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Linie 66 – sie halten uns Beueler*innen für blöd

OB, CDU, Stadtverwaltung, SWB, General-Anzeiger Sie sind für die “Beschleunigung der 66” angeblich zu allem bereit: Friedhof planieren, Häuser abreissen. Nur damit die 66 schneller vorankommt, und Fussgänger*innen und Radfahrer*innen total klimafreundlich in Beuel ein neues Paradies vorfinden: die St. Augustiner Strasse. Die diesen billigen Trick kopieren, haben bis heute nicht verwunden, wie doof sie sich bei der Sanierung der Kennedybrücke angestellt hatten. Jetzt üben sie Rache.

Linie 66: dem Ingschenör ist es zu schwör

Die Stadtbahnlinie 66 ist eine so große infrastrukturelle Errungenschaft, dass sich sogar die regionalen Immobilienpreise nach ihrem Verlauf richten. Ein – von einer potenziellen Baumafia enthusiastisch begrüßtes – Ärgernis bleibt, wie sie von falschen verkehrspolitischen Prioritäten seit Jahrzehnten behindert wird. Davon labt die Tunnelbaulobby, die in Großstädten beständig U-Bahn-Bauten durchsetzt, damit die Sicherheitslage im oberirdischen öffentlichen Raum herabsetzt und die Städte wenige Jahrzehnte später über die Unterhaltskosten der Tunnelbauten pleitegehen lässt. (s. Duisburg, Mülheim/R., München, etc. etc.) Das kann unseren Bezirksbürgermeister Deus (CDU), über den man viel lästern kann, aber nicht, dass er faul ist, im Angesicht seiner Landtagskandidatur nicht bremsen. Er will die furchtbar schmale (zwinker zwinker) St.Augustiner Straße verbreitern, gewiss nicht für die überquellenden Autos, sondern für die Linie 66, die zwischen Adenauerplatz und Adelheidisstraße zu viel aufgehalten werde. Daran ist richtig, dass sie zuviel aufgehalten wird.

66

Fahrgäste wollen Kontrolle über die SWB Zuerst das Gute: Kompliment an Lisa Inhoffen und Michael Wrobel, die beim GA noch anständig ihrer Arbeit nachgehen. Die machen sie nach meinem Eindruck gut. Das wars dann auch schon an Lob. Ich muss an dieser Stelle berichten, was ich bisher nur im privaten Kreis getan habe – vor einigen Jahren hatte ich einen Stadtbahnfahrer im St.Josef-Krankenhaus als Zimmernachbarn.

Schafft die OB die Beueler Ampel?

Nein, es geht nicht um eine Koalition. Es geht um eine Ampel. Die unselige CDU-Herrschaft in dieser Stadt hat noch kurz vor ihrer Abwahl die Fussgängerampel von der von-Sandt-Strasse geradeaus über den Adenauerplatz zu meiner Fussballkneipe abgeschafft. Als Grund wurde vorgelogen, die Linie 66 solle “beschleunigt” werden. An diese Veräppelung wurde ich gestern auf meinem Weg zum Beueler Wahlbüro erinnert.

Nicht in meinem Namen

Radfahrer*innen als Alibi für grosse Übel mit Update 29.4. Kürzlich berichtete Britta Schwanenberg in der WDR-Lokalzeit Bonn über geplante Baumfällungen zum Zwecke des Radwegausbaus in der Rheinaue. Heute sehe ich, vor der Paywall nur von GA-Krawalljournalist Holger Willcke angedeutet, dass der Friedhof an der Combahnstrasse und die Häuser an der St. Augustiner Str. nun statt für die angebliche “Beschleunigung” der Linie 66 zugunsten eines Radfahrparadieses fallen sollen. Sie halten uns echt für so bescheuert, dass wir das fressen?

Softwareprobleme

Wundersame Bahn XLVII Nein, hier geht es nicht um die Corona-App, die vielleicht so eine Art Berliner Flughafen der deutschen IT-Industrie wird. Funktioniert, wenn das Virus weg ist …. Vorgestern war ich betroffen von einem Notfall in der Linie 66. Am Bertha-von-Suttner-Platz kam eine Frau aus dem hinteren Zugteil nach vorne zum Fahrer gerannt. Der überzeugte sich davon, dass hinten eine Person notärztliche Hilfe brauchte. Alle Fahrgäste mussten raus. Dahinter stauten sich weitere Bahnen der 66 und 62. So weit, so adäquat der Notsituation geschuldet.

Notarzteinsatz am Gleis

Wundersame Bahn XLIV Ist Bahnfahren gefährlich? Eine Mehrheit scheint das zu meinen. Sonntags, an den Nachmittagen und Abenden, bricht die Deutsche Bahn gewöhnlich so zusammen, wie Freitagsnachmittags. Das war vor Corona. Jetzt glauben die meisten, Autofahren sei sicherer. Haben wir gelacht. Aber der angenehme Nebeneffekt ist halt – es ist nicht mehr voll. So auch gestern zwischen Bonn und Essen.

Kaum ein Fahrgast stört

Wundersame Bahn XLIII Jahrzehntelang fühlte ich mich als DB-Stammkunde darauf abgerichtet, dass der Fahrgast das Einzige ist, was den Betrieb stört. Seit das Coronavirus über uns gekommen ist, schien dieses Problem weitestgehend erledigt. Zu hören, zu sehen und zu atmen ist, dass immer mehr Menschen aufs Auto umsteigen, weil sie sich dort scheinbar sicherer fühlen. Ist das Virus vielleicht gar nicht von Bill Gates, sondern von der deutschen Autoindustrie? Hmm … Gestern habe ich alles mal wieder ausprobiert.

Bistro l’Olivo erhalten

von Michael Kleff ich komme gerade vom l’Olivo und habe mir dort mein Abendessen geholt. Heute ist er von 17 bis 20 Uhr und morgen und am Sonntag von 12 bis 20 Uhr für Takeout-Bestellungen geöffnet. Dann will Franco sehen, ob er das nächste Woche auch so machen kann. Er wird es schwer haben, diese Situation zu überleben. Also, wenn Du Hunger hast, hol Dir dort etwas. Oder eine andere Idee zur Unterstützung:

Das Wohnen von Morgen

“Das Wohnen von Morgen” und 100 Jahre Mieterverein Bonn. Ein ganzer Tag,rund 10 Stunden im Frauenmuseum, umgeben von Bauhaus-Objekten. Ich hatte das Vergnügen, die Arbeitsgruppe “Mehr Wohnungen für Bonn und den Rhein-Sieg-Kreis” zu protokollieren. Ausgangspunkt der Diskussionen ist das prognostizierte Bevölkerungswachstum. So soll die Einwohnerzahl Bonns bis 2030 um rund 10 Prozent steigen. Bei ca. 32.000 neuen Einwohner*innen ergibt sich ein zusätzlicher Bedarf von 15.000 Wohnungen.

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