Schwach wie die EU

Von , am Donnerstag, 14. März 2019, in Fußball, Politik.

Das Grindel stolpert durch die Politik
Heute morgen melden die Medien, der DFB-Präsident habe ein Interview mit der Deutschen Welle abgebrochen. Dadurch hat er die Aufmerksamkeit erhöht. Doch mit welchem Ergebnis?
Morgen findet in Miami der Fifa-Shootout um die Macht im Weltfussball statt. Das Ergebnis steht schon fest: die Uefa (= Europa), obwohl der grösste Kapitalist in der Runde, verliert.
Als erster Schritt wird eine “Club-WM” kommen. In Europa wird darüber Streit ausbrechen. Teilnehmen? Wenn ja, wie viele? Und wichtigster Streitpunkt: wie werden die arabischen und chinesischen Milliarden verteilt? Was bleibt dann von der Geldscheissmaschine Champions League?
Ein “Nationen-Cup” wird folgen und der Uefa-Nations-League, eben erst gegründet, das Wasser abgraben. Und zum Schluss werden die Medienrechte am Weltfussball an ein Kartell höchstorganisierter Kriminalität für 25 Mrd. (Euro oder Dollar? Egal!) verkauft. Die Fussballfunktionäre können sich endlich aufs Geldzählen konzentrieren, und die organisierten Mörderbanden ihr Geld waschen. So haben alle was davon.
Das ist die Botschaft des Grindel. Hier wird vorgemacht, was der sich selbst zerlegenden EU blüht. Die Uefa wird von den Golf-Arabern zerlegt. Mit der EU spielen Trump, Mohamed Bin Salman, Putin und Xi Jinping. Die Europäer hätten auf der Welt nur dann eine Chance, wenn sie sich von denen unterscheiden wollen. Wollen sie aber nicht. Sie wollen mitspielen. Wie das Grindel – ein geopolitisch prophetisches Interview.

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