Nastasja Penzar kannte ich bisher nicht. Das Magazin Edit und seinen “Edit Essaypreis” auch nicht. Aber ganz offenbar hat Frau Penzar ihn verdient. Denn was ich kenne, ist die DLF-Reihe “Essay&Diskurs”, in der ich das fand: Weiterlesen
Nastasja Penzar kannte ich bisher nicht. Das Magazin Edit und seinen “Edit Essaypreis” auch nicht. Aber ganz offenbar hat Frau Penzar ihn verdient. Denn was ich kenne, ist die DLF-Reihe “Essay&Diskurs”, in der ich das fand: Weiterlesen
Das “Archiv für alternatives Schrifttum” (afas) in Duisburg feierte am Wochenende seinen 40. Geburtstag. Ich habe mitgefeiert. Und ich bin sehr glücklich, mit so wenig eigener Arbeit so erfolgreich dabei mitgeholfen zu haben. Das Archiv hat sich zu diesem Geburtstag eine aussergewöhnlich lesenswerte mit zahlreichen Abenteuern gefüllte Broschüre geschenkt, die ich auf der Homepage nicht finde, aber schon eifrig drin gelesen habe. Weiterlesen
Wie kommichdrauf? Durch Jürgen Klopp. Der Mann, der Oberbürgermeister von Mainz, Dortmund und Liverpool hätte werden können – allerdings kaum New York – der es aber vorzog, eine besserverdienende Figur der PR-Industrie der Gegenwart zu werden. Bei seinem aktuellen Anblick in einem führenden Organ dessen, was früher einmal Sportjournalismus war, fragte ich mich: wann ist der eigentlich genau gestorben? War es, als der WDR Sport inside killte? Oder als Manni Breuckmann in Rente ging? Oder als Hans-Josef Justen, der legitime Nachfolger von Wilhelm Hrbert Koch, starb? Weiterlesen
12 Texte an zwei Tagen. Zu viel? Lesen ist freiwillig.
Das Angebot:
Von der Informationsstelle Lateinamerika:
Toa Maldonado Ruiz: “Kaypimi Kanchik – Hier sind wir – Der Widerstand der Kichwa-Völker im Norden Ecuadors”
Hans Ramsoedh: “Zwischen zerbrochenen Träumen und Hoffnung – 50 Jahre Unabhängigkeit Surinames” Weiterlesen
Das Platzen der KI-Blase wird, wenn es passiert, ein klassischer Fall von selbsterfüllender Prophezeiung. Da es aber noch nicht passiert ist, können weitere Betrachtungen Mehrwert haben. Die von Thomas Knüwer hat es: “Sam Altman vor Gericht und was wir noch aus der Dotvom-Blase über den AI Hype lernen können”. Die Dotcom-Blase vor wenigen Jahrzehnten hatte Knüwer noch als Handelsblatt-Redakteur begleitet. Später hat er sich selbstständig gemacht. Weiterlesen
Die Bedeutung von “Meerengen” beschreibt Heiner Jüttner.
Von der Bonner Informationsstelle Lateinamerika gibt es ein neues Schwerpunktheft zu “Suriname”. Weitere Texte von dort von Jerónimo Centurion “Verbrechen ohne Strafe und ohne Lösung – Der politisch-moralische Niedergang Perus” und kurz nach Mitternacht hier Tora Maldonado Ruiz: “Kaypimi Kanchik – Hier sind wir – Der Widerstand der Kichwa-Völker im Norden Ecuadors”. Weiterlesen
Der wäre mal ein guter Bundespräsidenten-Kandidat gewesen, der Erste, der das Niveau des zu Unrecht vergessenen Gustav Heinemann intellektuell hätte erreichen können. Zu spät. Für die deutschen Parteien war er zu klug. Heiss in seinem Engagement, aber immer mit kühlem Kopf. Er begegnete mir beiläufig bei diversen Kongressen. Und an eine gemeinsame Speisewagen-Fahrt nach Berlin kann ich mich gut erinnern. Politisch von zentraler Bedeutung war unsere Asylrechts-Demo mit über 100.000 Menschen vor fast genau 33 Jahren im Hofgarten. Weiterlesen
Bauerntölpel wie urbane Liberale taumeln und lassen sich ahnungslos von kapitalkräftigen Akteuren durch die Diskursarena treiben. Dabei ist die Wirklichkeit noch simpler, als sie Waldimir Iljitsch Lenin der Welt einst begreiflich zu machen versuchte. Mit der ehemaligen DDR als Exerzierhof. So geht das in Deutschland. Weiterlesen
Vorweg: ich habs noch nicht gesehen. Werde es aber noch. Ganz sicher. Mein Festplattenrecorder hat es gesichert, denn das ZDF hält die Mediathekverfügbarkeit geheim. Wie kommichdrauf? Weiterlesen
Die Netzpolitik-Kolleg*inn*en beschäftigen sich intensiv mit grüner Regierungspolitik in Baden-Württemberg:
Constanze Kurz: “Der grüne Palantir-Spagat – Automatisierte Datenanalyse”
Martin Schwarzbeck: “Palantir in Baden-Württemberg: Polizei soll mit deinen Daten Software trainieren dürfen”. Weiterlesen
Mirco Keilberth lebt laut dieser Autorennotiz in Tunis. Das ist weiter weg von hiesigen Medienströmen, als es die Geografie vermuten lässt. Zuvor lebte und arbeitete er in Libyen. Bis das zum Failed State, also für jeden unabhängigen Journalisten lebensgefährlich, wurde. Wer seine Arbeit und seine veröffentlichten Texte nur oberflächlich verfolgt, weiss, dass Libyen von diversen Verbrecherbanden/“Milizen” beherrscht wird, von denen eine von den meisten deutschen Medien als “Küstenwache” bezeichnet wird. Die leben von organisierter Menschenjagd. Im Auftrag der EU. Und seit etlichen Jahren ebenso: im Sudan. Weiterlesen
Es gibt kein Leitmedium mehr. Die, die einst dafür gehalten wurden, verlieren seit Jahrzehnten massiv an Bedeutung. Viele meiner Altersgenoss*inn*en merken es nur immer noch nicht. Sie werden von ebendiesen umsatzsüchtigen Medien mit Kanzler*inne*n-Nostalgie abgefüttert. Der Spiegel macht es mit Merkel (Paywall), das FR-Feuilleton mit Schmidt (wem sonst?). Unverkennbare Symptome für die intellektuelle Dauerdürre im deutschen politischen Diskurs. Weiterlesen
Die “Cookie-Manager” leider nicht. Absichtsvoll als nutzlose Nervensägen konstruiert. Es ginge auch anders. Ingo Dachwitz/netzpolitik weiss das. Und er meldet: “Digitaler Omnibus: EU-Kommission strebt offenbar Kahlschlag beim Datenschutz an”.
“FDP ist weg” – die Mehrheit freut sich. Weiterlesen
Wie es einer Partei ergeht, die dem Agendasetting der AfD hinterherrennt, zeigt die Avantgardepartei FDP. 1973-82 habe ich ihr selbst angehört. Seinerzeit fiel in dieser kleinen übersichtlichen Vereinigung die Entscheidung über politische Mehrheiten in der West-BRD. Als mir diese Entscheidung nicht mehr passte, verliess ich sie mit einigen tausend weiteren Mitgliedern. Geschadet hat ihr das erst viel später. Jetzt. Weiterlesen
Der spektakulärste Neuzugang in der ansehnlichen Autor*inn*enversammlung des Extradienstes ist der Kollege Gilbert Kolonko, seit längerem schon eifriger Leserkommentator, und heute auch Beitragsautor, was mich besonders freut: “Indische Wahrheiten … die klingen wie aus den USA”. Weiterlesen
Übereinstimmend und wenig präzise melden deutsche Massenmedien, und solche, die es mal waren, von der Bürgermeisterwahl in New York City “die höchste Wahlbeteiligung seit 50 Jahren”, was übereinstimmend als historischer Erfolg des Wahlsiegers Zohran Mamdani gewertet wird. Über “2 Millionen” sollen ihre Stimme abgegeben haben. Das seien – halten Sie sich fest – ganze 45% gewesen. Wieviele Wahlberechtigte mag es in NYC geben? Weniger als 5 Mio.? Weiterlesen
Freudiges Aufwachen heute. “Er hat gewonnen”: Zohran Mamdani in New York City..
“Stadtbild – Duisburg mal wieder” – der Berliner Matthias Dell war für den DLF in Duisburg und hat – Überraschung! – dabei keinen journalistischen Unfall gebaut.
Rheinpegel Bonn 401cm.
Freundliche Grüße
Martin Böttger
Wieder mal ist ein Berliner nach Duisburg gereist. Und, oh Wunder, er hat keinen weiteren der unzähligen journalistischen Betriebsunfälle gebaut. Matthias Dell war es, der mich einst kurze Zeit als Freitag-Redakteur betreut hatte, und heute selbst als “Freier” seinen Lebensunterhalt verdienen muss. Der Deutschlandfunk gab ihm heute morgen gut 6 Minuten. Die waren gut angelegt. Weiterlesen
Zohran Mamdani wird New Yorks nächster Bürgermeister. Er hat nicht nur die ausreichende einfache, sondern auch knapp die absolute Mehrheit der Stimmen erobert. Gegen das schmerzfreie Establishment der “oppositionellen” Demokratischen Partei. Die Parteiführung und ihre wichtigsten Grossspender*innen haben schmerzfrei seinen Gegenkandidaten Cuomo unterstützt. Erfreulich vergeblich. Weiterlesen
Nicht nur “Leitmedien” können das, netzpolitik.org kann es auch. Sich international vernetzen/stärken und damit Recherchepower entwickeln, nicht zum ersten Mal. Ingo Dachwitz, Sebastian Meineck/netzpolitik: “Databroker Files: Datenhändler verkaufen metergenaue Standortdaten von EU-Personal”. Gute Arbeit. Weiterlesen
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