Beueler-Extradienst

Meldungen und Meinungen aus Beuel und der Welt

Suche: “Gelsenkirchen” (Seite 1 von 7)

IT in Gelsenkirchen-Buer

Der “weibliche Beckenbauer” ist der Liebe wegen mitten in den Ruhrpott gezogen Steffi Jones ist mir selbstverständlich seit Jahrzehnten ein Begriff, bei dieser Fussballbiografie. Weniger sicher bin ich bei ihrer Geschichte des wahren Lebens: Familie, Liebe, Arbeit und neue Heimat. Michel Abdollahi, den ich sowieso schon lange gut finde, hat sie mir aufgeschlossen (Video 29 min, zwei Jahre verfügbar).

Perry Rhodan ist Gelsenkirchener

Hammer. Perry-Rhodan-Hefte habe ich im Leben nie angerührt. Und ich habe viel billigen Schund gelesen, jedenfalls nach damaliger Ansicht meiner Eltern. Ich weiss, dass Roland Appel das immer noch liest. Mir ist diese Welt fremd: SF habe ich auch im Kino nie goutiert. Kam mir immer alles so vorhersehbar vor – was ja im kompletten Widerspruch zur behandelten Materie steht. Für mich zum gähnen. Darum immer: für Sportschau, gegen Raumschiff Enterprise. Mein jüngerer Bruder und […]

Gelsenkirchen II

Die Städte schaffen es nicht alleine Hier hatte ich bereits die erste Folge von Marius Elferings Gelsenkirchen-Feature in DLF-Kultur gelobt. Gestern erschien die zweite Folge. Es wird klar: die superverschuldeten Städte in den strukturschwachen Regionen schaffen es nicht aus ihren Altschulden rauszukommen. Noch nicht einmal das prosperierende Bonn schafft das.

Gelsenkirchen

Die Reihe “Zeitfragen.Feature” von DLF-Kultur ist ein redaktionell gut geführter Sendeplatz. Da wird nicht kurz mal was versendet, sondern sorgfältig gearbeitet. Dieser Verdacht bestätigt sich mir bei einer Langzeitdokumentation zu meiner Geburtsstadt Gelsenkirchen. Die erste Folge von Marius Elfering lief vorgestern. Weitere sollen am 22. März und 31. Mai folgen. Elfering, selbst in Köln-Bickendorf zuhause, ist nicht nur einmal kurz hingefahren, sondern hat sich offensichtlich länger dort aufgehalten. Und will wieder hin.

Ungefährlicher als Düsseldorf: Gelsenkirchen

Ein Berliner Radiosender versucht sich an der Stadt, in der es sich leut ZDF/Prognos am schlechtesten lebt – Platz 401 von 401 DLF-Kultur kündigte in seiner heutigen Folge der Reihe “Deutschlandrundfahrt” einen einstündigen Beitrag zu Gelsenkirchen an. Oje, dachte ich: schon wieder ein Berliner Medium, das eine Safari-Expedition ins exotische Ruhrgebiet ausgesandt hat. So schlimm ist es nicht geworden. Sogar gut.

Borussia in Gelsenkirchen wie zuhause

Ist das alles ein hinterhältiger Trick der DFL, mich als Fußballfan bei der Stange zu halten? Viele aus meinem Freundeskreis, selbst BVB-Fans, haben dem Profifussball schon abgeschworen. Ich bin auf der Kippe – diese Saison kriege ich das Abschwören nicht wirklich hin. Zunächst noch ein Dank an die Medien. Für Borussia Mönchengladbach ist es echt super, dass Ihr an Personal und Recherche spart.

Zu kalt in Gelsenkirchen

Gestern Abend war in der Schalke-Arena zu erleben, wohin der sozialkommerzielle Umbau des Fußballs führt. Keine Fans mehr da (nur aus Holland), alle benehmen sich und halten sich an die Regeln. Und haben einen überdimensionierten Eintrittspreis bezahlt, obwohl doch die Haupteinnahme, wie immer, vom TV bezahlt wird (gestern ARD, also von uns allen). Das Geschehen auf dem Rasen, ja war ganz nett, dass das auch dabei war. Entsprechend dann auch die Einstellung der DFB-Elf. Die […]

Gelsenkirchen – bundesligagrau

Heute las ich irgendeinen Besinnungsaufsatz über die Geschehnisse in Chemnitz/Sachsen. Der Autor benutzte an einer Stelle, an der er das Elend von Ost und West gleichsetzen wollte, die Formulierung “und in Gelsenkirchen-Ost”. Klassischer Fall von keine Ahnung. Oststadtteile von Gelsenkirchen heissen Erle, Resse, Resser Mark und Bismarck. Da klappen bei ahnungslosen Leser*inne*n die Assoziationen nicht wie beabsichtigt. Der – von den Aufgezählten – Stadtteil mit dem meisten “Erneuerungsbedarf” ist übrigens Bismarck. Da ist Mesut Özil […]

Gelsenkirchen und die Gleichgültigkeit

Wer den Schaden hat, muss für den Spott nicht sorgen. Wer wüsste das besser, als meine Geburtsstadt Gelsenkirchen. Platz 401 im Städteranking von ZDF und Prognos, ich berichtete selbst darüber. Das ist natürlich selbst für die in Ostdeutschland, 70 km vor der polnischen Grenze, ein spektakuläres Ding. Und sie schickten eins ihrer ewigen Talente, die von irgendwo bei Würzburg in die grosse Stadt gezogen war, um was mit Medien zu machen, in diesen Zoo, um […]

Smartcity Gelsenkirchen-Horst

Gelsenkirchen-Horst ist nicht nur mein Geburtsort, sondern auch der von Olaf Thon, einem der grössten Fußballtalente, das der FC Schalke 04 jemals hervorgebracht hat. “Ein Horster kann kein Schalker sein” hiess es mal, vor meinem Leben. Die Begrenzung des Blicks wurde schnell erweitert. Die Rivalen von STV Horst-Emscher stiegen vom Rivalen ab zum Talentlieferanten und enden jetzt beim Jäten des Unkrauts auf ihren ehemaligen Tribünen. Das Fürstenberg-Stadion habe ich nie betreten, immerhin die Veltins-Kneipe gegenüber […]

Ohne Sommermärchen

Erwachsene glauben nicht an Märchen, wurde mir als Kind beigebracht. Fakenews! Schön wärs. Zu Ihrer Entlastung: “TV ohne Fussball (VI)”, “TV ohne Fussball (VII)” und nach Mitternacht hier “TV ohne Fussball (VIII)”, letzteres fasst Samstag und Sonntag zusammen.

EM-Gedöns

Präsidentensohn am Prügeln gehindert – Maximal sch….lechte PR-Arbeit in Gelsenkirchen – Ein starker schwarzer Mann Da, wo ich gestern beim EM-Fussball in Gelsenkirchen war, ging es zwar nicht immer alkoholfrei und nüchtern, aber freundlich und engagiert zu. An- und Abreise mit dem PKW war – bei einer ausverkauften Schalke-Arena – geradezu skandalös flüssig und staufrei, und hat gewiss auch an der klugen Navigation der Damen auf den Vordersitzen gelegen. Dafür, für die Freiheit des Autos, […]

No favorite

Will England bei der EM sein Das grösste Abenteuer bei einem Spiel der Heim-EM ist die An- und Abreise. Angstgegner Deutsche Bahn. Die funktionierte aber bis Köln. Ein Ausfall war dagegen die KVB-Linie 12. Die Autofahrt von Köln-Zollstock nach Gelsenkirchen und von dort nach Bonn-Beuel – an einem Sonntag ohne LKW-Staus – hätte easier nicht sein können. Alle Baustellen sind stillgelegt.

Haben Sie schon Fieber?

Meine These: nur eine Minderheit interessiert sich wirklich für die Heim-EM, die schon deswegen kein “Sommermärchen” werden kann, weil es so krampfhaft herbeipubliziert werden soll. Darum der Service, den ich in loser Folge währenddessen liefere: “TV ohne Fussball”. Uns harten Vereinsfans geht die DFB-Elf sowieso am Allerwertesten vorbei. Für die zahlreichen BVB-Fans ist das entscheidender: “BVB … sarichdoch”. Aber wir schreiben auch über Wichtiges.

Torwartdiskussion

Folge ich den Schlagzeilen eingebetteter Medien, ist die “verboten”, also Grund genug sie hier zu führen. Der Bundestrainer mit der special relationship zu Springermedien hat sich in eine selbstgebaute Loyalitätsfalle bugsiert, und findet nicht mehr raus. Nicht, dass ich Mitleid hätte …

Falsche Nummer Eins

Zwei Fälle, zuerst der wichtige. Der iranische Staatspräsident ist bei einem Hubschrauberabsturz ums Leben gekommen. Das führt zu einem gefährlichen “Machtvakuum”, das David Ramin Jalilvand und Marcus Schneider/IPG-Journal analysieren: “Nach dem Tod von Präsident Raisi steht der Iran vor Wochen intensiver Machtkämpfe. Steht die Stabilität des Regimes infrage?” Über diesen informativen Text hinaus verweise ich auf die nach meiner Wahrnehmung beste Iran-Expertin in der deutschen Hauptstadt Dr. Azadeh Zamirirad.

Unsexy und reich

Tote Kunst und ein Verstorbener mit Kunstverstand Leute gibt es, selbst heute noch, die Berlin für “hip” halten. Dagegen war ich lebenslang immun, vor und nach 1990. Über das Treiben eines gewissen Smerling, der sich hier wie dort leider besser auskennt, als die meisten dummen Kommunalpolitiker*innen, haben wir hier mehrmals berichtet. Nun gibt es einen – vorsichtig geschätzt – um ein paar Jahrzehnte verspäteten Appell einer Leidtragenden. Laura Ewert/Berliner Zeitung: “Aufruf ans Berliner Kultur-Prekariat: Geht […]

Langsam auch ohne “Schienenersatzverkehr”

Nach Ostersperrungen nichts besser – oder doch? Wundersame Bahn CLXXXIX Auf eine österliche Familienkonferenz hatte ich verzichtet. Die Deutsche Bahn hatte das unbedeutende kleine Bundesland NRW zwei Wochen stillgelegt: Brückenbauarbeiten in Duisburg-Kaiserberg. Nach den Osterferien, wenn das Volk wieder an die Werkbänke und Schreibtische zurückstrebt, sollte alles wieder “normal” fahren. Normal bedeutete gestern konkret Folgendes.

Oasen

Heiner Jüttner ist, wie ich finde, mit “Steueroasen” mal wieder ein exzellenter Grundlagentext gelungen, auf den ich mich in “Wahlkampf im Kriegsmodus” direkt positiv beziehe. Wer sich solcher Probleme politisch nicht annimmt, baut kein nachhaltiges Vertrauen auf.

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