Warum nur?
Das (zweite) Frauenteam von Borussia Mönchengladbach unterlag gestern den Spitzenreiterinnen der Regionalliga West, den Frauen aus der Stadt mit dem Colonius (ebenfalls zweites Team des Vereins), und muss nun die Liga verlassen. Nach unten. Seit den Nullerjahren spielt die erste Auswahl Zweite Liga, wenn auch nur mit grösster Mühe. Eine der Spielerinnen lernte ich persönlich kennen, als sie Praktikum bei den Grünen im NRW-Landtag machte. Danach ging es in den Fahrstuhl …
Borussia Mönchengladbach ist mit diesem sportlichen Verlauf ein Abbild des besten Fussballclubs der Welt. Im Gegensatz zu den unermessliche Schulden anhäufenden Männern haben seine Frauen die Champions League gewonnen. Und werden zum Dank nun auseinandergenommen, wie u.a. die fachkopetente Celine Chorus/FAZ (Paywall) treffend berichtet. Alle Starspielerinnen um die 30 müssen für einen letzten Vertrag gehen, weil Barca mit der Kapitaldecke der englischen Vereine zwar mithalten könnte, das aber lieber für einen Mann ausgibt.
Sie denken nun wieder, das sei doch “nur Fussball”
Dann lesen Sie doch mal hier, was Männer machen, wenn “Geld keine Rolle spielt”:
Josef Erl/heise: “Missing Link: Metaverse und Geisterstädte – Warum es Social-VR-Apps schwer haben – Mit dem Aus von ‘Rec Room’ und Metas Einschnitt in ‘Horizon Worlds’ enden zwei prominente Kapitel der VR-Geschichte. Woran sind sie gescheitert?”
Sie vernichten Werte von volkswirtschaftlicher Relevanz, und – so “nebenbei” – hunderttausende Arbeitsplätze, einfach, weil sie den Hals nicht voll kriegen und den Längsten haben wollen.
Frau Jahnke, jetzt Sie! Sie besitzen einen Gatten, äh Verlobten, mit Fussballkompetenz. Ihr Konzept der “Gartenhaltung” für Männer war ja durchaus ein konstruktiver Impuls für eine notwendige Debatte. Aber ekennen Sie nicht selbst, das der intensiv weitergedacht werden muss?

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