Beueler-Extradienst

Meldungen und Meinungen aus Beuel und der Welt

Kategorie: Asien / Pazifik (Seite 31 von 32)

Genscher ist tot

Vorletzten Sommer sah ich ihn noch gutgelaunt auf der Rheinterasse des Hotel Königshof dinieren, am Nebentisch. Bis Ende 2012 lieferte er noch regelmässig Kolumnen für das Meinungsressort des Berliner “Tagesspiegel“. Dort predigte er die Einsicht in eine “multipolare Welt”. Heute Nacht ist sie Gewissheit für alle geworden, die das bisher nicht verstanden haben.

“Make America great again” ist paradoxerweise das untrügliche Zeichen, dass es mit der unipolaren Weltherrschaft der USA zuende geht. Und das ist aktuell die größte Gefahr: der Abstieg. Weiterlesen

Watt nu, deutsche Autoindustrie?

von Gert Samuel

Diese Nachricht schlug ein: China wird eine Elektroquote für den Automarkt festlegen, die von Jahr zu Jahr steigen und ab 1. Januar 2018 wirksam werden soll.

Plötzlich wird es ernst für die Diesel-Sprücheklopfer wie Zetsche, „Welt“ („Das Märchen vom baldigen Verbot der Benzin- und Diesel-Autos“) und Co. Von wegen, Verbrennungsmotoren werden noch lange eine wichtige Rolle spielen, wie es das Haus Daimler wünscht und deshalb 3.000.000.000 Euro für neue Motoren locker macht. Nix da mit VWs Plänen, in den USA mit einem Super-SUV namens Atlas, der soll vor allem „die Mütter der Mittelschicht ködern“ und den Karren in den USA aus dem Dreck ziehen.
Gelingt es diesen Firmen nicht, die Pekinger Autopläne entscheidend zu beeinflussen, werden Markt- und Gewinnprobleme angesagt sein: Der Absatz auf dem weltweit größten Automarkt ist massiv gefährdet. Chinas Interesse ist eindeutig: Weltmarktführer werden, und das wird auf dem Sektor der Elektromobilität leichter zu erreichen sein.

Dummheit und Ignoranz der großen deutschen Autohersteller werden bestraft, nicht durch schlechte Technik, nicht durch Inkaufnahme von Klimakatastrophen an immer mehr Orten, sondern durch Veränderungen in der chinesischen Politik, der man in Sachen Klimakatastrophe bisher immer wieder locker vom Hocker den Buhmann zugeschustert hat. Die in China seit einiger Zeit gegenläufig wirkenden politischen Aktivitäten werden bewusst nicht zur Kenntnis genommen, weil man wie gewohnt auf die Fehler anderer zeigen möchte, um von den eigenen Unterlassungen abzulenken, und weil das Erzielen kurzfristiger Gewinne unantastbar obenan steht.

Das alles dürfte künftig nicht mehr einfach so weiter gehen. Die Ansage aus China ist da und und nun soll wohl Wirtschaftsminister Gabriel auf seiner aktuellen Reise die Kohlen für die Autokonzerne aus dem chinesischen Feuer holen.

Anm. d. Red.: Genauso Abstiegskandidat für die Zweite Liga: die deutsche Energiewirtschaft.

Ostasien will den Fußball erobern

Während die USA die weltweite Fußballmafia mit polizeilichen und staatsanwaltlichen Mitteln zu bekämpfen versuchen, versuchen es die Ostasiaten mit ökonomischen und infrastrukturellen Mitteln. Ich biete Wetten an, dass China sich die nächste verfügbare WM kaufen will. Inter und AC Mailand haben sie schon, auch einen relevanten Anteil von Atletico Madrid.
Japan ist nicht so aggressiv, hier läuft eine eher umgekehrte Marketingstrategie: im allgmeinen globalen Wettlauf, hält jeder international ambitionierte Verein einen Japaner in der Mannschaft, weil das seine dortige Vermarktbarkeit radikal vervielfacht. Wer wirkliche Wachstumspotenziale anstrebt, sollte die Frauen nicht vergessen – hier war Japan schliesslich bei der WM in Deutschland 2011 beeindruckender Titelgewinner, und beim letzten Mal 2015 wieder Finalteilnehmer. Aber so weit können die männlichen Fußball-Mänätscher-Jungs meist nicht gucken. Es soll schnell gehen mit dem Cash, bei den Frauen braucht man dafür zuviel Geduld.
So entstehen also erstmal neue Spielerberater-Berufsbilder, im unserer Region hat sich schon einer (von mehreren) auf japanische Jungs spezialisiert, wenig überraschend: er hat auch in Gladbach gelernt.

Schäuble, wo ist “unsere” Billion hin?

Wolfgang Schäuble ist derzeit der beliebteste deutsche Politiker. Für alle, die ein klein wenig von Volkswirtschaftslehre und ihrer internationalen Diskussion verstehen, ist das ein Rätsel und wird es wohl für immer bleiben.

Für Hoffnung ist es nie zu spät. Nach dieser Devise arbeitet die taz-Redakteurin Ulrike Herrmann, die jüngst darauf hinwies, dass das deutsche Kapital, dank seiner von Schäuble gestützten und propagierten wahnwitzigen Exportweltmeisterschaftsgier im Ausland zuletzt 1 Billion Euro verbrannt hat. Weg ist es. Wir müssen nicht traurig sein, es gibt sowieso zuviel Geld, nicht bei Ihnen oder mir, Weiterlesen

Die Hochzeit der Kriegstreiber

Hillary Clinton und der überparteiliche Plan zur Ausweitung der Amerikanischen Macht
von Keegan Farley

Informationsstelle Militarisierung (IMI) e.V. – Hechinger Str. 203 – 72072 Tübingen Nr. 9/2016 – 5.10.2016 – ISSN: 1611-213X IMI-Studie

Einleitung

Womöglich bedarf es keiner besonderen Betonung, aber immer wenn ein Präsident der Vereinigten Staaten sein Amt antritt, wird die Ausrichtung seiner Außenpolitik in Übereinstimmung oder Abgrenzung zu der Politik seines Vorgängers entwickelt. Bei der außenpolitischen Bilanz von US-Präsident Barack Obama handelt es sich um eine Art Gemischtwarenladen. Er verantwortete das fortgesetzte militärische Engagement in Afghanistan und im Irak — sinnlose, gewaltsame Versuche, diese Länder unter Kontrolle zu bringen. In Libyen förderte er einen Regimewechsel und regionales Chaos durch eine NATO-Bombardierung. Seine militärischen Handlungen trugen in Syrien zu den schrecklichen Zuständen bei, aufgrund derer Millionen fliehen müssen. Laut seines stellvertretenden Nationalen Sicherheitsberaters Ben Rhodes, ordnete er „ohne Bedenken“1 Drohnenschläge in Jemen, Pakistan und Ostafrika an, durch die wahllos Hunderte getötet wurden. Und um dem allem die Krone aufzusetzen, haben die Spannungen mit Russland und China nicht zuletzt aufgrund unnötiger amerikanischer Provokationen und heftigem Säbelrasselnein Allzeithoch erreicht.

Aus einem etwas wohlwollenderen Blickwinkel wies er dagegen die militaristischeren Mitglieder seiner Regierung erfolgreich in die Schranken. Weiterlesen

WM-Quali: Risiko Spannungsabfall

Der schärfste Rivale der DFB-Mannschaft in der Qualifikation für die Fußballweltmeisterschaft der Herren in Russland ist: Aserbaidschan. Das ist in mehrererlei Hinsicht problematisch.
Sportlich war bereits gestern Abend in der 2. Halbzeit der Spannungsabfall zu erkennen. Die – theoretisch – stärksten Konkurrenten Tschechien und Nordirland wurden klarer, als es die Ergebnisse 3:0 und 2:0 aussagen, beherrscht. Der sportliche Spannungsabfall, der nun im Angesicht des tabellarisch schärfsten Konkurrenten Aserbaidschan droht, kann die fußballerische Weiterentwicklung der Mannschaft, die für die Konkurrenzfähigkeit in der Weltspitze erforderlich ist, entscheidend bremsen. Der größte Feind ist die Selbstzufriedenheit.
Aserbaidschan wird erst am 26.3. nächsten Jahres Gastgeber der DFB-Mannschaft. Es ist, vorsichtig ausgedrückt, ein politisch sensibles Parkett. Wie wird sich der DFB dort positionieren, nachdem der russische Nationalspieler Roman Neustädter in dieser Hinsicht jüngst Maßstäbe gesetzt hat? Das aserbaidschanische Regime weiss, wie käuflich der westliche Kapitalismus ist, und wird keine Kosten scheuen, nachdem es die europäische Schlagerwelt schon in seine Westentasche gesteckt hat. Hiesige Konzerne und unsere Regierung sind, wie immer, scharf auf Öl und Gas (zunehmend letzteres).
Das andere Land, auf das unsere Konzerne einschliesslich des Fußballbusiness hemmungslos scharf sind, ist China. Es will sich nicht nur die nächst erreichbare WM kaufen – ab 2026 wäre das machbar, sondern auch in erreichbarer Kürze selbst Weltmeister werden. Das Schöne am Fußball ist bisher noch, dass sowas nicht planbar ist. Derzeit ist der WM-Favorit 2030 Letzter der Asien-Qualifikationsgruppe A, nach einem 0:2 in Usbekistan. Vorletzter ist übrigens Katar, das sich die WM 2022 gekauft hat.

AfD / Eisenbahnbau in Äthiopien

Rassismus ist das Problem, er ist schichtenübergreifend, war schon immer da, und fand zunächst in dem Sozialdemokraten Sarrazin und jetzt in der AfD endlich sein Megafon – hier eine nachvollziehbare Diagnose von Christoph Butterwegge. (taz)

China macht Entwicklungshilfe durch Geschäftsftüchtigkeit – so bekommt Äthiopien, in dem es in diesem Jahr wieder Ernährungsprobleme,sowie soziale und politische Unruhen mit Todesopfern gab, jetzt ein modernes Eisenbahnsystem, von dem sich einige deutsche oder US-amerikanische Regionen noch was abgucken könnten. (Telepolis)

Keupstraße – wer war es? / Terrorangst / Sex&Missbrauch / Kokubinenvergrauler / ProQuote

Wenn Sie den Glauben an unseren Staat und seine Sicherheitsbehörden noch nicht verloren haben, dann sollten Sie mal diese Zusammenfassung der bisherigen Ermittlungsergebnisse zum Attentat von 2004 in der Kölner Keupstraße lesen. Allen, die schon nicht mehr dran glauben, sei versichert: Ihre Stimmung würde weiter verschlechtert, es geht über das “Siehste, habe ich doch gleich gewusst” deutlich hinaus. (Moser/Telepolis)
Jedenfalls ist das mehr zum Fürchten als unsere Terrorismus-Angst, die Carta-Autor Burmester in ihre Bestandteile zerlegt.

Ulrike Heider (“Vögeln ist schön”) hat in der Zeitschrift für Sexualforschung diese Bestandsaufnahme der deutschen Debatten zum Thema “Sexueller Missbrauch, Pädophilie und die Unschuld der Kinder” veröffentlicht.

Viel boulevardesker, aber mehr über uns als über China verratend, geht das Thema Sex dieser Bericht über professionelle Konkubinen-Vergrauler in China an. (Mayer-Kuckuk/FR)

Erheblich ernsthafter: RTL-Führungskräfte schwärmen gesellschaftspolitisch aus, z.B. zum Vorsitz von ProQuote, und siehe mit pragmatischen und doch klaren Herangehensweisen. Ist es das, was Alphamännchen fürchten?

Sky für 50 €/Monat oder: der Kampf um die informationelle Weltherrschaft

Heute flatterte mir ein Telekomprospekt ins Haus: Sky 3 Monate umsonst, dann 9 Monate für 25€/Monat, danach 51€/Monat, mit Fußnote Nr. 6 im Kleingedruckten. Der Umbruch dieses Kleingedruckten zieht sich über 10 Seiten. Und ist für mich als Sehbehinderten nicht lesbar. Darum ist es im Kern auch keine Werbung, sondern Altpapier. Ich gehe zum Sky-Gucken in die Kneipe – mein Gastwirt lässt sich von dem Sender aussaugen, ich reiche ihm meine Biertrinkerhand zu seiner Rettung. Wie lange das gutgeht ist ungewiss.
Denn es handelt sich um eine Art Weltkrieg der hier ausgetragen wird. Weiterlesen

G20-Gipfel: Die Welt ist genervt und lacht über uns

Beim G20-Gipfel in China wird die Europäische Union zum Nervfaktor, weil sie es nicht mehr schafft als Union aufzutreten. Ein erster großer weltpolitischer Erfolg der AfD und ihrer FreundInnen in den anderen EU-Ländern.
Chinesische Investoren erkennen derweil die Ignoranz kapitalistischer Monopole und Regierungen gegenüber Mittelstand und Kleinunternehmen, eine Riesenmarktlücke, mit der sie selbst reich zu werden gedenken.
Eine kleine Bestandsaufnahme der globalen Verschiebung ökonomischer Kräfteverhältnisse findet sich heute hier. (Pomrehn in der Jungen Welt)
“Sorgen und Nöte”, “verunsicherte Menschen”, “Angst um die Heimat”, aber das hier scheint es nicht zu sein, was Angst macht. Das zu ergründen wäre doch mal eine Aufgabe für die heute wieder besonders geschwätzigen Demoskopen.

China auf Shoppingtour

Das Handelsblatt berichtet heute über eine Studie des Beratungskonzerns Ernst&Young, deren Ergebnisse, sofern sie seriös sind, nur als spektakulär bezeichnet werden können. Sie machen besser verständlich, warum sich US-Präsident Obama im Kampf um die globale Herrschaft so über Schäubles Wirtschaftspolitik in der EU aufregt. Die EU-Konzerne werden aufgrund der konjunkturabwürgenden Politik durch die die EU-Macht ausübenden Deutschen zu leichten Opfern der friedlichen Kaufleute aus China, denen es ideologisch nebensächlich ist, ob sie aus privatem Profit- oder nach strategischem Staats-Interesse vorgehen, wenn es doch praktisch sowieso übereinstimmt. Weiterlesen

Obama belehrt Schäuble und Merkel

US-Präsident Obama hat es sich trotz der heftigen Unruhen in zahlreichen US-Städten nicht nehmen lassen, mit seinem Kurz-Staatsbesuch in Spanien letztendlich Europa einen Besuch abzustatten und in Tagesschau-gerechter Form die Schäuble-Strategie, die die Bundesregierung innerhalb der EU rücksichtslos durchsetzt, frontal zu kritisieren. Gemessen an früheren Gewohnheiten hatte das mit Diplomatie nichts mehr zu tun, aber viel mit Freundschaft für das offene Wort.

Da fällt das zeitliche Zusammentreffen auf, mit der der Chef eines transatlantisch vernetzten Berliner Lobbyinstitutes in der Süddeutschen Weiterlesen

Wer rausgeht muss auch wieder reinkommen

Die Aufregung um die spinnerten Briten ist übertrieben. Was sich heute bei ihrem Referendum abspielt ist für sie von innenpolitischer Relevanz. Globalisierung annehmen oder vor ihr flüchten? Die Frage stellt sich heute in jedem Land. Aber die Briten sind zu klein und unwichtig, um sie aufzuhalten.

Was wird im Brexit-Fall passieren? Die EU bekommt zu ihren zahlreichen Problemen eins mehr. Weiterlesen

Gegen China und Russland – sollen wir da mitmachen?

SPD-Fraktionschef Oppermann bläst an diesem Wochenende gegen die Fußball-WM 2018 in Russland. Damit stellt er sich im Timing und Inhalt frontal gegen seinen ehemaligen Bundeskanzler und niedersächsischen Genossen Gerhard Schröder. Schröder nahm in einem langen Interview für die Wochenendbeilage der Süddeutschen (online nur hinter Paywall) Stellung zu seinem Verhältnis zu Russland und Putin – sicher nicht für jedermann überzeugend, aber doch nachdenklich und nachvollziehbar.
Es kann natürlich kein Zweifel bestehen, dass es bei den Vergaben der Fußball-WMs durch den Weltfußballverband Fifa nicht mit rechten Dingen zugegangen ist – das allerdings noch nie, Weiterlesen

Und morgen der Fußball-Brexit?

Albanien hatte heute den Gastgeber Frankreich auf dem Silbertablett. Schon in der 1. Halbzeit hätten sie sie abschiessen und damit die Stimmung der Fußball-EM abtöten können. In dem Land, in dem die Regierung und ihre Bürokratie nichts mehr geregelt kriegen, in dem die herrschende Klasse sich so vom wahren Leben abschirmt, dass sie intellektuell absolut nichts mehr begreift Weiterlesen

Ein ganz großer, der doch sterblich war

Es gibt Menschen, von denen ich ein gefühltes Leben lang gedacht habe, dass sie einfach immer da sind, wie die Cheopspyramide, der Kölner Dom, die Golden Gate Bridge, die wie das Orakel von Delphi oder Queen Elisabeth, die Leitplanken im öffentlichen Leben bilden – praktisch unsterblich sind. Die sich zu Wort melden, wenn Not am Mann ist und denen im hohen Alter jenseits aller politischen oder weltanschaulichen Differenzen natürliche Autorität als Mahner zugewachsen ist. Helmut Schmidt war so einer, Michail Gorbatschow ist noch so einer und Hans-Dietrich Genscher war das auf seine ganz besondere Weise.

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Appeasement der EU zu Lasten der Kurden?

Wer den EU-Gipfel der Regierungschefs Ende der Woche verfolgt hat, der muss sich angesichts der sich abzeichnenden Ergebnisse verwundert die Augen reiben. Im Frühsommer noch waren es allein die kurdischen Kämpfer der YDP, die in Syrien und im Irak als Bodentruppen gegen den mordenden Terror der IS-Islamisten vorgingen – unterstützt von amerikanischen Kampfbombern. Während die Truppen des islamistischen türkischen Präsidenten Erdogan jenseits abwarteten und entlang der türkisch-irakischen Genze viele verletzte IS-Kämpfer Unterstützung in türkischen Krankenhäusern und über die Türkei Nachschub an illegalen Kämpfern, vor allem aus Deutschland und Großbritannien zum IS hin diffundieren ließen.

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Duisburg im Zentrum chinesischer Geopolitik

Die “gelbe Gefahr” verzichtet weitgehend auf militärische Mittel. Das könnte eins ihrer Erfolgsgeheimnisse sein.

Dieses Licht ist nun auch der Frankfurt Rundschau aufgegangen. An dieser Stelle hatte ich bereits auf den regelmässig verkehrenden Güterzug zwischen Duisburg und Chongqing verwiesen. In Duisburg hat wohl noch niemand wirklich begriffen, welche Entwicklungschancen in dieser darniederliegenden Stadt sich dahinter verbergen. Weiterlesen

NATO und EU von Erdogan vorgeführt

Er hat es schon wieder getan: Der türkische Ministerpräsident Erdogan instrumentalisiert die türkische Armee und nun auch die NATO für seine politischen Zwecke. Was steckt hinter den Angriffen gegen die kurdische Arbeiterpartei PKK? Nach außen hat der türkische Präsident, der eigentlich keine Regierungsgewalt hat, angekündigt, sowohl gegen den Terrror des Islamischen Staats wie der PKK vorgehen zu wollen. Schon die Verhaftungszahlen des ersten Tages zeigen, worum es ihm wirklich geht. Während über 1.100 Menschen verhaftet wurden, darunter 850 Kurden, die angeblich mit der PKK sympathisierten, sind von ganzen 137 festgehaltenen IS-Verdächtigen gleich wieder 120 auf freiem Fuß gesetzt worden.

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