Die Klimaleugner in Politik und Medien haben uns Öffentlichkeit im Schwitzkasten – mich werden sie umbringen

Sie sind auch in Wien. Wie sie es hierzulande treiben, analysiert

Antonia Groß/MDR-Altpapier: Die Flut von damals ist die Dürre von heute – Flächendeckender Wassermangel und zu viele Hitzetote: Die Effekte des Klimawandels sind in diesem Sommer offensichtlich. Große Medien und rechte Plattformen aber haben ihre jeweils eigenen Verleugnungs-Muster.”

Gegen Ende zitiert sie den britischen “Sunday Telegraph”. Was für ein Zufall. Ist der doch vor weniger als einem halben Jahr für nur 660 Millionen vom deutschen Springerkonzern gekauft worden.

Es wird einer dieser heissen Sommer sein, in dem ich mich aus dieser Welt verabschieden muss. Wieviele werden wir sein? Wen interessiert das? Woanders is auch scheisse.

Verantwortung? Wer?

Mit der Klimakatastrophe ist es wie mit den Bonner Stadtbahnen: habbich nicht gewusst – mir sagt ja keiner was – da bin ich nicht dabeigewesen.

Mir hat es vor knapp 15 Jahren ein Zimmergenosse im Krankenhaus gesagt. Er war Stadtbahnfahrer der Linie 63. Als Passagier mochte er nicht mehr mitfahren. Ein Prophet? In der Fachszene war die Bonner Instandhaltungsstrategie eine kontroverse Debatte.

Sprechen Aufsichtsräte mit den Beschäftigten? Lesen Sie Fachzeitschriften? Ich habe sie in der Fraktionsgeschäftsstelle der Grünen (2006-16) mit Interesse gelesen.

Stattdessen halten sie eine vierstündige Sondersitzung ab, und lassen das die Medien ausdrücklich wissen.

Wer den Klimaleugnern glaubt (s.o.), kauft ihnen wahrscheinlich auch das ab.

Über Martin Böttger:

Avatar-FotoMartin Böttger ist seit 2014 Herausgeber des Beueler-Extradienst. Sein Lebenslauf findet sich hier...
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