Beueler-Extradienst

Meldungen und Meinungen aus Beuel und der Welt

Schlagwort: Newsletter (Seite 14 von 50)

Präwochenendwelle

Nachdem Roland Appels Beitrag “Baerbocks und Merz’ gemeinsames Waterloo?” heute nacht erschienen ist, ist am Tag das zu hören. In weiss nicht, welches Regime sowas juckt – in erster Linie ist es eine Schikane für die hier lebenden Iraner*innen. Die haben mit ihren Konsulaten schon genug Scherereien.

Die hatte, so viel Gerechtigkeit muss sein, auch der Bundespräsident bei seinem Staatsbesuch in Griechenland (Tagesschau ab Minute 11:20). Warum gerecht? Zum einen wg. der deutschen und EU-Flüchtlingspolitik. Zum andern wg. des Zusammenhangs, der in Deutschland besonders aktivistisch ignoriert wird, wie Eberhard Rondholz schon vor 8 Jahren analysiert hat: Zweierlei Erinnerung – Der Überfall der Deutschen auf Kreta 1941 – Vom Umgang mit der Vergangenheit in der griechischen und deutschen Erinnerungskultur – aus Anlass eines aktuellen Staatsbesuches”. Weiterlesen

KI

Diese Abkürzung steht sowohl für “Idiotie, künstliche” wie für Kindliche Intelligenz – Wie ich eine Diskussion gegen ein Kleinkind verlor – Unser Autor ist Vater von zwei Kindern. Einer seiner Söhne erteilte ihm vor vielen Jahren eine Lektion. Er brauchte dazu nur ein einziges Wort.” von Reiner Keller im Open-Source-Ressort der Berliner Zeitung. Und auch Ingo Arends Buchbesprechung ordnet sie hier thematisch ein: Vom sozialen Ursprung der Algorithmen – Im Gegensatz zu alarmistischen Streitschriften ordnet Matteo Pasquinelli das Thema der künstlichen Intelligenz in die Sozialgeschichte ein”. Weiterlesen

Politikverachtung

Von dem Gewäsch über “streitende” Parteien und Politiker*innen halte ich grundsätzlich nichts. Wenn es mal keinen Streit mehr gibt, sollte uns das mehr beunruhigen. Ich bin auch nicht der Meinung, dass Politiker*innen “zu teuer” sind. Im Gegenteil: sie sind unterbezahlt, darum umso leichter käuflich, und die Besten bewerben sich deswegen schon nicht mehr bei Wahlen. Darum bin ich zunehmend besorgt um die in mir aufsteigende Politikverachtung. Weiterlesen

Der Streit um die Stadt

Unter dem Titel “Wo leben Sie denn? – Die grosse und die kleine: Care-Krise und BSW-Krise” empfehle ich Ihnen die mir wichtigsten Texte des Vortages.

“Weniger borniert als in Bonn” ist die bundesweite Handelslobby, die Meinungen der Bevölkerung zur ihren Innenstädten von der Firma CIMA hat ermitteln lassen – mit für diese Auftraggeber*innen überraschend vernünftigen Ergebnissen.

Ich verabschiede mich mit diesen Hinweisen zum europäischen Spitzenfussball (der Herren).

Rheinpegel Bonn 346cm aus einem güldenen Beueler Herbst.

Freundliche Grüße

Martin Böttger

Widerlichkeitswettbewerbe

Ein neues Päckchen von der Informationsstelle Lateinamerika: Katharina Köhler: “Tod durch Unterlassung und Ignoranz – 
Brasiliens Nekropolitik während der Covid-19-Pandemie”, Ximena Villalpando: “Auf der Suche nach Leben – Auf der Suche nach Leben auf den Wegen des Todes – Die Nekropolitik des Grenzregimes in Mexiko” und Thomas Scheible: “Gegen das Sterbenlassen – Gegen das Sterbenlassen vor der Festung Europa – Seenotrettung auf dem Mittelmeer mit Sea-Watch”. Warnung des Beipackzettels: es, vor allem der letzte Text, wird Sie nicht unberührt lassen. Weiterlesen

Frauen unterwegs – in Beuel und Brasilien

Am gefährlichsten ist es immer zuhause. Das ist auch in Brasilien so. Isadora Machado/Informationsstelle Lateinamerika: “Freiheit heißt, keine Angst haben – Tödliche Gewalt gegen Frauen in Brasilien”.

Von Beuel aus zu reisen – ist das noch eine gute Idee? Während ein Beueler Freund sich in Frankreich mit Starkregen beschäftigen muss, versuchte gestern eine Ehrenfelder Freundin von Beuel nachhause zu kommen. Mit der Bahn. “Infrastruktur? Beuel – Ehrenfeld – Wundersame Bahn CCVII”. Weiterlesen

Oktober

Es soll ja Gegenden geben, in denen fangen jetzt schon Weihnachtsmärkte an. In Beuel ist es nur leider für Glühwein noch gar nicht kalt genug. Für Leute wie mich ist es das nie. Ich trinke nur Gutes.

“Oktober in Europa” ist Hanspeter Knirschs politischer Beitrag zu dem Thema. Bei den Leser*innen-Klicks Shootingstar des Tages. Weiterlesen

Ruhe vor dem Sturz?

Es regt schon keine*n mehr auf. Viele berichten noch nicht einmal. Das Ende der Bundesregierung naht, und niemanden interessierts. Mehr dazu kurz nach Mitternacht hier: “Bester Krimi des Jahres”.

Meine gestrige Tageslektüre: “Alle haben recht”. Und zur gestrigen “Shell-Jugendstudie”: “‘Pflichtfach’ – mit wem?”.

Erwartbar heftig die Debatte zu Charlotte Wiedemanns Text. Hier bestätigt sich meine persönliche Abneigung gegen dieses Agendasetting: es geht nicht um Jüdinnen/Juden und/oder Palästinenser*innen – es geht immer um deutsche Selbstvergewisserung. Und verstellt den Blick auf die Welt. Auswandern? Aber wohin? Gibt es einen besseren Ort als Beuel?

Rheinpegel Bonn 419cm.

Freundliche Grüße

Martin Böttger

Drogenökonomie und Nato

Mr. Stoltenberg glänzte als norwegischer Regierungsschef noch mit Empathie für die Opfer, als sein faschistischer Landsmann Breivik ein Massaker angerichtet hatte. Die Gedenkfeier wurde in Norwegen gebannt an den Bildschirmen verfolgt, wie es hierzulande nur bei deutschen WM-Spielen geschieht (Politik erlebte das hierzulande nur in den frühen 70er Jahren). Dieser Stoltenberg hat seitem eine steile Karriere hingelegt, die jetzt von der Nato abwärts nach München führt. Petra Erler würdigt das politisch: “Jens Stoltenberg: Nato duchschaut ‘Putins Bluff’ – Ein merkwürdiges Interview der Financial Times, das tief blicken lässt”. Weiterlesen

Feldzüge

“Nicht mehr auffindbar – Die FDP – und demnächst auch öffentliche Sendeanstalten?” – sie könnten geschlagen verschwinden. Es hat eben alles immer eine gute und eine schlechte Seite. Wer der Gewinner ist, könnten Sie, auch wenn die Überschrift das nicht ahnen lässt, bei Christian Wolf lesen: “Ich hab da so eine Beule am Hintern…”. Er erklärt Ihnen, wie sich Ihre Krankenkassenbeiträge am Medienstandort Koblenz in AfD-Propaganda verwandeln. Weiterlesen

Alternativen

Wolfgang Lieb hat eine: “Wie könnte eine demokratische Alternative zur Macht der digitalen Medienmonopole aussehen?”. Wer sagts den deutschen Ministerpräsident*inn*en? Der Autor hat selbst für solche gearbeitet.

Ute Tobias (Open Source der Berliner Zeitung) hat eine versucht: Genossenschaft gegen Pflegenotstand – Mit einer Genossenschaft gegen den Pflegenotstand: ‘Leute, organisiert euch!’ – Unsere Autorin ist Altenpflegerin, hielt es aber nicht im Beruf aus. Mit einer Pflegegenossenschaft wollte sie es besser machen – und stieß auf ungeahnte Schwierigkeiten.” Weiterlesen

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