Alle wissen es. Aber wieviele wollen das sehen?
Es gibt nicht mehr viele, die dort Bildmaterial herstellen. Und noch weniger, die es senden. Arte hat es am Wochenende getan:
“Konfliktzone – Globale Krisen kurz erklärt: Huthi-Rebellen im Jemen: Terroristen oder Freiheitskämpfer? – Der Jemen ist eines der ärmsten Länder der Welt – und ein zentraler Krisenherd im Nahen Osten. Die Miliz der radikal-islamischen Huthis kämpft seit Jahren um die Vorherrschaft im Land. Seit dem Gaza-Krieg 2023 greift sie Handelsschiffe im Roten Meer an. Der Welthandel leidet, die Not der Menschen im Land wächst. Wie könnte eine Lösung für dieses geschundene Land aussehen?” 4 Jahre verfügbar.
Produziert hat diesen Film von Martin Koddenberg und Lina Schuller die Firma “berlin producers”. Waren mir alle bisher unbekannt, ich bin ja auch kein Fachmann. Ihre Homepages sind beeindruckend. Und der Jemen-Film ist es auch.
Politisch lehrt er: wer Menschenleben retten will, ist zu Realismus gezwungen, muss jede “Mission” beiseite lassen. Auch verbrecherische Organisationen sind ansprechbar für “Angebote, die mann nicht ablehnen kann”. Iran hat den “Huthis” offenbar solche Angebote gemacht. Und keiner all der Anderen kann ihn überbieten? Schwer vorstellbar …

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