen jeder Ausweg des Vergessens und des habbichnichgewusst verstellt. Das vorausgeschickt, hier die Klicktipps zum Krieg, über den sich hierzulande alle Medien verbreiten. Nicht alles ist Trash.
Wie Sie vermutlich auch, habe ich noch fest geschlafen, aber wofür ist dieses Internet denn erfunden worden?
Gudula Geuther/DLF: “UN-Charta: Der Angriff auf den Iran ist nicht durch Völkerrecht gedeckt – Israel und die USA haben ihren Angriff auf den Iran mit dem Recht auf Selbstverteidigung begründet. Artikel 51 der UN-Charta. Ein Argument: Ein Angriff durch den Iran sei zu erwarten gewesen. Doch diese Voraussetzung ist nicht gegeben.” Audio 5min.
Tobias Armbrüster (Interview)/DLF: “SPD-Politiker Mützenich: Merz muss mit Trump über Feuerpause sprechen – Kanzler Friedrich Merz trifft US-Präsident Donald Trump in Washington. Bei den Gesprächen müsse er Fragen des Völkerrechts ansprechen, sagt SPD-Politiker Rolf Mützenich. Insbesondere solle Merz aber eine Feuerpause anregen.” Audio 12min.
Und als humanistisch-intellektueller Höhepunkt
Tobias Armbrüster (Interview)/DLF: “Revolutionsgarden: Navid Kermani fürchtet brutales Vorgehen gegen iranisches Volk – Schriftsteller Navid Kermani kritisiert, dass friedliche Mittel gegen den Iran nicht ausgeschöpft wurden. Stattdessen werde nun blind bombardiert. Der Orientalist fürchtet, dass das Regime künftig brutal gegen die eigene Bevölkerung vorgehen wird.” Audio 10min
Wenn Sie sich entschliessen könnten, eines Tages mal eine medienkompetente Landesregierung zu wählen, dann würde sich der feige Deutschlandfunk vielleicht auch (wieder) trauen, seine Interviews zu transkribieren und nachlesbar online zu stellen.
WM
Die unter Ihnen, die sich für Fussball interessieren (alternativ: Weltpolitik) bekommen hier noch einen Bonus:
Kicker/sid: “Spitze gegen Neuendorf: Göttlich legt in WM-Debatte nach und fordert DFB-Positionierung – Oke Göttlich fordert angesichts der aktuellen Kriege und Krisen eine Positionierung des DFB im Hinblick auf die WM 2026 – und erlaubt sich eine Spitze gegen seinen Präsidenten.”
Wann, wenn nicht jetzt, will der sozialdemokratisch-bräsig geführte DFB diese Debatte denn führen?

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