Arte bietet “Country Queen” erneut an

Ich habe es schon mit Interesse gesehen, und war beeindruckt. Netflix Africa und das ZDF hatten kapitalgebend ihre Finger im Spiel. Produziert wurde aber kenianisch, und nicht schlecht:

Country Queen – Die junge Event-Planerin Akisa befindet sich mitten auf einer Feier der Bergbaufirma Eco Rock in der kenianischen Hauptstadt Nairobi, als sie erfährt, dass ihr Vater schwer krank ist. Widerwillig macht sie sich auf den Weg zurück in ihr kleines Heimatdorf … – Emotional packende David-gegen-Goliath-Geschichte (2022), die durch Authentizität besticht.” 6 Folgen á eine Stunde. Verfügbar bis 30.9.

Informativ ergänzend wertvoll dieses Interview der Deutschen-Welle-Akademie mit dem Regisseur:

Country Queen: ‘Unsere Geschichten überwinden Grenzen’ – Rund zwei Jahre nach Veröffentlichung von Country Queen erntet Kenias erste Netflix-Serie noch immer viel Lob. Die DW Akademie sprach mit Regisseur Vincent Mbaya über die Bedeutung der Serie für die Region.”

Mich haben Story und Inszenierung überzeugt. Kurz rezensiert hatte ich sie hier. Zwar bin ich über Kenias Realitäten weitgehend ahnungslos – ausgenommen, was die Eisenbahn betrifft 😉 – aber in meiner Wissensarmut hatte ich den Eindruck, dass die Miniserie gesellschaftlich relevante Fragen verhandelt.

Sehen Sie am besten selbst.

Über Martin Böttger:

Avatar-FotoMartin Böttger ist seit 2014 Herausgeber des Beueler-Extradienst. Sein Lebenslauf findet sich hier...
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