Der Fortschritt ist eine Schnecke. In wenigen Problembereichen bewahrheitet sich das so brutal, wie in der Wohnungspolitik. Der wirtschaftspolitische Blog WiSo hat richtig erkannt, dass öffentliche Wohnungsunternehmen, da, wo sie nicht voreilig verkauft wurden, Teil der Lösung sein müssen. Patrick Schreiner beschreibt unterschiedliche Beispiele: Berlin, Dresden, Bersenbrück, Osnabrück, Kiel, Laatzen, München. Zum bei ihm nicht erwähnten Bonner Wohnungsunternehmen Vebowag bitte hier entlang.
Es gehört zum Volkswissen über die USA, dass junge, schwarze Männer dort vorzeitig erschossen, auf jeden Fall aber millionenfach eingesperrt werden. Nun gibt es eine Wende bei den Weissen. Ähnlich wie viele Schwarze, bringen sie sich mit Drogen selbst um, legalen, auch als “Medizin” bekannt. Seit Trump im Amt ist, sinkt sogar die statistische Lebenserwartung (bei den Russen war es ähnlich nach dem Ende des Kommunismus, da war es der Alkohol). Wie finden Trumps Wähler*innen das? Lieber Selbstmord, als gleiche Rechte für alle?
Die gleiche Branche, die das angerichtet hat, lässt in diversen Ländern des südlichen Afrika gerade einen Malaria-Impfstoff testen, mit Hilfe der WHO und der sie finanzierenden Gates-Stiftung. Einerseits ist die Erforschung eines solchen Impfstoffes seit mehr als einem Jahrhundert fällig, und unterblieb, weil die Nachfrage ökonomisch zuwenig Rendite versprach; aber ist es nun bei diesen Akteur*inn*en auch beruhigend?