Morgen auf Arte und schon verfügbar
Hochrelevant scheint mir das hier von Marcus Fitsch/MDR: “Digital Aliens: Die neue Ungleichheit – zeigt, wie Digitalisierung Gesellschaften neu ordnet. Teilhabe hängt zunehmend von Zugang, Kompetenzen und Algorithmen ab. Millionen scheitern an digitalen Systemen, während automatisierte Entscheidungen unseren Alltag prägen. Expertinnen und Experten analysieren Macht und Risiken – und fragen: Wie kann gerechte Teilhabe entstehen?” 90 min. Verfügbar bis 6.9.
Auch interessant, wenn auch, weil schon 2024 produziert und nicht ganz auf der Höhe, der Zweiteiler von Vincent De Cointet/Arte France: “TikTok, die mächtigste App der Welt – China, der Riese erwacht – Der durchschlagende Erfolg von TikTok ist nicht nur der eines Unternehmens. Die Videoplattform ist auch von großer politischer Bedeutung für ihr Entstehungsland, denn China macht damit den USA ihre bisherige Vormachtstellung im digitalen Bereich streitig. In diesem neuen Wettstreit der beiden Großmächte geht es um die Sammlung und Nutzung persönlicher Daten …” 2 x 45 min. Verfügbar bis 14.10.
Denn die US-Abteilung von TikTok hat sich das Trump-Regime längst unter den Nagel gerissen, wie auch das Monster aus Paramount und Warner, gegen das US-Bundesstaaten jetzt klagen wollen. Gegen die Scheisse, mit der das Trump-Regime die Weltöffentlichkeit flutet, gibt es für Dokumentarfilme kein zeitgemässes Gegenmittel. Oder doch?
TikTok bleibt, egal wer was davon besitzt, ein spezifisches und mächtiges Medium, das alle Despotien dieser Welt zur Instrumentalisierung reizt. Das Gegenmittel dagegen heisst Vergesellschaftung. Wer sagt es denen in Brüssel und Berlin?

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