Beueler-Extradienst

Meldungen und Meinungen aus Beuel und der Welt

Kategorie: Lesebefehle (Seite 31 von 133)

Selbstreferenzialität bringt um

Medien und demokratische Parteien gehen allzu fahrlässig mit ihrer Lebensgefahr um

Wenn sich hier besorgte Töne mehren, liegt es dann an mir? Das ist angesichts meines Lebensalters (67) nicht auszuschliessen. Das müssen am Ende Sie als Leser*in selber wissen. Sie lesen hier freiwillig, Mit PR-Lärm verschone ich Sie (bewusst). Ihre Schlüsse aus dem Gelesenen ziehen Sie selber. Also bitte auch zum Folgenden: auf eigene Gefahr. Weiterlesen

Warum sie nicht verstehen

mit Update: Nachlesen II + Update 15.6.

Nach Wahlen simulieren Wahlverlierer*innen oft “wir haben verstanden”. Das ist mittlerweile so ausgeleiert und unglaubwürdig, dass es kaum noch zu hören ist. Das hat seinen Grund aber leider nicht in intelligenter Auffassungsgabe, sondern im Schwund der nötigen Demut. Die Hauptstadtblase ist ein eigener Mikrokosmos, der sich in der Not nicht öffnet, sondern immer weiter einschliesst. Wenn es nur diese bekloppte Stadt wäre – sie ist es nicht, sondern nur eine Blase in ihrer Mitte – wäre es egal. Weil wir aber von dort regiert und informiert werden (sollen), wird das gefährlich. Weiterlesen

Nachlesen

Es gibt Inhalte, die noch nicht von allen gesagt wurden

Es ist ja nicht so, dass es keine Medienvielfalt mehr gibt. Mann muss nur wissen wo. Wie die meisten Menschen, öden mich die meisten Nachlesen zu Wahlergebnissen an. Sie enthalten nichts, was ich nicht sowieso schon weiss. Und oft noch weniger als das. Aber es gibt Ausnahmen. So auch nach der Wahl zum EU-Parlament. Da ich täglich 30 Onlineportale besuche, aber das nicht ernsthaft von allen verlangt werden kann, hier meine Hilfestellungen und Hinweise. Weiterlesen

Haben Sies vorher gewusst?

Kurz vor dem Wahlsonntag zur EU-Wahl gab es noch kluge Texte. Ich glaube nicht, dass Sie Ihre Wahlentscheidung verändert hätten. Sie machen aber auch hinterher nicht dümmer.

“Die Europawahl als Klimawahl” – ein aktueller Literaturüberblick von Tom Strohschneider/bruchstuecke, mit dem ich in seiner Zeit als Freitag-Redakteur noch gut zusammengearbeitet habe.

Stefan Niggemeier/uebermedien: “Wenigstens nicht so schlimm wie befürchtet? Wenn Wahlerfolge plötzlich wie Niederlagen wirken”. Weiterlesen

“Flut”-Journalismus

Ein altes BRD-Sprichwort lautet: “Hast Gu einen Opa, schick’ ihn nach Europa!” Er war ein durchaus treffender Kommentar zur Personalpolitik der Parteien. Eine mögliche Aktualisierung könnte lauten: “Hast Du zuviel nervende Frau’n, lass’ sie nach Brüssel abhau*n.” Das insinuieren Medien, die einige Ampelkoalitonär*inn*e*n womöglich gar für befreundet halten – hier verlinkt die Ippen-Gruppe, die sich wiederum auf Springers Politico bezieht. Weiterlesen

Hasenbabyfresser

Dolle Geschichte über den Storch im Wandel der Zeiten. Co-Ressortleiterin “Wissen” der FAZ, Pia Heinemann, gebürtig aus Duisburg-Rheinhausen, hat die Geschichte geschrieben, die mit Firefox paywallfrei war (mit Safari dagegen nicht): “Vom Schützling zur Plage? – In Deutschland brüten wieder Zehntausende Weißstörche, jedes Jahr werden es mehr. Die Rückkehr der Vögel trifft auf Widerstände. Was man tun kann.” Weiterlesen

Nichtsnutze

Weil ein Täter afghanischer Herkunft einen deutschen Polizisten getötet hat, genügt es deutschen Medien und Politiker*inne*n nicht, den Rechtsstaat seine Arbeit machen zu lassen. Sie sehen eine günstige Gelegenheit aufzufallen, und zwar mit bedenkenloser Ignoranz gegenüber ebendiesem Rechtsstaat und seinen humanitären Regelungen menschlichen Zusammenlebens. Es bleibt ein Geheimnis dieser Auffälligen, ob sie damit wirklich Verbrechen und Islamismus bekämpfen wollen. Oder nicht doch vielmehr seine Opfer. Weiterlesen

Wirtschaftsweise aus Bonn

Plus Journalismusweiser aus Düsseldorf/Münster – plus ein irrer Mächtiger, der nicht Donald Trump ist

Bettina Kohlrausch war mal Jungsozialistin in Bonn. Unserer Stadt ist es leider nicht gelungen, sie politisch und beruflich zu binden. Sie zog ins ferne Paderborn – das kann ich mir ehrlich nicht als Verbesserung vorstellen, das müsste der Beueler Rüdiger Hoffmann mal näher erläutern. Bettina Kohlrausch ist zum Glück zurück im Rheinland, aber leider im schnöseligen Düsseldorf. Dort ist sie seit 2020 Bossin des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts der Hans-Böckler-Stiftung. Weiterlesen

Juristen

In diesem Fall kommen Frauen (leider) nur am Rande, und nicht nur vorteilhaft, vor. Roland Appel hat hier kürzlich Wolfgang Albers gewürdigt, den ich ebenfalls persönlich kenne, und mich von zahlreichen seiner charakterlichen Vorteile überzeugen konnte. Einer davon ist, sich nichts gefallen zu lassen. Und ohne seine Pflichten in mehreren öffetnlichen Ämtern zu verletzen, hatte er dennoch eine klare kritische Analyse von den Systemen im Kopf, in denen er arbeitete. Das haben nicht viele. Weiterlesen

Nur Handelspartner

Die EU hat den chinesischen Status 登录

Diese Tagesschau-Bilder werden Sie auch gesehen haben. Den Despoten Putin abkupfernd wurden die Herren Macron, Xi Jinping und Frau von der Leyen an einen zu gross geratenen Tisch gesetzt, und in den Bildern reden Macron und von der Leyen unablässig auf den mächtigen schweigenden Mann ein. In China werden diese Bilder ausgewertet worden sein. Was meinen Sie? Wie wohl? Weiterlesen

Rückschritt und Fortschritt

Die Renten-Anstalt und Missing Link

Für mich als Rentner ist es vergossene Milch: die “Renten-Anstalt”, zwei Jahre verfügbar. Wie immer gut recherchiert, wie immer nur mit Galgenhumor lustig. Bei mir im Haus lebt eine Witwe, die sich nach Ableben ihres Gatten wohnungsmässig verkleinern will. Sie zahlt gegenwärtig eine Warmmiete, die höher ist als meine Rente. Warum lebe ich dennoch in Luxus? Weiterlesen

Warum?

Warum Trump? Und warum all die andern?

“Geiz ist nicht geil – Donald Trump vs. Stormy Daniels. Warum genießt Trump trotz dieser Affäre weiterhin die Gunst seiner Wähler?” so fragt Eva C. Schweitzer/overton. Sie lebt und arbeitet in New York, und dort findet sie keine Antwort. Weiterlesen

Der lange Weg zum Krieg

Russland, die Ukraine und der Westen – Eskalation statt Entspannung

So lautet der Titel des Buches, das Günter Verheugen und ich gemeinsam schrieben. Ich möchte Sie einladen, es zu lesen, zu kommentieren und mit Ihren Gedanken – gerne auf diesem Blog – weiter zu bereichern.

Noch ist der Frieden nicht gewonnen, nach dem wir suchen, noch ersetzt die Sprache der Waffen die der Diplomatie. Noch ist das rettende Ufer für alle nicht in Sicht. Weiterlesen

Zeitsparen

Halten Sie einen kommenden Atomkrieg für sehr wahrscheinlich oder gar “sicher”? Dann sparen Sie extrem viel Zeit. Sie können sogar all die Dinge, die gewöhnlich vor dem eigenen Ableben erledigt und geregelt werden sollen, einsparen. Braucht dann alles keine*r mehr. Weltabgewandte Supderduper-Strateg*inn*en glauben ernsthaft, diese Angst sei ein Produkt Putins. Ich persönlich bin (noch) nicht so sicher, wie einige, die ich persönlich kenne. Ich weiss aber: diese Angst gäbe es auch ganz ohne Putin. Es sind die Atomwaffen und die Gesetze der Physik. Weiterlesen

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