Neriman Polat zeigt in der Berliner Dependance der Istanbuler Galerie Zilberman ihre entschieden politische Kunst. Hoffnungsvoll ist die eher nicht
Eine leuchtend rote Daunenkinderjacke im Hinterhof eines Mietshauskomplexes in der Türkei. Sie hängt an dem Ast eines Baumes, der so über eine Mauer ragt, als wolle er seine Hände zur Hilfe nach dem verknäulten Textil ausstrecken.
„Kayıp – Verloren“, der Titel von Neriman Polats Fotografie, die derzeit in der Berliner Dependance der Istanbuler Galerie Zilberman zu sehen ist, ruft eine charakteristische Ambivalenz des Œuvres der türkischen Künstlerin auf: die zwischen Verlorenheit und Fürsorge, zwischen dem Sozialen und dem Individuellen. Weiterlesen

Letzte Kommentare