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#metoo/WDR: Studierende fordern Henke-Rücktritt

Es scheint ihnen peinlich zu sein, dass sie sich erst jetzt bemerkbar machen. Dem gingen vermutlich nicht nur lange, sondern auch quälende hochschulinterne Debatten voraus. Die Studierenden der Kölner Kunsthochschule für Medien fordern den Rücktritt von Professor Gebhard Henke, der kürzlich in einem aussergerichtlichen nichtöffentlichen Vergleich sein Arbeitsverhältnis mit dem WDR beendet hat. In ihrem veröffentlichten Text sprechen sie nur am Rande die Dotierung an

Amri-Attentat / WDR/#metoo/Henke / Schwarzer Fußball

Das Attentat auf den Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz, mit dem toten Hauptverdächtigen Anis Amri, scheint ähnlich seriös aufgeklärt zu werden, wie die NSU-Mordserie. Bereits vernommene Augenzeugen müssen nun sogar eigene Medienarbeit machen, um inhaltlich gehört zu werden. Die Amnesie, die der von Thomas Moser interviewte Zeuge hatte, hatte ich vor rund fünf Jahren auch (bei einem Fahrradunfall). Der Umfang der Amnesie ist für den Betroffenen erstaunlich präzise erinnerlich – ebenso, was davor war, und was danach. Die Amnesie ist eine Schutzreaktion des Körpers gegen traumatisierende Schockerlebnisse. Der WDR und sein ehemaliger Fernsehspielchef Gebhard Henke haben sich aussergerichtlich geeinigt. Das mag beide beteiligten Seiten beruhigen,

#metoo/WDR, Henke und die Folgen

Im WDR sind sie sicher besonders froh über die WM. Endlich mal durchpusten, sich die Sinne ordnen. Was ist jetzt zu tun? Was steht an, wenn die WM vorbei ist? Zunächst mal mit einiger Sicherheit der erste deutsche Arbeitsgerichtsprozess, der einen #metoo-Fall in den Medien behandelt. Henke und sein Anwalt Peter Raue werden gegen die fristlose Kündigung klagen. Die juristische Bewertung wird nicht einfach. Es könnte ein Musterprozess für die vielen vergleichbaren Fälle werden. Was ist arbeitsrechtlich mit fristloser Kündigung strafbar? Nicht alles, was unanständig ist. Wo verlaufen die Grenzen? Es geht um Grenzen, die sich gesellschaftlich – zum Glück – verändern, ständig neu ausgehandelt werden müssen. Henke hinterlässt im WDR eine wichtige strategische Lücke.

#metoo/WDR: Henke gerät 0:2 in Rückstand

Noch gestern wäre das nicht möglich gewesen: ein glänzend in der Kulturszene vernetzter Staranwalt, eine öffentliche Unterschriftensammlung mit Starappeal, und Gebhard Henke wäre aus dem Gröbsten raus gewesen. Doch die Diskursmachtverhältnisse haben sich verschoben, und manche der Älteren wollen das nicht wahrhaben. Was für einige noch eine erotische Spielerei war, über die frau sich nicht so anstellen solle, Vieles ist doch früher viel schlimmer gewesen, das findet eine wachsende Zahl Andersdenkender nicht mehr lustig. Es wird also neu ausgehandelt, nichts bleibt wie es war.

Papas Erbe

Die medienpolitische Torschlusspanik der reaktionärsten CDU-Teile Alle wissen, dass es “so” nicht weitergeht. Das heisst: solange es noch “so” ist, muss all das mitgenommen werden, was bald nicht mehr möglich ist. Das ist der rote Faden durch alle gegenwärtigen CDU-Strategien. Wird Laschet Bundeskanzler, wird das noch vier Jahre so weitergehen. Das möchte ich hier kurz am Beispiel der Medienpolitik erläutern. Jürgen Liminski ist gestorben.

Massentierhaltung tötet (Menschen)

Und: Einschaltquoten aus! / Kolumnen-Konflikt Neben dem die Welt quälenden Coronavirus gibt es hierzulande eine Todesursache in Krankenhäusern, die seit Jahren die Tabellenspitze markiert: die multiresistenten Keime. Wie konnte es dazu kommen? Die eine Kritik bezieht sch auf zu häufige Verschreibungen von Antibiotika für Menschen. Die Andere ist der zu häufige Einsatz von Antibiotika in der Massentierhaltung – hier sehr gut und kompakt erklärt in einer Reportage von Alois Berger/DLF (Audio 7 min). Sind die öffentlich-rechtlichen Medien noch zu retten?

Flächendeckender Kulturwandel

#metoo wälzt die Gesellschaft um – zum Guten Ob es eine gute Idee der WDR-Programmdirektion war, die Schimanski-Tatort-Wiederholungen auf Mitternacht zu verschieben, kann angezweifelt werden. Die gestrige Folge “Kielwasser” hatte mit 8,6% immer noch einen höheren Marktanteil, als das Hauptabendprogramm des WDR-TV (rund 7%). Schimmi werden jüngere Tatortwiederholungen vorgeschaltet, weil die Yuppies in den WDR-Büros glauben, bei Schimmi funktionierten die heutigen “Sehgewohnheiten” nicht mehr. So sah ich gestern beiläufig einen Köln-Tatort von 1997. Der hatte – zufällig – eine mehrfache besondere Bedeutung.

Charlotte Roche / Dieter-Nuhr-Kritik / Schäferkordt geht

Vielleicht würde ich ihre Nähe nicht lange aushalten. Personen, deren Medienpräsenz in mir grosse Zuneigung wecken, verdächtige ich dessen fast immer. Wo es einen Nordpol gibt, gibt es immer auch einen Südpol. So ein Fall ist für mich Charlotte Roche, der ich noch bei keiner Preisverleihung und auch nicht in Köln auf der Strasse begegnet bin. Die Jüngeren werden sie gar nicht mehr kennen, so rar hat sie sich zuletzt gemacht. Am auffälligsten war noch, dass sie sich namentlich und mit verblüffend präziser Beschreibung in der #metoo-Affäre gegen WDR-Fernsehspielchef Gebhard Henke positioniert hat,

Welche Panik herrscht auf der “Zeit”?

Nachtreten in der #metoo/WDR-Affäre Letzte Woche das vermeintliche “Tabubrechen”, das nur ein in den rechten Wind gehängtes Fähnchen war. Jetzt ein Verteidigungsinterview mit dem #metoo-beschuldigten bisherigen WDR-Fernsehspielchef Gebhard Henke, dessen Fall durch einen Vergleich mit seinem Ex-Arbeitgeber der gerichtlichen Aufklärung entzogen wurde. An der sinkenden Auflage kann es kaum liegen. Im Gegensatz zum Branchentrend hat “Die Zeit” in zwei Jahren nur rund 13.000 (von 505.000) Druckexemplare weniger verkauft. 2% Miese in zwei Jahren – da kann es noch dauern bis der Tanker sinkt. Andere Verlage könnten bei solchen Zahlen ihr Glück kaum fassen. Meine Vermutung ist,

#metoo / Emma / Somalia

Die publizistischen Verteidigerinnen von Gebhard Henke, dem fristlos gekündigten Fernsehspielchef des WDR, Heike-Melba Fendel und Feo Aladag kamen im Berliner Lokalblatt Tagesspiegel zu Wort. Nicht alles was sie sagen ist falsch, aber auch nicht alles richtig.

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