Beueler-Extradienst

Meldungen und Meinungen aus Beuel und der Welt

Autor: Martin Böttger (Seite 41 von 390)

Bundesmittel für netzpolitik.org

Vor zehn Jahren floss kein Geld – Aber der geldwerte Vorteil war weit höher

Der kompetente Kollege Stefan Krempl/heise erinnerte gestern daran, wie die autorisierten Behörden und Institutionen der Bundesrepublik Deutschland die Kollegen Markus Beckedahl und André Meister/netzpolitik zu Staatsfeinden ernennen lassen wollten. Das führte dazu, dass diese zwar nervlich stark alterten, aber danach in mehr Geld schwammen, als sie jemals zuvor gesehen hatten. Und der Generalbundesanwalt in den Ruhestand gehen musste. Weiterlesen

Wenn alles zu ist

Deutschland ist – noch – Einwanderungsland. Dank Wladimir Putin. Und der sieht das mutmasslich als “gerechte Strafe” an. Durch die ukrainischen Kriegsflüchtlinge hat Deutschland nämlich – noch – einen Überschuss an Einwanderungen (1,7 Mio.) gegenüber den Abwanderungen (1,3 Mio.). Aber jetzt gucken Sie mal hier. Das ist keine Prognose, sondern der aktuelle Stand der Dinge. D.h. in 20 Jahren ist alles zu. Es sei denn, es wird Politik gemacht von denen, die wir dazu beauftragen. Weiterlesen

Nicht in der FAZ

Patrick Bahners, Abitur und Studium in Bonn, war zeitweise in Köln ansässig, um für das FAZ-Feuilleton aus NRW zu berichten. Ob die Schuhe des verrenteten Andreas Rossmann zu gross waren? Anfang dieses Jahres, so ist zu lesen, kehrte er nach Frankfurt zurück. Heute nun ein schwererer Stand als zuvor? Oft habe ich andere Meinungen als er. Diese z.B. ist nicht in der FAZ erschienen, sondern auf einem digitalen Netzwerk. Weiterlesen

Feinde des Fussballs

Mein Beweis für meinen Sinn für Verständigung zwischen Völkern und Kulturen

Heute ist es so weit. Ich muss, nein ich will, einem Fan, ja sogar einem Vereinsmitglied, des Fussballkonzerns aus dem süddeutschen Raum, auf der ganzen Linie und in allen gut informiert ausgeführten politischen Details zustimmen. Das Beispiel beweist: der politische Kernwiderspruch besteht nicht zwischen den Völkern, auch nicht Fans, sondern zwischen Herrschenden und Beherrschten. Der interviewte Michael Ott ist der, der einen bundesweit bekannten Wurstfabrikanten, und nicht nur den, zum Ausrasten brachte. Gut gemacht. Weiterlesen

Auf der Rutschbahn

Die Demontage der Demokratie gelingt nicht durch den übermächtigen bösen Feind – sondern durch Dummheit unter den Demokrat*inn*en selbst

“Verzweifelte Versuche, vor Farage zu warnen und eine Einheitsfront zu beschwören, sind … zynische Manöver” meint z.B. David Broder/Jacobin. Tja, wie schön. Dann müssen wir uns um einen drohenden Wahlsieg der faschistoiden und rassistischen “Reform Party” des Brexit-Siegers Farage im Vereinigten Königreich ja keine wirklichen Sorgen machen. Oder? Ob der Jacobin-Autor das britische Mehrheitswahlrecht überhaupt kennt? Ist ja nur ‘ne Atommacht. Und wird gewiss vom Grossen Bruder wohlgefällig verfolgt. Bei dem geht es gerade so zu: Weiterlesen

Frank Mill gestorben

Es war eine Freude ihn spielen zu sehen

2.11.1985: ich im Westfalenstadion, Halbzeitstand 1:1, zweite Halbzeit, ich direkt hinter dem Dortmunder Tor und Frank Mill immer davor. 55. und 72. Minute macht er ihn rein, Jürgen Wegmann (ebenfalls Ex-RWE) schafft nur noch den Anschluss. Auswärtssieg! Und ich war so dicht dran, wie noch nie zuvor. Mill traf immer gegen den BVB. Auch am 8.9.1984 hatte er zwei reingemacht. Also kaufte ihn der BVB 1986 endlich weg. Wie vor und nach ihm viele Andere (Heiko Herrlich, Marco Reus, Mo Dahoud etc. etc.). Ein anderes Spiel setzte ihn lebenslänglich in meine Erinnerung. Weiterlesen

Immer auf die unten treten

Wundersame Bahn CCXXVII

Ich habe die Stelle im Grundgesetz noch nicht gefunden, in der das Nachuntentreten verfassungsrechtlich vorgeschrieben wird. Vielleicht soll es ja auch erst noch reingeschrieben werden, wie damals, als Oskar Lafontaine bei der Abschaffung des Asyl-Grundrechts behilflich war. Würde die SPD heute Widerstand leisten? Scherz! Die Grünen? Noch’n Scherz. Die Linke in Landesregierungen? Jetzt reichts aber, ich schweife ab … Weiterlesen

Pickepackevoll

Unser Wochenendpaket:

Paul Welch Guerra/ver.di-publik: “Fachkräfte – gesucht, aber nicht gewollt – Hürden am Arbeitsmarkt — Angelina ist mit ihrer Familie aus Venezuela nach Deutschland geflohen und würde gerne eine Ausbildung machen. Es gibt Arbeitgeber, die sie sofort ausbilden würden – wenn da nicht die Bürokratie und vor allem politische Hürden wären”

“Der alte Mann gegen Rechts – Der Weichensteller Christoph Zöpel (SPD) meldet sich kraftvoll zu Wort” Weiterlesen

Der alte Mann gegen Rechts

Der Weichensteller Christoph Zöpel (SPD) meldet sich kraftvoll zu Wort

Meine Erinnerung an diesen Mann ist sehr ausgeprägt, und mit viel Erfahrung politischer Wirksamkeit verbunden. Als NRW-Landesminister hat er sich, weit mehr als irgendein “Kanalarbeiter”, um meinen Migrationshintergrund, den Ruhrpott, verdient gemacht, zusammen mit dem von ihm rekrutierten Chef der “IBA-Emscherpark” Karl Ganser, einem ihrer intensivsten kritischen journalistischen Begleiter Andreas Rossmann (FAZ) – und auch mein Ex-Chef Thomas Rommelspacher gehört als grüner Kritiker, der dabei konsequent und radikal konstruktiv blieb, in diese Aufzählung – im besten Sinne – starker Männer. Weiterlesen

Gegen rechten Zionismus …

… und für konsequenteren Datenschutz: zwei kompetente Autoren gaben gestern konstruktive Hinweise

Die Positionierung zu Zionismus und Antisemitismus wird hierzulande gerne genutzt, um ahnungslose Linke und Liberale faktenfrei aufeinanderzuhetzen. Es funktioniert einfach zu gut. Das ist verführerisch für Medienökonomie und Herrschende. Darum beginne ich lieber mit dem – was die gesellschaftliche Praxis betrifft – wichtigeren Thema: dem Datenschutz. Weiterlesen

Fussball-Drama

Die EM war ja echt gut – aber jetzt gucken Sie mal hier:

mit Update 4.8.

Final Copa América Femenina 2025 Brasilien-Kolumbien spielten gestern Abend. Dabei die Superstars Marta (Brasilien) und Caicedo (Kolumbien). Inkl. Verlängerung und Elfmeterschiessen. Bis zum Elfmeterschiessen waren schon 8 Tore gefallen. Nicht alles sah schön und elegant aus. Vieles, was die Männer können, können diese Spitzenfussballerinnen auch. Auch, was uns Fans nicht gefällt. Aber sie wollen den besten Fussball der Welt zeigen, beide, gegeneinander. Und sie kommen ihm näher. 14-Minuten Aufzeichnung der Höhepunkte. Weiterlesen

Wo ist er zuhause?

Der schöne Fussball war es einst in Mönchengladbach – wo ist er heute?

Seltsam leidenschaftslos registriere ich den Medienlärm um das 125-Jahre-Jubiläum von Borussia Mönchengladbach. Seit 1965 bin ich Fan dieses seltsam-sensationellen Phänomens in einem niederrheinischen Provinznest, mit 50.000 Einwohner*inne*n weniger als Bonn. Zum Vergleich: der Bonner SC ist soeben in die 4. Liga aufgestiegen – und spielt heute (14 h, Sportpark Nord) gegen ebendiese Borussia, allerdings nur deren zweite Mannschaft. Und ich hab’ keine Zeit dafür. Weiterlesen

Braucht Helge das Geld?

Von einem Harem voller Ex-Ehefrauen, die mitsamt Kindern unterhalten werden müssen, habe ich bei ihm nie was gehört oder gelesen. Trotzdem malocht er, als gebe es kein morgen mehr. Ende des Monats wird er 70, ist also nur knapp älter als ich. Ich in meinem Zustand könnte das nicht, was er da macht. Z.B. immer noch so oft, so lang und so spät am Tach in fremden Städten auftreten, wie hier in Speyer mit der SWR-Big Band, ein Jahr verfügbar. Weiterlesen

Gespenstisch

Eine andere Kultur – die FR habe ich nie verstanden

In meiner WG hatte einer die Frankfurter Rundschau abonniert. Er war unserem Hohn und Spott ausgesetzt – wie die SPD. Dabei war er gar kein Sozi, fand aber die Zeitung gut. Wenn sie es mal war, so war sie über die letzten 4-5 Jahrzehnte doch Opfer eines beständigen publizistischen Abstieges. Den Abgang des Chefredakteurs Wolfgang Storz 2006 verfolgte ich mit einigem Respekt. Ich hatte über Bekannte schon Anekdoten aus seiner Freiburger Jugend gehört. Bei der FR liess er sich – von mir ohne tiefere Kenntnisse nur von aussen betrachtet – den Rücken vom Verlag nicht krumm machen. Und ging. Weiterlesen

Jenni verschönt mir den Tag

Jenni Zylka habe ich (leider) nie persönlich kennengelernt, obwohl wir doch beide Verehrer*in von Vincent Klink sind, also gerne Gutes essen und trinken. Offenbar haben wir weitere kulturelle Einstellungen gemeinsam. Z.B. über Rucksäcke: “Das sofortige und endgültige Rucksackverbot – Es müsste im Alltag vielmehr vernünftige Verbote geben, den Anfang machen könnte ein Edikt gegen den Buckel in Pottwalgröße auf dem Rücken.” Oder über Silvester-Partys: Weiterlesen

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