Beueler-Extradienst

Meldungen und Meinungen aus Beuel und der Welt

Kategorie: Fußball (Seite 72 von 75)

Und hier die guten Nachrichten …

Orban hat mit seinem Anti-Flüchtlings-Referendum in Ungarn das erforderliche Beteiligungsquorum von 50% klar verpasst – 45% sinds geworden.
Emnid meldet als erste Umfrage seit mehreren Wochen -2% für die AfD innerhalb einer Woche.
Und die guten Fußballnachrichten:
SD Eibar, das sind die mit ohne Geld, aber auch ohne Schulden in der spanischen La Liga, haben heute bei Real Madrid auswärts ein 1:1 geholt. Der arabische Milliardärsklub ManCity mit dem leitenden Angestellten Guardiola, der zu Katar ähnlich gute Geschäftsbeziehungen unterhält wie Franz Beckenbauer und Thomas Bach, hat erstmals verloren, 0:2 bei den Hotspurs. Der lokale Konkurrent US-Milliardärsklub ManU musste sich zuhause mit einem 1:1 gegen Stoke bescheiden. Und Lucien Favre behauptet mit OGC Nizza mit einem 2:1 gegen Lorient die Tabellenführung in Frankreich vor dem russischen Milliardärsklub / Geldwaschanlage Monaco und dem katarischen Milliardärsspielzeug PSG.

Fußballökonomie: Ruhrgebiet weit vor Düsseldorf

Düsseldorf ist in seiner regionalen Umgebung, egal ob vom Norden/Ruhrgebiet oder vom Süden/Köln aus gesehen, wegen seiner mit Reichtum verbundenen Schnöselhaftigkeit verhasst. Landesregierungen und -politik in Düsseldorf, egal welcher Parteien, waren immer darauf bedacht, die beiden NRW-Metropolen Ruhr und Köln “nicht zu stark” werden zu lassen.

Die NRW-Fußballökonomie hält nun für alle Düsseldorf-Hasser Tröstung bereit. Weiterlesen

CL: BVB zahlte nur begrenztes Lehrgeld

Im heutigen Spiel zwischen dem BVB und Real Madrid traten die aktuellen fußballerischen Kräfteverhältnisse in Europa gut sichtbar zutage. Das 2:2 in Dortmund bedeutet Vorteil Real, das in Punkte Reife und Coolness klare Vorteile und sich defensiv stark verbessert zeigte. Der BVB zeigte Potentiale, die er noch nicht 100%ig ausschöpft.

In der 1. Halbzeit hätte sich der BVB einen klaren Vorsprung erspielen können. Das hat man auch in der Klopp-Ära oft erlebt: es werden Chancen erarbeitet aber schwach verwertet. Immerhin wurde kein überschüssiger Respekt gezeigt. Weiterlesen

Kapitalismus hat mit Rechten kein Problem / Agenten und Steuern / CDUCSU-Brückenbau / DFB stolpert / Spanien

“…der Kapitalismus kommt mit den schlimmsten Tyranneien genauso problemlos zurecht wie mit der Demokratie” meint in einem taz-Interview der israelische Faschismus-Forscher Zeev Sternhell.
Warum nur stolpern so viele Täter vermutlich entschieden schlimmerer Straftaten immer wieder über Steuerhinterziehung? Nun wird vermutet, dass es dem bekanntesten deutschen “Privatermittler” Gerhard Mauss so auch erwischen soll – Andreas Förster in der FR. Update: vielleicht kommt er auch durch, weil er zuviel weiss ……
Albert Schäffer, dem von mir sehr geschätzten ehemaligen FAZ-NRW-Korrespondenten, jetzt in Bayern stationiert, können wir bei intensiven Eselsbrückenbauarbeiten für Seehofer und Merkel beobachten.
Wie die aktuellen DFB-Saubermänner sich in ihren selbstgespannten Stolperdrähten in Sachen Beckenbauer und Sommermärchen 2006 verfangen, berichteten Michael Horeni und Evi Simeoni gestern in der FAS.
Strategische Grenzen des Linkspopulismus schon erreicht? In den spanischen Provinzen Galizien und Baskenland waren Regionalwahlen. Telepolis berichtet über die Ergebnisse.

Gladbach-Barca-Karte gesehen! In Beuel! Soll echt sein…

Einen Wertgutransport von geringem Gewicht und hohem Wert beobachtete ich heute in Beuel: eine Eintrittskarte für das Champions-League-Spiel Borussia Mönchengladbach – FC Barcelona wurde übergeben und an einer mir bekannten Stelle gelagert. Zu diesem Gegenstand muss man wissen: auf dem normalen Online-Handelsmarkt waren die limitierten unter 50.000 Exemplare in 18 Sekunden ausverkauft. Ihr gegenwärtiger Verkehrswert beträgt geschätzte 2.000 €/1 Stück.
Da das ZDF (unter Kennern meines Alters auch “CDF” genannt) übermorgen eine unwesentliche Partie der Vereinigung aus dem süddeutschen Raum, in deren Gremien mehrere Mitwisser des verurteilten Straftäters Uli Hoeness sich regelmässig zu konspirativen Absprachen treffen, live überträgt (Oskar Wark wird sich darüber im Grabe umdrehen), wird der Verkehrswert dieser Karte bis übermorgen Abend, 20.45 h Borussia-Park Mönchengladbach, sicher nicht sinken.
Also: ich weiss, wo sie ist. Gegen angemessene Aufwandsentschädigung wäre ich bereit, dieses Wissen mit interessierten Teilhabern zu teilen 😉

Beuel 06 2:3, BSC 2:2, FC Osako

Beuel 06 verlor heute gegen Bergheim 2:3. Nach Aussagen eines Spielers in der 3. Halbzeit im Bistro El Horizonte hätten sie “8 Tore schiessen müssen”. So sieht es ganz nach ständigem Fahrstuhl zwischen Bezirksliga und Kreisliga A aus. Wenn man dabei eine gutgelaunte 3. Halbzeit weiter pflegen kann, wäre ja alles in Ordnung.
Der BSC, der am Dienstag noch mit 2:2 gegen den aktuellen Spitzenreiter der Regionalliga West BVB II geglänzt hat, musste sich am Wochenende mit dem gleichen Ergebnis beim Abstiegskandidaten Spfr. Siegen begnügen.
Auch die Bäume des 1. Fußballclubs aus der Rheinlandhauptstadt wachsen nicht in den Himmel: Weiterlesen

SC Freiburg schrieb Tuchel Aufgaben ins Arbeitsheft

In früheren Erstligaspielzeiten landete der SC Freiburg in der Hinrunde regelmässig ganz unten und konnte, wenn, dann erst in der Rückrunde seinen Klassenerhalt retten. Jedes Jahr wurde ihm fast die ganze Mannschaft weggekauft. Die neuen Teams brauchten dann Zeit, sich zusammenzufinden. Das war und ist die Kunst dieses Vereins und seines gegenwärtigen Trainers Christian Streich, des menschlich respektabelsten Trainers im deutschen Profifussball.
Heute wurde nun die Frage beantwortet, ob Freiburg gegen den BVB-Jugendwirbel auch so untergehen müsse, wie Legia Warschau oder der VfL VW. Es sah in der ersten Halbzeit noch so aus. Doch was dann geschah, wäre fast auf ein komplettes Gegenteil hinausgelaufen. Weiterlesen

Frauenfußball, geb. 1956, in Illegalität im Norden von Essen

Wenn es eine Räuberpistole der WAZ sein sollte, ist sie doch schön gedichtet. Seit Jahren verschwindet im Essener Stadtteil Karnap Schritt für Schritt das Matthias-Stinnes-Stadion. Ich habe dort noch selbst gespielt, vor allem aber auf der Tribüne Spiele verfolgt. Schon zu meiner Zuschauerzeit war das Tribünendach aus Sicherheitsgründen abmontiert worden.

Die WAZ weist nun, veranlasst durch den vor Ort aktiven Geschichtskreis, darauf hin, dass es sich hier um den Geburtsort der deutschen Frauen-Fußballnationalmannschaft handelt. Die Geburt 1956 war illegal. Weiterlesen

Sky für 50 €/Monat oder: der Kampf um die informationelle Weltherrschaft

Heute flatterte mir ein Telekomprospekt ins Haus: Sky 3 Monate umsonst, dann 9 Monate für 25€/Monat, danach 51€/Monat, mit Fußnote Nr. 6 im Kleingedruckten. Der Umbruch dieses Kleingedruckten zieht sich über 10 Seiten. Und ist für mich als Sehbehinderten nicht lesbar. Darum ist es im Kern auch keine Werbung, sondern Altpapier. Ich gehe zum Sky-Gucken in die Kneipe – mein Gastwirt lässt sich von dem Sender aussaugen, ich reiche ihm meine Biertrinkerhand zu seiner Rettung. Wie lange das gutgeht ist ungewiss.
Denn es handelt sich um eine Art Weltkrieg der hier ausgetragen wird. Weiterlesen

Wir und der Moslem

Hallo, jemand zuhause in Deutschland? Aufwachen. Der Moslem ist schon da, und er bzw. sie ist eine*r von uns. Nix gemerkt? Macht nix, tut nicht weh.
Angst vor Terror? Dann fahren Sie mal nach Beirut, wo mein Freund Ingo Arend gerade war. Da wissen die, was das ist. Unsere Angst hier ist jedenfalls was Anderes.
Und hier ist CSU-Scheuers “fussballspielender, ministrierender Senegalese”. Wie siehts aus mit Ihrer Angst, nach dem Lesen?
Die Nicht-Bekloppten sind immer noch in der Mehrheit und sind jetzt gezwungen, sich wieder stärker in der politischen Öffentlichkeit zu zeigen, meint Harald Welzer.

Lucien Favre Spitzentrainer

Schöne Fußballtage. Nach dem großartig anzusehenden 2:2 des Bonner SC gegen BVB II gestern Abend holt uns heute Erleichterung ein, dass die Auswärtsdeppen aus Mönchengladbach aus Leipzig einen Punkt mitnehmen konnten, eine Aufgabe, an der andere schon mit sparsamer Fußballkunst gescheitert sind. Noch größer aber ist die Freude, dass Lucien Favre heute in Frankreich, wie schon einst, bisweilen mehrmals in einer Saison mit Mönchengladbach, mit seinem OGC Nizza den Spitzenreiter, in diesem Fall den AS Monaco, mit 4:0 geschlagen hat.
Der europaweit für untrainierbar gehaltene Mario Balotelli traf heute wieder zweimal, schoss in zwei Ligaeinsätzen also schon 4 Tore. In seinen Memoiren wird Lucien später einmal schreiben müssen, wie er das mit Balottelli geregelt hat. Lucien und seine Nicoise sind jetzt Erster vor den arabischen Milliardären von PSG und dem russischen Oligarchenspielzeug aus der Geldwaschanlage Monaco. Gratulation!

Was aber wollen “die Blauen” aus dem Ruhrgebiet nach ihrem verpfuschten Saisonstart (4 Niederlagen, 1:8 Tore) sagen, wenn sie auf Borussia Mönchengladbach aus der Vorsaison (5 Startniederlagen, am Ende CL-Qualifikation) verweisen? Soll Weinzierl also nach Bremen oder nach Hamburg oder möglichst weit weg ins Ausland gehen? Und holen sie dann Jens Keller zurück (jetzt 3. der 2. Liga mit Union Berlin)?

Bonner SC ist einen Besuch wert: 2:2 gegen BVB II

Mit einem so guten Fußballniveau in der 4. Liga hatte ich nicht gerechnet. Bei der “U23” des BVB frage ich mich, welche Perspektive diese Spieler haben mögen. In der ersten Mannschaft glänzen schliesslich bereits 17, 18, 19-jährige – heute 5:1 bei VW gewonnen. Wenn die den Weg nach oben verstopfen, was bleibt dann den Spielern in der 4. Liga als Karrierehoffnung?
Dass sie exzellent ausgebildet sind, beweist ihr 2. Tabellenplatz direkt hinter Borussia Mönchengladbach 😉 und ihre heutige spielerische Überlegenheit gegen den Aufsteiger Bonner SC.
Die Bonner waren aber exzellent auf den Gegner vorbereitet. Weiterlesen

Security für Andi Rettig! / Linke EU-Politik

Andreas Rettig habe ich noch in einer großen Mannschaft des FV Bad Honnef spielen sehen. Spitzengruppe der damaligen 3. Liga, immer klar vor dem Bonner SC, Supertalent Arno Glesius ging zum Karlsruher SC und verletzte sich dort ständig, Rettig wechselte nach Leverkusen und Hermann Hummels zeugte einen Sohn. Nun hat er, Rettig, Michael Horeni von der FAZ, nicht hintenrum sondern geradeheraus mit Nennung seines Namens, erzählt, was er in DFB-Sitzungen zum Fall Beckenbauer erlebt hat. Respekt! Und Furcht, wie lange es ihm angesichts solcher Feinde noch gutgehen wird.

Die von mir als Autorin sehr geschätzte Gabriela Simon analysiert die vertrackte politische Lage in der EU und beschreibt und problematisiert verschiedene Ansätze für linke Alternativen und Gegenmachtorganisation.

Das wahre Olympia

Nein, nicht weil die deutschen Athleten mit siebenundfünfzig Medaillen mehr geholt haben, als ihre nicht behinderten Kollegen. Auch nicht obwohl, sondern vielleicht gerade weil Thomas Bach als Chef des IOC und Michael Vesper als DOSB-Generalsekretär diesen Spielen demonstrativ den Rücken gezeigt haben, waren die Paralympics ein Riesenerfolg. Anders als bei der Olympiade waren nämlich die Brasilianer wirklich als Pubikum beteiligt und mit Kartenpreisen von drei Euro waren die Spiele auch erschwinglich. Während sich die Eintrittskarten für die Olympiade nur die Reichen und Wohlhabenden leisten konnten, waren die Paralympics wirklich die offenen Spiele, die eigentlich die Olympiade sein sollte. Die Wettbewerbe waren gut und zum Teil voll besucht und die brasilianische Bevölkerung nahm regeren Anteil an den Wettbewerben als vier Wochen zuvor. Das hätte man sich von Olympia auch gewünscht.

Kämpferischer Geist und Mut, internationale Gemeinsamkeit der Aktiven, vor allem der Wille, dass es vor allem wichtig ist, dabei gewesen zu sein, also die alten Werte der olympischen Idee, waren deutlich stärker spürbar, Weiterlesen

Werder ist leider kein Maßstab

Da die DB wieder daran scheiterte, mich heute in einem Zug vom Ruhrgebiet nach Bonn zu transportieren, kam es in den zahlreichen von mir ersatzweise genutzten Regionalzügen zu Begegnungen mit heimreisenden Gladbach-Fans. Das Urteil über das heutige 4:1 gegen Werder Bremen war schnell gesprochen.

Der heutige Gegner der Borussia gab keine Aufschlüsse Weiterlesen

Das Geld ist das Problem, nicht die Menschen

Das sagte Roberto Saviano, italienischer Schriftsteller (“Gomorrha”), der vor der Mafia versteckt und geschützt werden muss, anlässlich einer Preisverleihung in Potsdam, bei der sich Bundeskanzlerin Merkel die Preisrede nicht nehmen liess. An gleicher Quelle, der FR wird heute schon “das Ende der EU?” vermutet.
Wie Recht Saviano hat, wird gestützt durch die Wahrheit hinter dem 0:43 des SV Vonderort II in der Kreisliga C in Oberhausen, das auch in der hiesigen Boulevardpresse viel Raum mit wenig Information einnahm.
Da passt es, das eine Karlsruher Wissenschaftlerin Integrationskurse für Deutsche vorschlägt. Denn die meisten von uns würden die Prüfung bei einer Einbürgerung nicht bestehen.

CL so langweilig wie Bundesliga? – das entscheidet sich heute Abend

Um das Investitionsrisiko zu senken, sind Uefa und Fußball-Großvereine darauf bedacht, möglichst wenige Fußballergebnisse dem Zufall, also dem Spiel zu überlassen. Dem dienen die merkwürdigen Auslosungsverfahren und Regeln, wer sich wofür schon qualifiziert hat, und wer es noch muss. Normalmenschliche Wesen können das weder durchschauen, geschweige denn fehlerlos referieren. In unserem Fußball ist das alles kein Problem. Aber im Fußball von denen geht es jetzt so kompliziert zu, wie bei Börsen und Banken. Wir sollen es nicht verstehen, das ist besser fürs Geschäft. Das Fußballbusiness bildet damit bis zur Kenntlichkeit die Wirklichkeit Weiterlesen

Mal eine Frage an FC-Fans

Ich weiss ja aus meiner Fußballkneipe, dass es hier mehrere von Euch gibt.
Was sind das bei Euch für Ultras?
Die Ultras, die ich bisher kenne, sind zwar immer Geschmacksache, machen sich aber oft verdient im Support für ihre Mannschaft sowie als letzte Verteidiger von Demokratie und Faneinfluss in den Vereinen, denen sie sich zuordnen. Um dabei erfolgreich sein zu können, wäre es nicht ungeschickt, sich, nunja, Sympathien weiterer Menschen zu erarbeiten.
Ich weiss, viele Ultra-Jungs, die die Pubertät noch nicht ganz erfolgreich abschliessen konnten, haben solche Strategieüberlegungen noch nirgends gelernt und wollen vor allem “berühmt” werden, und vor Altersgenossen sowie dem Geschlecht, auf das sie jeweils geil sind, angeben können, was für waghalsige Indianer sie sind.
Nur so kann ich mir erklären, dass sie es zur Bekämpfung ihrer Minderwertigkeitskomplexe brauchen, absolut kunstfreie Graffittis auf unschuldigen Privathäusern zu hinterlassen.
Es scheint da also für FC-Fans keine andere Lösung zu geben, oder?

Sportkriminalität grenzenlos

Ein mexikanischer Fußballer, Cuauhtémoc Blanco, erst Bundesgenosse und Hampelmann, dann Abtrünniger der Mafia seines Landes, diese aufregende Geschichte fand ich nur in der Jungle World. Warum nur erinnerte mich die Story gedanklich immer an Franz Beckenbauer?

Vielleicht weil Aushängeschilder der deutschen Sportmafia in nicht so unähnlichen Geschäften verstrickt sind. IOC-Präsident Thomas Bach war zuvor Präsident des Deutschen-Olympischen Sportbundes (DOSB), ist Rechtsanwalt mit vitalen Geschäftsbeziehungen in arabische Feudalstaaten und FDP-Mitglied. Jetzt muss er empfindliche Einschränkungen seiner globalen Reisefreiheit hinnehmen, ganz so wie Fifa-Expräsident Blatter.

Wie schön, dass es wissenschaftliche Grundlagen dafür gibt, dass den Gangstern nicht der ganze Sport in die Hände fallen kann. Ihr Feind ist u.a. der Zufall, der uns dann doch noch das eine oder andere lange Gesicht von Karl-Heinz Rummenigge und Uli Hoeness bescheren wird. Das hat jetzt Prof. Klaus Günther publiziert, ein absolut integrer Politologe, für den ich in den 80ern vier Semester als Tutor arbeiten durfte. Das GA-Interview war leider für mich online nicht auffindbar und ist daher nicht verlinkbar; das angekündigte Buch soll in wenigen Wochen erscheinen.

Kaum glaubhaft: Bayern soll Gladbach knapp überholt haben

Seit einigen Jahren wird an der TU Braunschweig eine Fußballstudie durchgeführt, die nach meinem Eindruck zu den Seriöseren gehört, was die Ermittlung von Anhang, Beliebtheit und Sympathien betrifft. Borussia Mönchengladbach belegte im Vorjahr den zweiten Platz hinter dem BVB. Das entspricht der Tatsache, dass in ihrem Heimatbundesland schlicht die meisten Menschen wohnen, gut vor allem für den BVB, dass sie den attraktivsten Fußball spielten, gut für beide, und dass sie für die meisten Fans noch echte Vereine sind, die den unbeliebten reichen Bayern auch sportlich etwas entgegensetzen können. Und sie respektieren das Fußballgesetz, demzufolge das ein Spiel ist, von dem man vorher nie weiss, wie es ausgeht. Klar auch die Beliebtheit des FC St. Pauli, der vermutlich in diesem Jahr in der 2. Liga um den Klassenerhalt kämpfen muss.
Nun sollen die Bayern Gladbach überholt haben. Und ein sogenannter Verein aus Leipzig soll sich vom letzten 36. auf den 32. Platz hochgearbeitet haben. Wie die Braunschweiger (früher hielten dort Züge nach Berlin, das “Schloss” ist in Wirklichkeit eine Shopping-Mall) das errechnet haben wollen, ist alles hier im Original nachzulesen.

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