Ukraine / IT-Kompetenzmangel / Pornogucken / Max Eberl

Von , am Samstag, 20. Juli 2019, in Fußball, Lesebefehle, Medien, Politik.

Christian Wipperfürth/telepolis setzt unmittelbar vor der Parlamentswahl in der Ukraine seine wertvoll-komplementäre Berichterstattung fort. Die diversen alten Grundversorgungsmedien scheinen dafür weder Kompetenz noch Zeit zu haben.
c’t-Redakteur Jan Mahn klagt, “Der Diskurs um die Digitalisierung ist kaputt”. Was die derzeit gewählten Politiker*innen betrifft, hat er darin zweifellos recht. Da sind nicht viele, die ihn beherrschen; und die sind in ihrer Partei nicht “wichtig”. Darum ist sein Aufruf an seine Kolleg*inn*en, sich selbst einzumischen absolut wünschenswert. Und sie müssen nicht traurig sein. Unter den Jugendlichen, die meisten von ihnen noch in der Schule, wächst mehr Digitalkompetenz heran, als ihre Eltern und Lehrer*innen zusammen auf die Waage bringen. Die Kunst ist es dann, Technikkompetenz und Politikkompetenz zusammenzubringen. Dafür ist Mahn u.a. viel Erfolg zu wünschen.
Die SZ berichtet über eine Untersuchung von Pornoseiten. Eine “Sensation” kam dabei heraus. Diese Seiten sammeln doch tatsächlich Nutzer-Daten und verkaufen sie weiter. Hätten Sie das gedacht? Die SZ ist immerhin so ehrlich, in dem Text ein Hinweiskästchen zu platzieren, dass sie es so ähnlich macht ….
Der Express hat heute ein ganzseitiges Interview mit Max Eberl. Die Überschrift ist total bescheuert, weil sie den unwichtigsten Teil des Interviews hervorhebt (den FC!). Das Interview ist hinter der Paywall vermauert. Daher hier eine stichwortartige Zusammenfassung: der Kader ist – bis auf Thuram – fertig. Trainer und Mannschaft können arbeiten. “Problemfälle” sind Michael Lang und Mickaël Cuisance, die unzufrieden sind, weil sie sich noch nicht durchsetzen konnten, sowie Florian Neuhaus, mit dem die Borussia gerne verlängern würde, weil, was der Spieler und sein Berater (Nerlinger) natürlich auch wissen, sein Wert beständig steigt. Die Borussia würde gerne am Borussia-Park noch ein Profileistungszentrum bauen; dann müsste sie aber materiell auf zwei starke Spieler verzichten. Darum wird das aufgeschoben (nicht aufgehoben). Alles in Allem, im Vergleich zu den vor Reichtum stinkenden Tankern der Liga: Luxusprobleme. Voller Wortlaut gedruckt im Eiscafe Olivotti.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.