Beueler-Extradienst

Meldungen und Meinungen aus Beuel und der Welt

Suche: “Detlef zum Winkel” (Seite 2 von 3)

Tatort, Lebenslänglich und Ausbrecher

Heute war ich erneut froh, nicht zum Bundesparteitag meiner Partei im Oktober im WCCB gegangen zu sein. Die Randbegebenheit, die Detlef zum Winkel in “Muss man Simon Lissner erschießen?” beschreibt, habe ich sehr gerne verpasst. Appetitverderbend auch Sophia Bottenbergs Reportage aus Chile über “Gefährliche Ausbrecher” aus dortigen Zuchtlachsfarmen mit 700facher Antibiotika-Dosis.

Deutsche Bombe

Wäre es dem deutschen Faschismus “rechtzeitig” gelungen, in die Verfügungsgewalt über die Atombombe zu kommen, wären wir alle nicht (mehr) auf der Welt. Wie ein roter Faden zog es sich durch mein politisches Leben, dass es auch zukünftig nicht dazu kommt: zu einer deutschen Atombombe. Könnten wir garantieren, dass sie nicht doch noch in faschistische Verfügungsgewalt geräte? Nein, könnten wir nicht, keineswegs. Darum kommt Detlef zum Winkels Warnung genau richtig: “So erkennt man Psychopathen”.

Machen Sie schnell

Wenn Sie meinem Hinweis “GAU ante portas” auf den aktuellen Text von Detlef zum Winkel bei bruchstuecke folgen, dann “nehmen Sie alles, was Sie schon immer mal machen wollten, jetzt sofort in Angriff.” Er selbst meldete mir, so verfahren zu wollen, und ging Schwimmen. Morgen noch ein zweiter Teil bei bruchstuecke.info.

GAU ante portas

mit Update 3.9. Suchen Sie noch nach einer wirksamen Schlafstörung? Da habe ich was für Sie. Extradienst-Gastautor Detlef zum Winkel berichtet bei bruchstuecke.info: “Atomkraftwerk Saporischschja (Teil 1): Wissenschaftler für sofortige Abschaltung”. Vergessen Sie die TV-Tatorte oder die besseren britischen Krimis. Die sind Gemütserholung dagegen. Für morgen hat Detlef einen zweiten Teil angedroht. Kein Sex, kein Alkohol, kein Essen – ist auch keine Lösung. Nehmen Sie alles, was Sie schon immer mal machen wollten, jetzt sofort […]

Das Schlechte zuerst

Schauen Sie mal hier, wie viele Deutsche 1986 schon auf der Welt waren. Grob geschätzt waren es schon zwei Drittel, also ganz schön viele. In dem Jahr war die AKW-Katastrophe von Tschernobyl. Für die Mehrheit der Herrschenden in Deutschland war das kein Grund zur Umkehr. Das AKW war ja russisch, und kommunistisch – also von minderem Wert. “Unsere” dagegen …

Coming soon: Tschernobyl II.

Dieser Text beeinträchtigt Ihr Wohlbefinden! Wenn Sie Söder, Merz oder irgendwas mit FDP sind, rufen Sie Ihre Betreuungsperson, die Sie fürs Lesen beschäftigen! Extradienst-Gastautor Detlef zum Winkel hat bei den Kolleg*inn*en von bruchstuecke.info geliefert: “Kamikaze am Atomkraftwerk Saporischschja”. Der Autor ist nicht Kriegspartei. Und stellt sich auch nicht in den Dienst der “Guten” gegen die “Bösen”. Ihn besorgen die naturwissenschaftlichen Fakten. Er geht über sie so wenig hinweg, wie die Kriegsparteien. Letztere verlieren aber schon […]

Reaktionäre – immer auf habacht

Zeit meines Lebens hatte ich den Eindruck: wenn Linke, oder später Grüne, eine Wahl verloren haben, was wahrlich nicht selten vorkam, versuchten sie krampfhaft die faire Verliererin zu geben, ganz wie im edlen Sportwettbewerb (s. “Sportifizierung”). Rechte Reaktionäre dagegen kennen das nicht. Wenn sie Niederlagen nur schönreden würden – das Problem wäre gering, und in erster Linie ihr eigenes. Nein, nach der ersten Sekunde des Nachdenkens über eine Niederlage trachten sie ausschliesslich danach, wie sie […]

Datenkolonialismus: Meta in Indien

Der Text des Tages erschien heute bei den Kolleg*inn*en von netzpolitik.org. Satyajeet Malik: “Wie Meta den indischen Agrarsektor dominieren will – Nach vielen Versuchen, im indischen Markt Fuß zu fassen, hat Facebook sich zuletzt mit dem größten Unternehmen des Landes zusammengetan. Die Partnerschaft mit Reliance Industries könnte dazu beitragen, die gesamte Lebensmittelversorgungskette in Indien monopolisieren. Teil 1 unserer Serie zu Digitalem Kolonialismus.”

Verantwortung und Verstand

Was selten ist, ist wertvoll. Zusätzlich zu den in der letzten Nacht schon annoncierten Diskussionsbeiträgen zum Krieg von Hanspeter Knirsch und Reinhard Olschanski ist heute noch einer von Detlef zum Winkel hinzugekommen: “Suche nach dem verlorenen Verstand”. Er erschien zuerst in der Wochenzeitung Jungle World, einem ebenfalls sehr streitlustigen und darum oft sehr interessanten Medium.

Ein Beitrag aus Japan

von Detlef zum Winkel Und ein klassischer Fall von Zensur Ein sehr beachtlicher Vorgang ist zu beobachten: fünf ehemalige Premierminister Japans – Junichiro Koizumi, Morihiro Hosokawa, Naoto Kan, Yukio Hatoyama und Tomiichi Murayama – wandten sich am 27. Januar mit einem offenen Brief an die EU-Kommission und teilten mit, sie seien schockiert zu erfahren, dass Atomenergie in die Nachhaltigkeitskriterien der EU (Taxonomie) aufgenommen werden soll. Hier eine Übersetzung des Briefs.

TV-Reform: Migrant*inn*enkanal, Frauenfussball

von Wilhelm Achelpöhler, Dr. Christoph Schottes, Dietrich Schulze-Marmeling, Dr. Wolfgang Storz, Claus Fokke Wermann, Detlef zum Winkel Offener Brief an Malu Dreyer Sehr geehrte Frau Ministerpräsidentin, als Vorsitzende der Rundfunkkommission haben Sie dazu aufgefordert, Vorschläge zur Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zu machen. Da hätten wir etwas für Sie. Wir vermissen Sendungen, die in der Vergangenheit von verschiedenen Anstalten ausgestrahlt wurden. Sie richteten sich an ausländische Arbeitnehmer – in deren Sprachen und oft auch mit kurzen […]

Waffe der Leistungsgesellschaft

von Dr. Wolfgang Storz, Claus Fokke Wermann, Detlef zum Winkel An den Vorsitzenden des Vorstandes der BMW AG Herrn Oliver Zipse; an den Vorsitzenden des Gesamtbetriebsrats der BMW AG Herrn Manfred Schoch; z.K. Frau Christiane Benner, Zweite Vorsitzende IG Metall, Mitglied des Aufsichtsrates Betr. Ihr Marketing; Sehr geehrter Herr Zipse, sehr geehrter Herr Schoch, wir Drei, siehe die Unterzeichner, sind Bürger in Frankfurt und Offenbach und haben vor vielen Monaten eine Petition initiiert, über die […]

Journalismus

mit Update 7.12. Sind Ü-60-jährige wie ich in ihrer Lebenszeit von (gutem) Journalismus verwöhnt worden? Manchmal, und immer öfter, ist mir heute so. Armin Wolf habe ich hier schon selbst oft genug gelobt. Der Spiegel feiert ihn mit und berichtet entsprechendes aus den asozialen Netzwerken. Dabei macht der Mann nur seine Arbeit (der Spiegel verzichtete auf diese Verlinkung, warum nur?). Sebastian Kurz, den ich selbst redlich hasse, wagt sich immerhin in so ein Auswärtsspiel,

Kämpfe um Aufmerksamkeit

Sibylle Berg/Sp-on hat diese Kämpfe immer gut im Auge. Als Bewohnerin der Schweiz informiert sie, dass schweizerische Ministerinnen in der Ignoranz gegenüber den “Held*inn*en” der Pandemie nicht hinter deutschen Arbeitgeber-Tarifparteien zurückbleiben wollen. In der abgelaufenen Woche hat eindeutig die US-Präsidentenwahl den Kampf um Aufmerksamkeit gewonnen. Wie wird es weitergehen? Ich versuche seit dem heutigen Mittagessen mir die US-Wahl mit einem 2012er Pugnitello schönzutrinken. Es will nicht gelingen. Schuldig sind

Tunesien / Argentiniens E-Fallout / Ukraine / Fakenews

Tunesien ist das Herkunftsland meines Fußball-Kneipiers, sowie das des mutmasslichen Breitscheidplatz-Attentäters Anis Amri und seines mutmasslichen Mittäters, den die BRD aber lieber nicht fangen, sondern abschieben wollte. Wer weiss, was er ausgesagt hätte …. Darum geht es alles nicht in der dennoch politisch wichtigen Reportage von Jan Marot “Ernüchterung nach der Euphorie”. Ansonsten berichtet ja niemand aus dieser seltenen arabischen Demokratie. Detlef zum Winkel/telepolis hat sich ein wenig umgelesen, wie es während des Stromausfalls am […]

Österreich verstehen – noch’n Versuch

Vielleicht deutscher, als die meisten glauben Isolde Charim/taz und David Schalko/SZ versuchen ihr Land zu erklären. Charim ist sowieso klug, eine Frau, die was von Dialektik versteht, doch als globale Weltbürgerin wird ihr viel Österreichisches mental verschlossen bleiben. Schalko gibt als derzeit bester bekannter Filmautor des Zwergstaates alle wichtigen dramaturgischen Hinweise. Ich sah gestern den schmierigen Kurz bei Armin Wolf im Interview-Schwitzkasten: Kurz ist so glatt und schlau, dass er ihm entkommen konnte.

Sonntagsmedium telepolis

Erhellendes zur Lage unserer Republik Während die andern Wochenende machen, arbeitet Florian Rötzer, Altersgenosse und Chefredakteur von telepolis, täglich. Neben einigen Nervensägen hat er auch immer exzellente Mitarbeiter*innen greifbar. In den nachrichtenarmen Stunden vor einer deutschen Hochrechnung fällt das besonders positiv auf. Passend zum heraufziehenden Wahlabend gibt Kai Kleinwächter einen historischen Überblick über die Geschichte bundesdeutscher Wahlbeteiligungen. Detlef zum Winkel wundert sich ähnlich wie ich, wie Robert Habeck

Iran, Atom-Wettrüsten / Nowitschok / WM

Albrecht Müller regte sich gestern fürchterlich über Guido Steinberg (SWP) auf. Binäres Denken von links ist noch schlimmer als von rechts, weil es der “guten Sache” viel mehr schadet. Niemand muss Steinbergs Ansichten teilen, aber es ist sein gutes Recht als Wissenschaftler, sie frei zu äussern. Dabei lässt er es an Kritik an Saudi-Arabien nicht fehlen. Dass seine Forschungseinrichtung von der Bundesregierung bezahlt wird, ist immer noch besser, als von Bertelsmann (oder sonstwem). Die absolut […]

Der Blick des SPD-Mitglieds – wie weit reicht er?

Selbst den Sehbehinderten wird es gelingen: auf sich selbst zu blicken. Jahrelang den Arsch aufgerissen – für die Partei, für das Land, für die Demokratie. Und was ist der Dank? Wenn es überhaupt jemanden interessiert: Mitleid. Der Blick auf die Partei: für (fast) alle, die heute noch leben, war es noch nie schlimmer. Überlebende von Faschismus und Krieg sind nicht mehr viele unter uns. So von Missachtung bedacht, wie soll jemand da reagieren? Wut und […]

Iran / Türkei & IS / BRD

Eine zweite Welle des Protests im noch jungen Jahr durchzieht den Iran. Über die Erste hatte hier Ali Mahdjoubi berichtet. Die zweite, welch Parallelität zu den USA, wird von den Frauen getragen. Gerrit Wustmann berichtet bei telepolis. Im Hintergrund des iranischen Regimes geht es um einiges robuster zu. Detlef zum Winkel berichtet in der Jungle World. Diese Redaktion ist bekennend israelfreundlich und irankritisch; ich habe mich im Freundeskreis vergewissert, dass der Autor weitgehend richtig analysiert. […]

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