Wer verbreitet Hoffnung? Wer verdient Vertrauen(svorschuss)?
Die Antwort finden Sie hier nicht. Nur einen Versuch, sich auf die Suche zu machen. Die Signale der deutschen Bundesregierung, von der eine gute US-amerikanische Freundin bis heute behauptet, sie sei “die Beste der Welt”, gehen in die Richtung: Beschleunigung der Klimakatastrophe, Lösung aller Bremsen dorthin plus aktive Teilnahme am Rattenrennen in die kommende ökonomische Monsterkrise: das Platzen der KI-Blase.
Mit dem Schritt zur Industrialisierung der KI tritt die politische Ökonomie des real existierenden Kapitalismus zweifellos in eine neue Entwicklungsstufe. Die ist nicht nur globalisiert. Sie wird – schrittweise – auch monopolisiert. Gemäss der Devise des mächtigsten Faschisten der Welt, Peter Thiel, ist Wettbewerb was für Schwächlinge und Dummköpfe (wie auch die Demokratie). Die verbliebenen Grosskonzerne dieser Welt streben ein Plattformmonopol an. Dafür ist ihnen keine Investition zu hoch. Und je mehr sie sich zu diesem Zweck verschulden, umso mehr sind sie “too big to fail”. “Ihr” Staat wird gezwungen sie zu stützen.
Keinem Staat der Welt wird es gelingen, diese Aufgabe durch Auspressung seiner Steuerzahler*innen und seiner nationalen Ökonomie zu lösen. Wer, wie die deutsche Bundesregierung, das als Strategie behauptet, hält seine eigene Öffentlichkeit für hinreichend ahnungslos. Ist sie nicht. Es bleibt nur der Ausweg der Staatsverschuldung. Der funktioniert so lange, solange das Grosskapital der Macht des entsprechenden Staates vertraut (“sicherer Hafen”). Dieses Rattenrennen können weder der deutsche Zwergstaat noch die strategisch völlig desorientierte EU gewinnen. Das schaffen, wenn es überhaupt jemand schafft, nur die VR China und die USA. Solange sie als Staat existieren. Ein Zerfall ist auch bei ihnen politisch jederzeit denkbar. Trump ist 80, Xi Jinping 73. Wenn das Grosskapital in sie das Vertrauen verliert, kann plötzlich “alles” sehr schnell gehen …
In ihrer “sicherer-Hafen”-Grossmachtrivalität ist der Ausbruch eines nächsten Weltkrieges jederzeit denkbar. Wie er auch durch eine unkontrollierte Konflikteskalation zwischen real existierenden Atommächten – viele sind derzeit im Begriff, das zu werden – jederzeit ausbrechen kann.
Es gibt also viele Möglichkeiten des Weltuntergangs.
Der Planet wird es überleben. Auch die Menschheit?
Unter schreibenden Kollegen, ich gendere hier bewusst nicht, gibt es einige, die ausreichend Intelligenz besitzen, die Problemlage zu verstehen und zu beschreiben. Er z.B. schon vor zwei Jahren. Doch die Grösse, das politisch wirksam einer breiteren Öffentlichkeit begreiflich zu machen, besitzen nur wenige. Das kann in geradezu barbarische Rechthaberei kippen, hier der gleiche Autor. Ein positives Beispiel war kürzlich der Medienredakteur der FAS, Harald Staun. Selbstverständlich digital eingemauert, zugänglich nur für die besseren Stände. Aber ich habs 😉
Wenn die Gefahr so gross und gleichzeitig so nah ist, dann ist Besserwisserei und Rechthaberei, notdürftig getarnt als Verzicht auf den bösen “Populismus” – ja, was eigentlich. Setzen Sie hier persönliche Verbalinjurien ein.
O.g. US-amerikanische Freundin hier aus der Rheindorfer Strasse, aktive Teilnehmerin der “No-Kings”-Massenproteste, beharrt ganz reformistisch-pragmatisch: “Alles ist gut, was die Welt besser macht.”
Das Vorhersagen und Warten auf den ganz grossen Crash – das ist nicht links. Das ist rechts. Links ist Kritik, Bremsen, Umkehr – am besten das alles gleichzeitig. Ja, es muss schnell sein. Ja, es muss radikal sein. Aber das sind keine Vorbedingungen. “Erst wenn, dann …” ist keine Strategie. Es muss alles zusammen in einen Prozess. Und niemand weiss vorher, wie der ausgeht …

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