Verdammt hat Gott mich dazu, meine letzten Jahre im Erzbistum Köln zu verleben. Mitten im deutschen Katholizismus. In einer Stimmung, wie sie so hundsmiserabel wohl nirgendwo sonst auf der Welt zu finden ist. Nicht dass sie alle gleich schlecht gestimmt wären, die deutschen Katholiken. Dies zu behaupten, wäre ein böses Vorurteil. Da gibt es subtile Variationen. Links sind sie sauer. Rechts sind sie bitter. Guter Dinge sind sie alle nicht. Fast ist es, als gehörten über die Triumphbögen der deutschen Katholikentage Dantes Worte über dem Höllentor: „Lasciate ogni speranza“ – „Lasst alle Hoffnung fahren!“ Weiterlesen

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