Die Grünen und das Grosse Grosskapital

Von , am Donnerstag, 11. Juli 2019, in Lesebefehle, Politik.

Was die Grünen jetzt tun könnten und müssten, hat ihnen Matthias Greffrath/taz ins Aufgabenheft geschrieben. Es ist so richtig wie liebenswert-intelligent naiv. Ich wette dagegen, dass es so passiert (und würde gerne verlieren). Die Grünen sind halt auch nur eine deutsche Partei. Und die Mehrheit ihrer Wähler*innen wird das wieder erst wahrnehmen, wenn sie regieren, im Bund zuletzt bis 2005. Da war die #fridaysforfuture-Generation noch zu klein.
Wie es um reale Macht bestellt ist, ist in dieser radikalen Offenheit oft nur in der FAZ, und dort im Finanzteil, zu erfahren. Der US-Vermögensverwalter Invesco musste nur 139 Kollegen befragen, um zu erfahren, nach welchen Prioritäten 20 Billionen Dollar investiert werden. Korrekte Übersetzung durch FAZ-Autor Markus Frühauf vorausgesetzt, schreibt sich das so: 20.000.000.000.000. Über das Stadium “scheues Reh” dürften diese 139 (wieviele davon Frauen, wird nicht mitgeteilt) hinausgewachsen sein. Sie wissen, wo die Macht ist.

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