mit Update 1.7.
Der Pussy Grabber im Fucking White House ist ein grosser Wettbewerbsverzerrer, in der Welthandelspolitik genau so wie im Frauenfussball. Mit ihm als personifizierter Frauenhass spielt das Frauennationaltam der USA wie unter Drogen. Im “vorgezogenen Finale” schlugen sie soeben die Gastgeberinnen aus Frankreich in einem hochklassigen Viertelfinalspiel verdient mit 2:1. Beide Tore der USA durch die aufgeputschte Megan Rapinoe. Die Französinnen waren keine Opfer. Sie zeigten eine sehenswert starke Leistung und kämpften bis zum Schluss. Ein Hochgenuss, fussballerisch und ästhetisch war z.B. das Duell auf der rechten französischen Angriffs- und linken US-Abwehrseite zwischen Kadidiatou Diani und Crystal Dunn: ein harter und fairer Kampf um Zentimeter, Reaktionsschnelligkeit und Ball, der Massstäbe setzte. Allein dafür lohnt es sich, Aufzeichnungen dieses Spiels zu betrachten und in der Fußballlehre einzusetzen.
Morgen spielt die deutsche Mannschaft gegen Schweden, spannende Sache und gewiss ein TV-Einschaltquotenhit. Aber mir scheinen die USA in dieser Verfassung unschlagbar. Und es ist diesem fussballerisch und politisch intelligenten US-Team zu gönnen. Mögen sie den Pussy Grabber in Rente schicken. Und ggfls. auch in den Knast.
Update 1.7.: Alexandria Ocasio-Cortez hat Megan Rapinoe und ihre Mitspielerinnen in den Kongress eingeladen. Diese Einladung wird angenommen. Was machen die deutschen Spielerinnen? Wie wärs mit einer Solidaritätsreise nach Süditalien zu einer Kapitänin unter Hausarrest? Sie haben doch jetzt Zeit …

Über den/die Autor*in: Martin Böttger

Martin Böttger ist seit 2014 Herausgeber des Beueler-Extradienst. Sein Lebenslauf findet sich hier...
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