Beueler-Extradienst

Meldungen und Meinungen aus Beuel und der Welt

Schlagwort: Newsletter (Seite 26 von 52)

Odeur

Meine Nase erinnerte mich heute mittag an ein altes Umweltproblem, das meine Partei noch auf keiner Politikebene so angefasst hat, wie es ihre Programmatik verspricht/versprochen hat: “Hafencity-Odeur in Beuel”.

Die Deutsche Bahn AG hat am Wochenende eine Lawine von Reaktionen ausgelöst mit ihrer Ankündigung Bahncards in Zukunft nur noch digital ausgeben zu wollen. Dazu “Recht auf Analog” von Fanny Schmolke/ver.di-publik. “Pünktliche Bahn mit Speisewagen” berichtet Helmut Lorscheid aus der Schweiz. Und kurz nach Mitternacht kommentiert er hier “BahnCard nur noch digital?” Weiterlesen

Adel

Heute Mittag diskutierten wir, welche Bezeichnungen (Dr.; Prof. etc.) zum Namen gehören. Zu dem Namensbestandteil “von” gibt es ähnlich zahllose Abhandlungen. Und Spekulationen, was seine Namensträger*innen uns damit sagen wollen. Mir ist auch klar, dass wir unsere Klickzahlen steigern könnten, wenn wir mehr über den Tratsch der Hochwohlgeborenen bringen würden. Aber wir haben Clickbaiting ja nicht nötig. Und Klaus Vater hat den Adelstratsch nur als Kollateralnutzen in “Hofexperten im GA” – ein selbstverständlich medienkritischer Beitrag. Weiterlesen

Lebhafter Sonntag

Ruhiger Samstag. “Es gibt ihn – noch – Radiojournalismus und seine Reportagen”. Und unruhiger: “Die Falle der Hamas”.

Am Sonntag dann wird es turbulent: “Passing the Rubicon” von Reinhard Olschanski: wie Robert Kagan Donald Trump erwartet. Detlef zum Winkel “Nationale Befreiung, Dekolonisierung, Marxismus” am Beispiel der Hamas. – für mich eine einleuchtende Gedankenführung. Roland Appel über “Kissinger – ein verklärter Verbrecher?”. Weiterlesen

Erinnern Sie sich an Trappatoni?

Roland Appel versucht sich als Trappatoni. Mann muss schon sehr erwachsen sein, um sich an dessen Rede von 1998 noch erinnern zu können. Damals, als die Bundesliga – gelegentlich – noch spannend war. Alle waren damals sehr amüsiert. Das sind bei Rolands Sujet nicht viele: “Was erlaube Schooolz?” Ich habe es zum kontroversesten Thema des jüngsten Grünen-Parteitages hochdeutsch versucht: “Grüne Mär”. Weiterlesen

Deeskalation

Das wäre die Kunst unserer Zeit. Die Suche nach geeigneten Künstler*inne*n –“Politik ist die Kunst der Kommunikation” (Marina Gross u.v.a.) – wird immer schwieriger. Während Petra Erler fragt “Plant Putin einen neuen Krieg? – Ukraine, USA, Baltikum und deutsche ZDF-Kommunikation”, legt unser Gastautor Thomas Nielebock ein Rezept vor: “Deeskalation aktiv angehen – Ein Denkanstoß: Gründe für und Elemente eines Strategiewandels des Westens für den Krieg in der Ukraine”. Weiterlesen

Normal, kölsch und ernsthaft

Kölsch: “Frühkapitalismus auf kölsche Art – Mit einer Massenentlassung und der Schließung seiner Kölner Druckerei hat das Medienunternehmen DuMont über Nacht Fakten geschaffen” – Bruno Neurath-Wilson berichtete in ver.di-publik.

Was heute alles normal ist, in “Alles normal”: das Wetter, der Aufstieg von Faschos, der Fachkräftemangel, der Krankenstand, das Klima, die Besitzverhältnisse und er Krieg. Weiterlesen

Immer ein guter Rat

Den besten Rat gibt Ihnen heute Klaus Vater, der heisst schon so: “Ein- und Ausatmen”. Er kommentiert die Nachbereitung des Verfassungsgerichtsurteils zur Haushaltsführung der Bundesregierung.

Friedrich Küppersbusch zeigt Ihnen einen Auftritt des einen Rudi Völler beim Krawallsender des AfD-Sympathisanten Reichelt. Wer mag ihn nur beraten haben? “Baerbock schenkt ein, Rudi haut raus” – bei ihr frage ich mich das ja schon lange. Weiterlesen

Nachholspiel

Gestern wieder ein Klickfehler. Der Newsletter landete nicht bei Ihnen im Postfach, sondern aus Versehen kurzzeitig auf der Startseite. Hier finden Sie die Ausgabe von gestern, die drei Tage umfasste.

Hier nun meine Texte von heute. In “Wo bleibt denn das Positive?” geht es um Digitalisierung und Weltmacht. Heute morgen mit einem nachmittäglichen Update “Was kostet die Welt? – Die Werteleitung der deutschen Rüstungslobby”.

Und um 0.04 h folgt hier mit “Grimme” ein Kommentar zur Lage des gleichnamigen Instituts und dem Gerede drumherum.

Der Rhein ist hier etwas vollgelaufen. Zwischen Königswinter und Bad Honnef fährt die Stadtbahnlinie 66 nicht mehr. In Beuel hingegen konnte ich noch metertief auf den Wasserspiegel herabblicken. Die jüngsten Regenpausen sollen einen weiteren Anstieg vermeiden. Derzeit in Bonn 677cm. Die übernächste Nacht soll erstmals die Frostgrenze streifen. Die Welt stöhnt unter der Erwärmung. Wir in Beuel nicht.

Freundliche Grüße

Martin Böttger

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