Beueler-Extradienst

Meldungen & Meinungen aus Beuel und der Welt

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Beuel wird Hauptbahnhof

Wundersame Bahn LXXXI: Tempolimitdebatte bei der Bahn Früher soll es so gewesen sein, dass die Bahn als sie noch Bundesbahn hiess und als bürokratisch und verknöchert galt, Baustellen “im laufenden Betrieb” unterhielt. Das bedeutete keinen zeitraubenden “Schienenersatzverkehr”, sondern allenfalls Langsamfahrstellen, um die Bauarbeiter nicht plattzufahren. Heute sind die Bauarbeiter bisweilen IT-Fachleute, die während der Arbeit in einen Sessel pupsen. Viel teurer, und auch viel wirkungsvoller, was die Stilllegung von Bahnbetrieb betrifft. Für uns in Beuel hat das viele Vorteile.

Beuel City

Die Magie von Katja & Katrin erinnert an das China Mao Zedongs Der General-Anzeiger verrammelt 90% seiner digitalen Inhalte hinter einer ihm von der Konzernmutter Rheinisch-Bergische Verlagsgesellschaft mbH aufgebrummten Bezahlmauer. Die Gastronom*inn*en, die ihn ausliegen hatten, haben ihn nach den Corona-Lockdowns nicht mehr neu abonniert. So bleibt nur der Zeitschriftenladen Struck, der täglich vier GA-Seiten, darunter den Lokal-Aufmacher und die Beueler Seite, öffentlich im Schaukasten aushängt.

Schafft die OB die Beueler Ampel?

Nein, es geht nicht um eine Koalition. Es geht um eine Ampel. Die unselige CDU-Herrschaft in dieser Stadt hat noch kurz vor ihrer Abwahl die Fussgängerampel von der von-Sandt-Strasse geradeaus über den Adenauerplatz zu meiner Fussballkneipe abgeschafft. Als Grund wurde vorgelogen, die Linie 66 solle “beschleunigt” werden. An diese Veräppelung wurde ich gestern auf meinem Weg zum Beueler Wahlbüro erinnert.

Asi-Plattform in Beuel angekommen

Einzelhandel und Gastronomie holen gerade tief Luft. Weil die Bonner 7-Tage-Inzidenz seit fünf Tagen unter 100 liegt, dürfen ab Samstag mehr Geschäfte öffnen, und die Aussengastronomie kann für bestimmte Gäste (getestet, geimpft oder genesen) eröffnet werden. Exakt in diesem Moment begegnete mir an meinem Briefkasten ein junger Mann – ob er wohl den Mindestlohn erhält? – der dort Werbekärtchen für einen asozialen Stadtzerstörer verteilte.

Unruhe am Beueler Mühlenbach

Seit langem entsteht immer dann Unruhe, wenn Bäume gefällt werden. Das ist ein sehr gesunder Reflex. In der Stadtverwaltung ist er bekannt, die darum in der Regel sehr vorsichtig ist (im Gegensatz zu vielen privaten Baumfällern). Was die Bonner Stadtverwaltung nur immer noch lernen muss, ist, wie Menschen erfolgreich informiert werden. Erhebt sich Protest, wird auf mehrere Jahre alte Beschlüsse verwiesen. Die damals, als sie fielen, niemand mitbekommen (oder wieder vergessen) hat. In glücklichen Fällen lässt sich das aufklären. So wurden Leser*innen des Extradienstes in diese Tagen von Baumfällungen am Mühlenbach, draussen im Beueler Osten, aufgeschreckt.

Das Beueler Rathaus und die Fifa

Als wenn ich es geahnt hätte. Das Zentrum unseres Stadtteils ist aufs Engste mit dem Zentrum globaler Korruptionskriminalität verknüpft: dem Weltfussballverband Fifa. Niemand geringerem als Don Infantino ist es gelungen, darauf aufmerksam zu machen. Überbringer an mich war Martin Krauss/taz, ein Leistungsträger fussballpolitischer Weiterbildung. Das verbindende Organ ist der Versicherungskonzern Swiss Life.

Beueler Altersstarrsinn

Krawalljournalismus schadet dem Beueler Einzelhandel mehr, als er ihm nützen will Holger Willcke/GA ist ein Krawalljournalist von altem Schrot und Korn, seit 1988 hält es sein Arbeitgeber, unser lokales Pressemonopol (jetzt im Besitz der Rheinischen Post), schon mit ihm aus. Wenn nichts los ist wie jetzt, macht er halt selbst was los. Die richtigen Leute anrufen, die Zwietracht sich ausbreiten lassen, und schon ist das Ereignis fertig, über das berichtet werden “muss”. Als Beueler Konsument kann ich Beueler Einzelhändler*innen nur warnen: sich dafür benutzen lassen, ist nicht gut fürs Geschäft, sondern schlecht.

Atomtransport durch Beuel?

In Nordenham ist heute deutscher Atommüll angeliefert worden, “an Absender zurück”, nachdem er in Sellafield (UK) aufbereitet wurde. Viele Menschen haben was dagegen, verständlicherweise. Sie finden es nicht gut, dass die (deutsche u.a.) Atomindustrie so weitermacht, als wär’ nichts gewesen, und haben die Absicht, sie zu stören und zu verärgern. Damit habe ich mich zeitlebens ebenfalls beschäftigt. Wenn Sie sich das deutsche Schienennetz anschauen – Nordenham liegt oben an der Wesermündung, gegenüber von Bremerhaven, das Ziel Biblis in der Nähe von Wiesbaden –

Wählengehen in Beuel (VI)

vom Wahlamt der Stadt Bonn (Auszug) Wer seine Briefwahlunterlagen nicht bis spätestens Donnerstag, 24. September, erhalten hat, kann alternativ bis Samstag, 26. September, 12 Uhr, eines der vier Wahlbüros (u.a. Rathaus Beuel) in den Stadtbezirken aufsuchen. Dort können die versandten Briefwahlunterlagen für ungültig erklärt werden und neue Unterlagen ausgestellt werden. Auch eine Wahl direkt im Wahlbüro ist möglich. … Wählerinnen und Wähler, die ihre Briefwahlunterlagen nicht rechtzeitig erhalten haben, können ihre Stimme im Bedarfsfall auch am Samstag von 8 bis 12 Uhr in den vier Wahlbüros abgeben. Rückfragen zu eventuellen alternativen Wahlmöglichkeiten beantwortet das Wahlamt unter 77 22 55.

Stress in Beueler Gewerbegemeinschaft

Ein offener Brief des Ex-Vorsitzenden der Beueler Gewerbegemeinschaft Paul Arens wehte heute durch die Printausgabe des Bonner General-Anzeigers. Online habe ich den Text nicht vorgefunden, darum keine Verlinkung. Arens kritisiert, etwas spät, nämlich erst nach dem Wahlsieg der Grünen bei der Kommunalwahl und vor allem in Beuel, die personifizierte Interessenkollision, die der gescheiterte Beueler CDU-Spitzenkandidat Werner Koch an der Spitze der Gewerbegemeinschaft darstellt. Einerseits hat Arens mit seiner Kritik völlig Recht. Andererseits überzeugt sein Vorgehen nicht.

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