Beueler-Extradienst

Meldungen und Meinungen aus Beuel und der Welt

Schlagwort: Blätter (Seite 12 von 12)

Wahlkämpfe – Frankreich und Deutschland im Vergleich

Es kann auch an den beiden hier hervorzuhebenden Autoren liegen.
In Frankreich wird ein Staatspräsident gewählt. Also nicht Parteien, sondern eine Person. Dennoch gelingt es Bernhard Schmid in seiner Beschreibung der Ausgangspositionen bei Telepolis politische Sachfragen und die jeweils alternativen Angebote der Bewerber darzustellen. Als wenn es tatsächlich ein politischer Wahlkampf sein oder werden könnte.
Albrecht v. Luckes Darstellung in den Blättern dagegen kreist fast ausschliesslich um strategische Kalküle und Manöver. Auf der Suche nach politischen Positionen, Sachfragen oder gar -antworten findet man ….. nichts, fast nichts. Liegt es nur an dem talkshowerfahrenen Autor (diese Woche auf Phoenix, morgen im ARD-Presseclub) und seiner deformation professionelle? Erst wenn es im deutschen Wahlkampf gelingt, ihn mit Sachfragen und Alternativen der Parteien zu durchdringen (Digitalisierung und Arbeit, friedliche Außenpolitik, Klimawandel etc.) könnte er noch wirklich interessant und spannend werden.

Trump-Panik bei EU und Bundesregierung verdichtet sich

Michael T. Klare macht der EU in den Blättern (Übersetzung durch ihren ehemaligen Bonner Redakteur Karl D. Bredthauer) wenig Hoffnung, von Trump ernstgenommen zu werden. Seine Strategieanalyse bildet den Hintergrund für ein heisses Gerücht, das über die global agierende Nachrichtenagentur Reuters über einen Besuch des mutmasslich rechtsradikalen Gottseibeiuns Bannon in der deutschen Botschaft in Washington gestreut wird. Es sieht nach einem absichtlichen Durchstich aus, und kaum nach “Fake-News”; das würde ich sonst in diesem Fall gerne bevorzugen.

Neoliberalismus, progressiver / Antisemitismus, deutscher

Nancy Fraser sieht in den Blättern den progressiven Neoliberalismus am Ende. Bei ihr geht es um die US-Demokraten und deren Repräsentantin Hillary Clinton. Ich musste beim Lesen ständig an die deutsche Partei, der ich angehöre, denken, die sich mit Cem Özdemir und Katrin Göring-Eckardt genau die “Spitze” gewählt hat, die das von Fraser Kritisierte geradezu idealtypisch repräsentiert.

In der Jungen Welt beschreibt Moshe Zuckermann die aktuelle deutsche Antisemitismusdebatte. Während diese immer binärer, schwarz-weisser wird, ist bei ihm zu erkennen, dass Erkenntnis gerade durch diese Vereinfachung vernebelt und erschwert wird.

In Somalia wurde gerade ein Präsident gewählt, durch ein sogenanntes Parlament. Auch durch intensivstes Googeln ist es mir allerdings nicht gelungen, eine Wahl des Parlaments zu finden. Die scheint es nicht gegeben zu haben. Das Parlament ist vermutlich aus einem Aushandlungsprozess somalischer Clanstrukturen in Kooperation mit den ausländischen Besatzungsmächten (u.a. Äthiopien, Uganda) zustande gekommen. Wenn es zu weniger Krieg führt, ist das gut, auch wenn es nicht demokratisch ist. In Mogadischu soll es Straßenfeste gegeben haben, andere Landesteile haben vielleicht gar nichts gemerkt. Die autonomen Gebiete Somaliland und Puntland haben mit sich selbst zu tun, sind international nicht anerkannt, aber wenigstens kriegsfrei und für somalische Massstäbe friedlich. Im Süden marodieren immer noch islamistische Terroristen und kenianische Besatzer.

Kennen Sie Viola Davis? Sollten sie aber. Eine sehr zeitgemässe schwarze, feministische Vorkämpferin im Hollywood-Geschäft.

In San Salvador gibt es Probleme mit der Drogenkriminalität. Wie auf den Philippinen. Dort reagiert Präsident Duterte mit Massenmord auf Massenmord. Einen anderen Weg geht der 33-jährige Bürgermeister von San Salvador Bukele, erfolgreich.

“Verfassungsschutz”, ich kann das Wort nicht ohne Anführungszeichen. Geheimdienst träfe zu. Das US-amerikanische Intelligence dagegen schon wieder viel weniger. Wenn ich dem fachkundigen Andreas Förster glauben darf, geht es mit seinem Präsidenten Maaßen politisch langsam zuende.

Frankfurter Schule, alte

Micha Brumlik versucht mit den Instrumenten der klugen, epochemachenden Gesellschafstheoretiker, die uns in der Tat noch einiges mitzuteilen haben, wenn wir nur die Zeit hätten, sie noch zu lesen, in den Blättern die komplizierte, gefährliche Lage für demokratische Politik zu erfassen.
Bemerkenswert, dass sie einem Jungle-World-Interview mit Stefan Gandler zufolge, im lateinamerikanischen Wissenschaftsbetrieb gegenwärtig eine Renaissance erfahren. Mexiko könnte zu einem Brennglas avancieren, weil schon vor Trumps Amtsantritt, der die Lage noch verschlimmern dürfte, die gesellschaftlichen Konflikte dort weiter eskalieren.
Die Zapatist*inne*en wollen erstmals eine eigene Präsidentschaftskandidatin nominieren.
Und die Frauen werden ihren Widerstand gegen die Gewaltkultur verstärken müssen; jetzt hat es eine Senatorin und ehemalige Leichtathletikweltmeisterin erwischt. Mexiko ist, verstärkt durch seinen Drogenkrieg und katholisch konnotierten Machismo eine globale Hochburg des Femizids.

Und hier noch die gute Nachricht: seit Jahren ist Peru der Hotspot der globalen Gourmets. Sein gutes und aus seltenen originär peruanische Zutaten entwickeltes Kochen ist zum Branding des ganzen Landes geworden. Das hat nun sogar das deutschnationale Spiegel-online schon bemerkt, für das es natürlich eine Deutsche gewesen sein muss ….wer sonst?

Putin & Aleppo / Malaysia / Big Data / Big Democracy Or Money

Jürgen Gottschlich war ein schwerer Verlust für die taz, als er vor langer Zeit von Berlin ins entschieden interessantere Istanbul zog. Von dort versorgt er uns nun mit klugen Stategieanalysen, heute zum Dreiergipfel von Russland, Türkei und Iran.
Thomas Pany versucht einen interessenübergreifenden Überblick über die Aleppo-Nachrichtenlage, ein extrem seltener Versuch, den Telepolis da unternimmt. Danke!
Malaysia ist das Land mit einem viele Milliarden schweren Korruptionsskandal, in den zahlreiche weitere Länder verwickelt sind, zufällig stürzten zwei Verkehrsflugzeuge dieses Landes zeitlich nah beieinander ab, und die Hinterbliebenen der Opfer kämpfen verzweifelt gegen das Desinteresse zahlreicher Regierungen an einer Aufklärung. (FAZ)
Zur Big Data-Veröffentlichuung der schweizerischen “Magazin” gibt FAZ-Autor Ebbinghaus einen Kurzüberblick über die Folgediskussion.
Harald Schumann, Tagesspiegel-Redakteur und wohl der kundigste globalisierungskritische Journalist unserer Republik, hat den Grünen bei der Böll-Stiftung die Leviten gelesen und nebenbei eine glänzende Analyse unserer aktuellen politischen Verfassung abgeliefert, mit einem verzweifelten Aufruf am Schluss. (Blätter) Ich habe keine Stelle entdeckt, die ich derzeit anders sehe. Und zu Schumanns Analyse passt, wie die Intendanten der öffentlich-rechtlichen Medien vor den privaten Verlegern die Waffen strecken und ihren verfassungsmässigen Auftrag verraten wollen. (Carta)

Einst: “Der Westen” – und jetzt? (Lehren aus Trump X)

Frank Stauss, ehemaliger Kampagnenberater der SPD, der diese Aufgabe öffentlichkeitswirksam beendete, analysiert auf Carta heute noch einmal die US-Präsidentschaftswahl und räumt dabei die meisten Märchen, die durch unsere Medienlandschaft geistern, konsequent ab. Solche Klarsichtigkeit ist selten geworden. Update: einen Tag später beschreibt Reinhard Wustlich in der FR die Abwrackung des “Rostgürtels”, und wie es Trump gelingen konnte, die entsprechenden Bundesstaaten zu swingen.
Ungemütlich wird es jedoch spätestens, wenn über die Konsequenzen für unser eigenes Tun nachgedacht und diskutiert wird. Dieser Aufgabe hat sich Albrecht v. Lucke, Redakteur der “Blätter” mal wieder unterzogen. Aus seiner und auch der Darstellung von Franz Sommerfeld (auch auf Carta) wird deutlich, dass “der Westen” sich auflöst. In Osteuropa ist er nie angekommen, in Frankreich, Österreich, Britannien, Italien, Niederlanden kommen die Trump-Geschwister im Geiste demnächst an die Regierungsmacht, unbeachtet sind sie es auch schon im künstlich sozial verherrlichten Skandinavien (in Dänemark, Norwegen und Finnland in der Regierung, in Schweden auf dem Vormarsch).
Plötzlich wird Exporteuropameister Deutschland politisch ganz allein. Für die deutschen Wähler*innen wird das ein Megamotiv zur Wiederwahl von Mutti Merkel, doch auch mit dieser Mutti werden die Gefahren größer. Sie wird dann auch einen roten Knopf für Atomwaffen haben wollen (Link verschwindet in einigen Tagen in ein Paywall-Archiv), um den ganzen Gefahren um uns herum angemessen und wirkungsvoll drohen zu können. Andernfalls wären “wir” (also die in Berlin) keine Weltmacht mehr, sondern nur noch ein herumgeschubster Kleinstaat.
Ich käme damit klar. Und Sie?

Lehren aus Trump (IX) – Habermas

Habermas-Erzeugnisse werden von vielen Medien gerne hinter Paywalls versteckt. Sie sollen wohl zahlungswilligen Eliten vorbehalten bleiben. Dabei gibt es in Deutschland über den Elitebegriff fürchterliche Missverständnisse, der größte Witz ist, die meisten Politiker*innen für Angehörige derselben zu halten.
Was Habermas betrifft, haben die “Blätter” nun eine dankenswerte Ausnahme gemacht.
Zu Trumps demagogischen Tricks hier noch ergänzende Anmerkungen aus der Jungle World.

Lehren aus Trump (V)

Diana Johnstone, die vor der Wahl bereits ein kritisches Buch über Frau Clinton veröffentlich hat, plädiert jetzt in einem Kommentar für Entdramatiserung, auch wenn es ernst ist.
Ein ähnlicher Zungenschlag bei Paul Mason im Guardian, was die deutschen “Blätter” mit Übersetzung übernommen haben. Mason meint, dass menschenrechtliche Erfolge auf internationaler Ebene vor dem Schlimmsten schützen können.
Thomas Fricke (Sp-on) beschreibt die wirtschaftspolitischen Problemstellungen, vor denen Trump stehen wird.
Jakob Augstein (Sp-on) hält dagegen nichts von Entdramatisierung, sondern plädiert bereits für die Anwendung des Faschismus-Begriffs.
Nach meiner heutigen Lektüre von Yavuz Baydar (SZ) habe ich mich gefragt, warum wir ihn bisher für die Türkei noch nicht angewandt haben, während das viele betroffene Türk*inn*en schon lange tun, s. auch Mely Kyiak auf dieser Seite, die unser mangelhaftes Zuhören kritisierte.

There Is No Society! – Really?

Immer mehr Gutmenschen, auch ich bekenne mich dazu, rätseln über die Entwicklung unserer Gesellschaft, die Lautstärkezunahme der Rechtsextremen, und die Frage, welche Rolle die Entwicklung der Medien- und Kommunikationstechnologien dabei spielt. Die Frequenz entsprechender Veröffentlichungen ist hoch, hier eine Auswahl, bei der ich Qualität und Relevanz sehe:
– ein Gespräch mit Judith Butler in der FAS; dort wird starker Bezug auf Hannah Arendt genommen; einer der stärksten Einbrüche von Intellektualität ins Deutsche Fernsehen war ein legendäres Gespräch “Zur Person”, das Günter Gaus mit ihr geführt hat.
Zur Kulturalisierung der politischen Kämpfe hat Michael Seemann Lesenswertes bei Carta veröffentlicht, was die Jungle World nach Angaben des Autors abgelehnt haben soll. Seemann bezieht sich stark auf einen Aufsatz von Andreas Reckwitz auf Soziopolis, der ebenfalls reichlich Futter fürs Denken liefert.
Und schliesslich meldet sich Sascha Lobo heute nicht beim Spiegel, sondern bei den Blättern, und wir können ihm via Lesen beim Begreif-Versuchen zusehen.

Vorgänger&Nachfolger / Europa = deutsches Ground Zero / Kluge TV-Fragen / Geldwaschprobleme in Singapur

Ulrike Simon, eine in der Regel wohlinformierte Medienkolumnistin, widmet sich aktuell dem spannungsreichen Thema der Vorgänger und Nachfolger*innen. Das von ihr erwähnte Thema Miriam Meckel ist dabei natürlich was Besonderes. Ich habe zu einer Zeit, als deren sexuelle Orientierung noch nicht überall bekannt war, eine Aftershow-Party einer Grimmepreisverleihung in Marl erlebt, bei der ein prominentes Mitglied der NRW-Landesregierung mit zunehmender Verzweiflung versuchte, ihre Aufmerksamkeit zu erregen. Das war eine um ein Vielfaches bessere Show als die Preisverleihung.

Eric Bonse macht in den Blättern für deutsche und internationale Politik eine bitter-realistische Bestandsaufnahme der EU und der deutschen Europapolitik.

Ein klassisches Interview, in dem die Fragen klüger als die Antworten sind, fand sich in der FAS: Harald Staun befragte Produzent Oliver Berben zu den aktuellen Bedingungen der Fiction-Produktion im deutschen TV. Dass Berben zu den erfolgreichen Produzent*inn*en gehört, und antwortet wie ein Politiker, das ist kein Zufall. Der gestrige Geist, der die Antworten umweht, drückt sich in dem Ehrgeiz aus, immer noch Geschichten erzählen zu wollen, die ein großes “Lagerfeuer”-Publikum vereinen. In einer sich immer weiter segmentierenden Gesellschaft können das nur noch standardisierte und damit langweilige Geschichten sein. Damit wird das Medium TV eher getötet als am Leben erhalten.

Erinnern sie sich noch an die verschwundenen/abgeschossenen Flugzeuge der Malaysia-Airlines? Eins in der Ukraine, eins im Indischen Ozean verschwunden, tausende verzweifelte Hinterbliebene. Daran musste ich heute bei dieser kleinen Meldung im FAZ-Finanzressort denken, ich weiss auch nicht genau, wieso. Vielleicht weil hier Summen aufgerufen werden, für die viele Menschen bereit sind, zur Not auch viele umzubringen. Singapur, dessen Behörden hier gegen Geldwäsche vorgehen, ist nach unseren Begriffen kein Rechtsstaat, sondern eine Diktatur. Das hindert es nicht daran, ein sehr wichtiger globaler Finanzplatz zu sein, scheue Rehe lieben bisweilen Diktaturen. Im Kern ist das, was da läuft: Politik.

Morozov & Schröder / Trumps Geheimnis

Im gleichen Blatt (FAS) ein Systemkritiker, Evgeny Morozov, der im digitalen Kapitalismus des Silicon Valley den Feudalismus zurückkehren sieht, und Gerhard Schröder, einst und heute ein Gesicht dieses Kapitalismus, der aber immer noch Bedenkenswertes zu einer vernünftig durchdachten Außenpolitik zu sagen weiss.
Bernd Greiner deutet in den Blättern für deutsche und internationale Politik Donald Traumps Erfolgsgeheimnis als “Angstunternehmer”.

Türkei, Neoliberalismus & Linke, Veganer*innen aufgepasst

Desinteressiert wie meistens ist die hiesige, man darf in diesem Fall auch formulieren: nationale, Öffentlichkeit an den Diskursen anderer Länder, zumal, wenn wir und viele unserer KorrespondentInnen die Landessprache nicht können. Beschämend genug für Deutsche unter denen Millionen Menschen dieser Sprache leben: die Türkei. In der taz findet der von mir sehr geschätzte Jürgen Gottschlich wohl nicht genügend Platz, um es uns zu erklären; so tut er es in den Blättern für deutsche und internationale Politik. Da stellen sich dann einige Dinge und Maßstäbe etwas anders dar, Weiterlesen

Sportkriminalität grenzenlos

Ein mexikanischer Fußballer, Cuauhtémoc Blanco, erst Bundesgenosse und Hampelmann, dann Abtrünniger der Mafia seines Landes, diese aufregende Geschichte fand ich nur in der Jungle World. Warum nur erinnerte mich die Story gedanklich immer an Franz Beckenbauer?

Vielleicht weil Aushängeschilder der deutschen Sportmafia in nicht so unähnlichen Geschäften verstrickt sind. IOC-Präsident Thomas Bach war zuvor Präsident des Deutschen-Olympischen Sportbundes (DOSB), ist Rechtsanwalt mit vitalen Geschäftsbeziehungen in arabische Feudalstaaten und FDP-Mitglied. Jetzt muss er empfindliche Einschränkungen seiner globalen Reisefreiheit hinnehmen, ganz so wie Fifa-Expräsident Blatter.

Wie schön, dass es wissenschaftliche Grundlagen dafür gibt, dass den Gangstern nicht der ganze Sport in die Hände fallen kann. Ihr Feind ist u.a. der Zufall, der uns dann doch noch das eine oder andere lange Gesicht von Karl-Heinz Rummenigge und Uli Hoeness bescheren wird. Das hat jetzt Prof. Klaus Günther publiziert, ein absolut integrer Politologe, für den ich in den 80ern vier Semester als Tutor arbeiten durfte. Das GA-Interview war leider für mich online nicht auffindbar und ist daher nicht verlinkbar; das angekündigte Buch soll in wenigen Wochen erscheinen.

Blatters Rache

Die Deutschen werden doch wohl nicht im Ernst geglaubt haben, dass sie Jupp Blatter absägen können, ohne selbst mit unterzugehen? Die Schweiz wurde von den USA gezwungen ihr Bankgeheimnis zu schleifen. Damit ist das Geschäftsmodell ihrer Volkswirtschaft eigentlich schon weitgehend ruiniert. Direkt anschliessend gings gegen die weltweit umsatzstärkste Mafiaorganisation mit Sitz in Zürich, Weiterlesen

Netzer, Blatter jr., Berlusconi – bald alle im Knast?

 

Liegt es daran, dass Sky, ARD/ZDF, DFB und DEL hier einträchtig zusammen im Bett sind? Und gerade die neuen Verträge für drei Spielzeiten verhandeln? Und warum schweigt die gedruckte Presse? Mir ist es ein Rätsel, warum diese jetzt zwei Tage alte Meldung aus der Schweiz, dem Heimatland von Blatter und Fifa, bisher nicht nach Deutschland vorgedrungen ist.
Oder interessiert uns einfach Italien nicht mehr? Ist es uns nicht auch gelungen jahrelang Flüchtlingselend in Italien zu ignorieren, Weiterlesen

Was kommt nach dem Zusammenbruch der Fifa?

Um es vorwegzunehmen: in den globalen geschäftlichen Konflikten des Weltfußballs gibt es für mich keine “Guten”. Und ob jemand der Beteiligten ein “kleineres Übel” ist, ist für mich eine weit offene Frage.

Offenbar ist es nun so, das die USA, die für ihre Rechtsprechung schon lange vor TTIP immer einen globalen Anspruch erhoben haben, Weiterlesen

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