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Schlagwort: Freitag (Seite 11 von 11)

“Deutschland ist das China Europas”

Der US-Ökonom James Galbraith gibt im “Freitag” einen – wie in einem Sportschau-Spielbericht – gerafften Überblick über geopolitische Konfliktlagen, und warum (fast) alle ein überwiegendes Interesse gegen Krieg und für Verhandeln haben, gemäss der schon von John F. Kennedy gewonnenen Erkenntnis: „Wir dürfen niemals aus Angst verhandeln, aber wir dürfen keine Angst haben, zu verhandeln.“
Im gleichen Blatt identifiziert Thomas Wagner mit den “Transhumanisten” eine Sekte, die allerdings, so meint er, die Silicon-Valley-Branche schon ideologisch beherrscht und durch professionellen Lobbyismus, gut geölt mit großen Haufen Geld, Eingang in die etablierte Politik gefunden habe.

Hunger

Die meisten Menschen hungern aus Armut. Das gibt es zwar hierzulande auch. Die Mehrheit der hierzulande Hungernden tun es jedoch, weil sie psychisch daran erkrankt sind. Mehrheitlich Frauen, mehrheitlich aber nicht ausschliesslich junge Frauen. Unter letzteren sind es ein Drittel! Männer sind auch betroffen, zunehmend, aber insgesamt viel weniger.

Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (FAS) widmet dem Thema heute einige Schwerpunktseiten, gut so. Schlecht dagegen, dass sie bisher nicht online gestellt sind. Update: nach 4 Tagen online gestellt. Darum sind sie zur Strafe hier auch nicht verlinkbar. Ich weise stattdessen auf meinen Text zum Thema im Freitag im Jahr 2009 hin. Zwei dort getroffene Feststellungen haben sich seitdem verändert. Das Feuilleton diskutiert heute über das Thema. Und die deutsche Sektion der Slowfood-Bewegung hat sich seitdem erfreulich politisiert.

9/11 – wann werden wir mehr erfahren?

Paul Schreyer rekapituliert heute auf den Nachdenkseiten die 9/11-Diskussion. Ich möchte seinen Hypothesen noch eine hinzufügen, die sich mir nach der deutschen Flüchtlingsdebatte aufdrängt. Offensichtlich sind Regierungen und ihre Bürokratien mit der Komplexität heutiger globaler Prozesse komplett überfordert. Während der individuelle Mensch versuchen kann, für sich eigene Mechanismen zu finden, damit intellektuell und psychisch klarzukommen, viele sind auch davon überfordert, müssen kollektive Körperschaften, oder gar Apparate, die selbst von konkurrierenden Seilschaften und Intrigen durchtränkt sind, daran dramatisch scheitern.

Auf 9/11 angewandt: die USA unterhalten 16 Geheimdienste (bei uns sind es drei). Sie stehen in beständiger Konkurrenz um Ressourcen. Weiterlesen

Politisches Prekariat (0): Je mehr der Politik die Kontrolle entgleitet, um so mehr drängt es sie danach

Wie es in der deutschen Politik so weit kommen konnte, wie es heute ist, habe ich in einer Textreihe unter dem Label “Politisches Prekariat” zu beschreiben versucht: 1. Teil, 2. Teil, 3. Teil. Beim Ausräumen alter Freitag-Exemplare fand ich noch meinen Text vom Oktober 2005, den ich hier als nullten Teil dokumentieren möchte.

In der Bundesstadt Bonn drängt die Stadtverwaltung Weiterlesen

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