Mein Samstagsprogramm beim Warten auf den Fussball liefert der NDR: mareTV classics (13.15 h), Hubert ohne Staller (16 h) und Neues aus Büttenwarder (17.35 h), Aber ich weiss, ich weiss, nicht alle sind so bekloppt wie ich. Weiterlesen
Mein Samstagsprogramm beim Warten auf den Fussball liefert der NDR: mareTV classics (13.15 h), Hubert ohne Staller (16 h) und Neues aus Büttenwarder (17.35 h), Aber ich weiss, ich weiss, nicht alle sind so bekloppt wie ich. Weiterlesen
Erwachsene glauben nicht an Märchen, wurde mir als Kind beigebracht. Fakenews! Schön wärs. Zu Ihrer Entlastung: “TV ohne Fussball (VI)”, “TV ohne Fussball (VII)” und nach Mitternacht hier “TV ohne Fussball (VIII)”, letzteres fasst Samstag und Sonntag zusammen. Weiterlesen
Schon lange beklage ich die Forschungslücke, mindestens ihre öffentliche Wahrnehmung, wie sich die technologischen “Fortschritte” menschlicher Kommunikation auf politisches Denken und Handeln auswirken. Und als hätte er davon gehört – wir hatten uns in der Tat vor wenigen Wochen persönlich getroffen – hat sich der fleissige Kollege Andreas von Westphalen/telepolis des Themas angenommen, wie immer sehr informativ: “Soziale Medien: Verdrahtete Versuchskaninchen – Generation Z – US-Sanitätsinspekteur fordert Warnhinweis für soziale Medien. Er ist nicht der Einzige, der vom Risiko für Einsamkeit, Angstzustände und Depressionen überzeugt ist.” Die Sache hat zwei schlimme Schlagseiten, die nicht am Autor, sondern an der Wirklichkeit der Sache liegen. Weiterlesen
Das 1:0 Spaniens gegen Titelverteidiger Italien lässt für alle, die es nicht gesehen haben, kaum erahnen, welche spielerische Demonstration und Demontage sich dahinter verbirgt. Während das vorgeblich euphorisierte DFB-Land es bislang nur mit “Fallobst” (Schottland, Ungarn) zu tun hatte, haben die Spanier gegen den Titelverteidiger sowie gegen den WM-Dritten Kroatien (3:0) Ausrufezeichen gesetzt. Weiterlesen
François Ozons atmosphärisch herausragendes Open-Air-Kammerspiel von 2003 mit Charlotte Rampling und Ludivine Sagnier: “Swimming Pool – Eine Krimiautorin reist ins Ferienhaus ihres Verlegers, um zu arbeiten. Als dessen nervige Tochter auftaucht, kommen sich die beiden Frauen nur langsam näher. Dann geschieht ein Mord.” Verfügbarkeit nach dem Sendetermin (23.15 h, 3sat) ist zu erhoffen, mglw. nur für Erwachsene. Weiterlesen
Nein, es geht hier nicht um den Talkshow-Trash, obwohl es für den auch stimmt: “Lanz” gestern unter einer (von 85) Mio., und wieviele davon noch wach waren, ermittelt die Quotenzählung nicht. Und es geht auch nicht um die stundenlangen billigen Call-Ins – die*der Hörer*in macht die “Arbeit” – im Radio. Es geht um das EM-Gequatsche. Fussball geht so: er fängt mit dem Anpfiff an und hört mit dem Abpfiff auf. Die Zeit und das Geschehen dazwischen sind das, was die ZuSCHAUer*innen interessiert. Labern können sie selber, fachlich diskutieren auch. Weiterlesen
Da haben hiesige Kriegsertüchtiger*innen wohl ein Problem, von dem sie nur hoffen können, dass es die hiesige Öffentlichkeit sowieso nicht kennen lernt. Lars Lange, der schon lange für telepolis das Kriegsgeschehen in der Ukraine verfolgt, hat einen Blick ins Rote Meer riskiert: “Seedrohnen im Roten Meer: Huthis fordern Nato heraus – Kamikaze-Seedrohnen markieren eine neue Ära der asymmetrischen Kriegsführung der Huthi. Sie stellen damit die Nato vor größere Probleme.” Weiterlesen
Entschleunigungs-TV par excellence ist immer mareTV. Mit diesen Beiträgen kommen sie runter, egal, welche Läuse Ihnen tagsüber über die Leber gelaufen sind. Linear nach der Tagesschau: “Albaniens Adria” und “Kroatiens Inselwelt” (NDR). Nach der Ausstrahlung hoffentlich online. Weiterlesen
“Streiks in Chile – Wiederaufleben, erneuter Rückgang und Perspektiven” von Gonzalo Durán /Informationsstelle Lateinamerika.
“TV ohne Fussball (V)” bereits verfügbar, hier folgt kurz nach Mitternacht “TV ohne Fussball (VI)”.
Morgen früh um kurz nach 8 dann: “Mit anderen Augen – Kriegsertüchtigung – Frankreichs Linke – EU-Wahl von China aus – Stuttgart21 von Bonn aus”.
Morgen kein Newsletter, Freitagabend dann wieder, wenn Niederlande-Frankreich spielt.
Rheinpegel Bonn 430cm.
Freundliche Grüße
Martin Böttger
Alle Jahre wieder ist beim Inlandsgeheimdienst Feiertag: wenn er seinen Jahresbericht – in nachrichtenarmer oder von Fussball überdeckter Zeit – propagiert. Niedergesparte Medien haben sowieso immer weniger Zeit und Kraft, Sachverhalten hinterherzurecherchieren oder sie gar kritisch zu hinterfragen. Wenn es das mal gab, ist es lange her. Wenn sie etwas wissen beim Inlandsgeheimdienst, dann das. Weiterlesen
Viel ist es nicht, aber von hoher Qualität, was ich Ihnen für den heutigen Tag vorschlagen kann. Vielleicht gehen Sie zunächst um 18 h in irgendein garantiert fussballfreies Restaurant schön Essen. Reservierung ist nicht erforderlich, denn um diese Zeit spielt die Revanche von 1954: Ungarn-DFB. Sehen Sie zu, dass Sie vor dem Schlusspfiff (ca. 19.50/20 h) wieder von der Strasse sind – mann/frau weiss ja nie, was die Besoffenen vorhaben. Weiterlesen
Und für einen gewissen Herrn Lauterbach, der heisst schon so, eine Überraschung? Klaus Vater: “Strahlte munter und fiel herunter – Der absehbaren und schon aufgezogenen Pflegekatastrophe nur zuschauen?” Diese Frage ist faktisch leider nicht rhetorisch, sondern sperrangelweit offen. Weiterlesen
Lesen Sie mal das: Hanna Voss und Alexander Isele (Interview)/IPG-Journal: “‘Sich lediglich einen Hashtag auszudenken, reicht nicht’ – Die iranische Diaspora ist heillos zerstritten. Arash Azizi über das Scheitern der Proteste, den Einfluss aus dem Exil und den Umgang mit Reformern.” Den interviewten Professor von der Universität in South Carolina kenne ich nicht, kann also zu seiner politischen Einsortierung nichts beitragen. Aber zum Gesagten. Weiterlesen
Der WDR sendet heute eine hauseigene Tatort-Schiene ab: Münster 2020, Köln 2010 und Düsseldorf 1996. Ich vermute, die linear gesendeten Folgen gehen erst nach der linearen Ausstrahlung an den verlinkten Stellen online – wenn überhaupt. Der WDR veröffentlicht sowas ja nicht. Warum, müssen Sie dort fragen. Ich habe aber zwei bessere Vorschläge. Weiterlesen
Petra Erler hat unser Text-Wochenende so unangenehm gestartet, wie es die missliche Lage erfordert: “Die Erben des ‘Dr. Seltsam’ – Sie wissen nicht, was sie tun – Ein Realitätscheck ausgewählter Aussagen zum Ukraine-Krieg, Russland und den Wahlen zum Europäischen Parlament”. Weiterlesen
Da, wo ich gestern beim EM-Fussball in Gelsenkirchen war, ging es zwar nicht immer alkoholfrei und nüchtern, aber freundlich und engagiert zu. An- und Abreise mit dem PKW war – bei einer ausverkauften Schalke-Arena – geradezu skandalös flüssig und staufrei, und hat gewiss auch an der klugen Navigation der Damen auf den Vordersitzen gelegen. Dafür, für die Freiheit des Autos, wurde alles im Ruhrgebiet gebaut. “Und schuld daran ist nur die SPD” (Rudi Carell, nach der Komposition von Arlo Guthrie). Weiterlesen
Das grösste Abenteuer bei einem Spiel der Heim-EM ist die An- und Abreise. Angstgegner Deutsche Bahn. Die funktionierte aber bis Köln. Ein Ausfall war dagegen die KVB-Linie 12. Die Autofahrt von Köln-Zollstock nach Gelsenkirchen und von dort nach Bonn-Beuel – an einem Sonntag ohne LKW-Staus – hätte easier nicht sein können. Alle Baustellen sind stillgelegt. Weiterlesen
ZDFneo lässt gleich drei “Barnabys” hintereinander gegen das sportlich interessante EM-Duell Österreich-Frankreich antreten. Auch zu dieser gewohnten Krimi-Gemütlichkeit hat Arte ein spektakuläres Kontrastprogramm. Weiterlesen
Ich hole etwas aus, keine Angst, ich schweife nicht ab. Seit vielen Jahrzehnten bin ich Stammhörer von “Essay&Diskurs”, sonntags 9.30 h DLF. Eine Audioperle, die den Horizont weitet. In der Amtszeit von Norbert Seitz, den ich in seiner Jugend als Juso-Hochschulgrüppler kennen gelernt hatte, hat sie nach meiner Meinung etwas gelitten. Unter Barbara Schäfers Agendasetting blühte sie wieder auf. Sie scheint diese Aufgabe nun an Thorsten Jantschek übergeben zu haben, der mal seinen Wikipedia-Eintrag aktualisieren sollte. Weiterlesen
mit Update 16.6.
Vor drei Jahren machte das ZDF bereits einen Versuch mit “Die Lobbyistin”, mit Rosalie Thomass in der Hauptrolle prominent besetzt. Es war ein Realismus-Versuch, an dem nicht alles missglückt war. So bewerte ich auch die erste Halbzeit (= 4 von 8 Folgen) von “Wo wir sind ist oben”. 1 Jahr verfügbar. Das Degeto-Süssholz ist eine schlimme Belastung Weiterlesen
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