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Schlagwort: Bistro Mademoiselle

Ab 1. März: Bistro Mademoiselle wiedereröffnet

Das Endenicher Bistro Mademoiselle von Sarah Monteiro und Birgit Alexander-Monteiro ist innerhalb Endenichs umgezogen: Magdalenenstr. 19, direkt am Kreisverkehr, gegenüber der Sparkasse, von Beuel aus gesehen eine Bushaltestelle näher. Was die Damen da gewagt haben, ist ein Abenteuer für jede Familien- und Altersvorsorge. Sie müssen diese Arbeit schon sehr lieben.
Die kulinarische Orientierung, elsässische Küche und Weine, ergänzt um Weine von der Ahr, soll bleiben. Es wird zur Weinangebotserweiterung noch ein passender Bio-Winzer aus dem Burgund gesucht.
Das neue Lokal ist im Vergleich zum alten räumlich entschieden grosszügiger gestaltet, ohne Gemütlichkeit verloren zu haben. Entscheidend aber: die Küche, wegen der sich die Eröffnung auch kostspielig verzögert hat, ist jetzt fast so gross, wie vorher das ganze Lokal.
Wenn der Gästezuspruch so gross wird, wie heute beim Eröffnungsempfang, können wir um diese liebenswerte inhaberinnengeführte Handmade-Gastronomie unbesorgt sein. Ich will mir auch Mühe geben 😉

Bistro Mademoiselle zieht bald um, in Endenich

Was ist das Schönste an meinen regelmässigen Arbeitsamtsterminen? Neben der Tatsache des gemässigten Fahrradtrainings auf der Bergauf-Hinfahrt: dass das hier schon mehrfach gelobte Bistro Mademoiselle auf der Strecke liegt. Heute lag mein Termin so günstig, dass ich anschliessend zu einer ausgedehnten Mittagspause dort einfallen konnte.
Es gab TARTE flambèe mit geräucherter Entenbrust und eingelegten Pflaumen, von Sarah Monteiro geschmackssicher abgeschmeckt mit frischen Kräutern (u.a. Salbei, Thymian). Zum Nachtisch ein Crepe mit aus Boskop selbstgemachtem Apfelsorbet, beides allein schon ein Gedicht, bzw. zwei (zusammen 19,90). Dazu trank ich auf Empfehlung des Hauses einen “Pinotin” von Michael Fiebrich aus Mayschoss. Kompliment, muss ein starker kleiner Winzer sein.
Das Phänomen der Senora Monteiro ist ihre nie versiegende Experimentierfreude, begünstigt durch regelmässige Expeditionsreisen zu unseren französischen Nachbar*inn*en. Sie wirkt trotz des wirklich harten Geschäfts, das sie betreibt, auf glücklichste Weise inspiriert, nicht – was mir sehr angenehm ist – als Performance-Künstlerin in ihrem kleinen Lokal, das sie liebevoll-sachlich betreibt, sondern bei der Produktion dessen, was sie auf den Teller bringt. Und beim sorgfältigen Einkauf der begleitenden Getränke.
Nun hat sie sich einen Umzug vorgenommen, in ein etwas geräumigeres nahegelegenes Lokal direkt am Magdalenenplatz, vom Hbf. aus mit den Linien 606 oder 607 eine Haltestelle früher aussteigen, genau gegenüber der Sparkassenfiliale. Anfang des neuen Jahres soll es soweit sein.
Sei glücklich Endenich! Sonst hole ich sie endlich nach Beuel, wo sie fast schon einmal gelandet wäre. Sie würde gut in ein künftiges Pantheon-Viertel passen.

Lob der Handmade-Gastronomie: Sarah & Thierry

An manchem sind wir geizigen Deutschen selber schuld. Beim Essen sind wir so geizig, dass Gastwirte nur bei Getränken eine Chance haben, ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Das führt z.B. zu den überteuerten Restaurantpreisen für Wein, vor allem für guten. In Frankreich und Italien sind die Essenspreise auf den Speisekarten angemessener, so dass auch die Getränkepreise zumutbarer gestaltet werden können. Unser Geiz richtet aber weit mehr Schaden an. Er erschwert einen Umbau der Landwirtschaft in Richtung Geschmack, artenvielfalt, Tierschutz und Ökologie, und er begünstigt Monopolisierung und Konzentration in Einzelhandel (die reichsten deutschen Männer waren die verstorbenen Aldi-Brüder) und Gastronomie (Franscheiss).
Zur Begehung eines runden Geburtstages entschloss ich mich zu erneutem aktivem Widerstand. Weiterlesen

Worum Beuel Endenich beneiden muss

Auf dem Rückweg von der Bundesagentur für Arbeit oben auf dem Berg in Duisdorf, machte ich für eine Mittagspause Station in Endenich bei Sarah Monteiro-Gashi im Bistro Mademoiselle. Und was soll ich sagen: obwohl ich Sarah schon viele Jahre kenne, war es ein kleines kulinarisches Erweckungserlebnis.

Kennengelernt haben wir uns auf dem Marktplatz in Bonns City, wo Sarah mit Hilfe ihrer Mutter, Birgit Alexander-Monteiro, im Hauptberuf Gleichstellungsbeauftragte bei der GIZ (Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit), einen Espresso&Crepes-Wagen betrieb. Ich lernte die beiden kennen, als sie anlässlich einer Freiluftveranstaltung Bärbel Höhn, MdB und ehemalige NRW-Landesministerin Weiterlesen

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