Beueler-Extradienst

Meldungen und Meinungen aus Beuel und der Welt

Kategorie: Afrika (Seite 25 von 26)

3.120.000.000.000 $ – bald pleite?

China hat nur noch 3,12 Billionen Dollar Reserve. Ist das bedrohlich? Für wen? FAZ und Junge Welt referieren die Spekulationen der Großkapitalwelt.

Hat Dimitroff doch Recht? Trump umgibt sich mir einer langen Reihe von Wallstreet- und Goldman-Sachs-Leuten. Dimitroff vertrat die Ansicht: “Faschismus ist die terroristische Diktatur der am meisten reaktionären, chauvinistischen und imperialistischen Elemente des Finanzkapitals“.

Portugal kommt mit einer Linksregierung besser aus der Krise, als mit irgendeiner anderen. Es wird extra kein Wind drum gemacht, um den beliebtesten Politiker Deutschlands nicht unnötig in den Jähzorn zu treiben. (Telepolis)

Colin Crouch ist im taz-Interview ein wacher Kopf geblieben.

Sogar Saudi-Arabien will jetzt weg vom Öl. (Handelsblatt)

In Afrika gibt es einen Trend zur Ablehnung von knebelnden Handelsabkommen mit der EU. Vorrang sollten regionale Freihandelszonen in Afrika selbst haben, meint eine ehemalige niederländische Ministerin. (IPG)

Die taz porträtiert einen Kämpfer gegen Wohnungsräumungen in Berlin. In Barcelona wurde so eine Oberbürgermeisterin. Das Berliner Porträt ist lesenswert, weil es deutlich macht, wie die aktuelle deutsche Wohnungspolitik – wahrscheinlich absichtsvoll, oder doch aus Blödheit? – gezielt an den Problemen vorbeizielt.

Emma Morano ist jetzt 117 und wird von der Weltpresse gefeiert. Wie hat sie das geschafft? Durch kontinuierlich ungesundes Essen, allerdings – zugegeben – den Verzicht auf Rauchen und Alkohol, eine frühe Ehescheidung, strategisch bewussten Verzicht auf erneute Verehelichung (und das 1937 z.Z. des Faschismus!), und daraus folgend, intensive Sozialkontakte in einer einsamen Gegend und seltenes Alleinsein.

Wildpinkeln kann tödlich sein. Ich war mal Augenzeuge, als es ein schwer betrunkener Freund von mir an ein Seitenportal von St. Joseph in Köln-Ehrenfeld machte. Im nachhinein wird erst klar, in welche Lebensgefahr er sich mit seinem Widerstand gegen den Katholizismus begab.

Türkei- & andere Außenpolitik

Während heute weltweit die Nervosität um die US-Präsidentenwahl steigt (s. DLF-Interview von Jürgen Trittin inkl. hübsches Foto! und Kommentar von Jörg Kronauer/JW), dreht sich die Welt weiter und begräbt viele Opfer unbemerkt unter sich. Woody Guthrie, verstorben 1967, kommentierte das Problem Trump schon zu Lebzeiten mit seinen künstlerischen Mitteln – ich grüße seinen Schwiegersohn Michael Kleff, z.Z. New York, ansonsten Beuel.
Der Schweizer Daniele Ganser hat soeben ein Buch über “Illegale Kriege” veröffentlicht, egal wer heute Nacht gewinnt wird das ein aktuelles Thema bleiben.
Die Sanktionsdebatte in Bezug auf das Erdogan-Regime kommt endlich ingang: Günter Seufert (Stiftung Wissenschaft und Politik) kommentierte im DLF-Interview, Jürgen Gottschlich in der taz.
Nichts gemerkt? In Marokko kommt es aktuell zu Massendemonstrationen, nicht wegen des dortigen Klimagipfels in Marrakesch, sondern wegen Polizeiwillkür gegen einen Fischer, die nur ein Beispiel für grassierende Repression der “konstitutionellen Monarchie” ist, mit der unsere Regierung gute Beziehungen pflegt.
Sachdienliche Hinweise zum Thema Korruption liefert ein afrikaorientierter Blog, der richtig darauf hinweist, dass zu dieser Seuche wesentlich die Bestechenden gehören.

Schwarze & Medien

Der allgemein als sehr kompetent gewürdigte Sprecher der Münchener Polizei Marcus da Gloria Martins äusserte sich in einem ausführlichen Interview gegenüber dem Berliner Tagesspiegel zur Medienentwicklung und ihren Auswirkungen auf seine Arbeit.
Guido Cantz ist nicht lustig. Ich wusste das schon lange, jetzt wissen es zumindest die mehreren hunderttausend schwarzen Deutschen.
Fast nichts wissen wir alle über die Medienentwicklung in Afrika, die deutlich turbulenter und unübersichtlicher fortschreitet als in unserem Modelleisenbahnmitteleuropa. Vor einigen Jahren konnte man aus einer ARTE-Dokumentation Spektakuläres über die produktive “Nollywood”-Szene erfahren; 2008, so lange ist das schon her.. Jetzt würdigt das Handelsblatt eine ghanaische TV-Serienproduktion mit globaler Ausstrahlung: “An African City”.

Die Hochzeit der Kriegstreiber

Hillary Clinton und der überparteiliche Plan zur Ausweitung der Amerikanischen Macht
von Keegan Farley

Informationsstelle Militarisierung (IMI) e.V. – Hechinger Str. 203 – 72072 Tübingen Nr. 9/2016 – 5.10.2016 – ISSN: 1611-213X IMI-Studie

Einleitung

Womöglich bedarf es keiner besonderen Betonung, aber immer wenn ein Präsident der Vereinigten Staaten sein Amt antritt, wird die Ausrichtung seiner Außenpolitik in Übereinstimmung oder Abgrenzung zu der Politik seines Vorgängers entwickelt. Bei der außenpolitischen Bilanz von US-Präsident Barack Obama handelt es sich um eine Art Gemischtwarenladen. Er verantwortete das fortgesetzte militärische Engagement in Afghanistan und im Irak — sinnlose, gewaltsame Versuche, diese Länder unter Kontrolle zu bringen. In Libyen förderte er einen Regimewechsel und regionales Chaos durch eine NATO-Bombardierung. Seine militärischen Handlungen trugen in Syrien zu den schrecklichen Zuständen bei, aufgrund derer Millionen fliehen müssen. Laut seines stellvertretenden Nationalen Sicherheitsberaters Ben Rhodes, ordnete er „ohne Bedenken“1 Drohnenschläge in Jemen, Pakistan und Ostafrika an, durch die wahllos Hunderte getötet wurden. Und um dem allem die Krone aufzusetzen, haben die Spannungen mit Russland und China nicht zuletzt aufgrund unnötiger amerikanischer Provokationen und heftigem Säbelrasselnein Allzeithoch erreicht.

Aus einem etwas wohlwollenderen Blickwinkel wies er dagegen die militaristischeren Mitglieder seiner Regierung erfolgreich in die Schranken. Weiterlesen

Hervorragender Journalismus: Panama-Papers, Widmann, Laura Meschede u.v.m.

von Jupp Legrand / Otto-Brenner-Stiftung

+++ “Otto Brenner Preis für kritischen Journalismus” geht 2016 an Frederik Obermaier und Bastian Obermayer (“Panama Papers”) +++ Jury zeichnet Arno Widmann (DuMont Hauptstadtredaktion) für sein Lebenswerk mit dem “Spezial”-Preis aus +++ Newcomer-Preis erhält für eine multimediale “taz”-Reportage die freie Journalistin Laura Meschede +++ “FragDenBundestag.de” wird mit dem Medienprojektpreis ausgezeichnet +++ Preisverleihung findet am 15. November in Berlin statt +++ Festrednerin 2016 ist Mely Kiyak, Publizistin und Autorin +++

Den mit 10.000 Euro dotierten 1. Preis des “Otto Brenner Preises für kritischen Journalismus” erhalten 2016 Frederik Obermaier und Bastian Obermayer von der Süddeutschen Zeitung (SZ) für ihre besondere Rolle bei den Recherchen und der Veröffentlichung der “Panama Papers – Die Geheimnisse des schmutzigen Geldes”.
Die “Panama Papers” sind nach Auffassung der Brenner-Jury eine journalistische Großtat, ein Unikat, was die internationale Dimension der Enthüllungen angeht, und sie sind der Superlativ des transnationalen Journalismus, weil hier mehr als 400 Journalisten höchst konzentriert und verlässlich verschwiegen zusammengearbeitet haben.

Für die Jury bleibt jedoch die Leistung der beiden SZ-Reporter Bastian Obermayer und Frederik Obermaier “singulär”. Weiterlesen

WM-Quali: Jetzt mal nicht überschnappen

Guter Fußball war das gestern Abend, BRD – Tschechien 3:0. Der Gegner hat sich nicht wehrlos ergeben, die deutsche Mannschaft war gut, und Tschechien exakt eine Klasse schwächer. Klassischer Medienreflex: nach einem guten Spiel direkt mal total Überschnappen, wie hier Peter Ahrens beim Spiegel. Da wird die Mannschaft eines bekannt kaufkräftigen DFB, der immer, immer, immer von “Losglück” bei der Zusammenstellung von Qualifikationsgruppen begünstigt wurde, zu den nächsten Weltmeistern 2018 hochgejazzt. Drunter gehts wohl nicht – was ist der Rest der Welt gegen uns?
Trotzdem bewegt sich die Welt auch im Rest ausserhalb von uns Großmacht. Während unser schärfster Rivale in der Quali-Gruppe z.Z. Aserbaidschan ist, überraschen die Inselvölker. Malta unterliegt nur 0:2 beim Kolonialherren England. Island, die Stars der letzten EM, siegte in der 95. Minute 3:2 gegen Finnland. Und die gefürchteten Faröer-Inseln bleiben ungeschlagen und siegen auswärts 2:0 in Lettland; da wäre man gerne auf einer der Inseln in einer Fußballkneipe dabei gewesen – falls sie nicht alle mit der Mannschaft mitgereist sind. Es wird interessant sein, ob den Kapverdischen Inseln in der Afrika-Quali ein ähnlicher Coup gelingt, nachdem sie die afrikanischen Fußballgroßmächte schon bei letzten Africa-Cup zur Verzweiflung gebracht haben.
Diese “exotischen” Ereignisse halten den Fußball am Leben. Er stirbt erst, wenn die Ergebnisse sich aus den Kapitalflüssen ausrechnen lassen. Es ist nicht mehr weit bis dorthin. Aber wer will das erleben?

Hier noch ein kleiner Blick in die deutsche Fußballwirklichkeit: Julian Weigl im Interview mit Michael Horeni, beide Leistungsträger ihres Gewerbes (FAZ). Weigl sitzt bei Löw auf der Ersatzbank, und bleibt so ebenso unverletzt, wie die von Löw konsequent übersehenen Leistungsträger der Mönchengladbacher Borussia. Schade für die Spieler, aber nervenberuhigend für den Fan.

Gabun füttert Sarkozy durch / Saatgut-Kapitalismus ruiniert unsere Nahrung / Wo es noch schmeckt

In Gabun war gerade Präsidentenwahl. Der Pate Afrikas, “Omar” Bongo ist zwar schon einige Jahre tot, aber es scheint sich trotzdem nichts gebessert zu haben, wie Bernhard Schmid in der Jungle World berichtet.

Warum uns unser Essen nicht mehr so schmeckt, wie in der Kindheit und wie die gesamte Welternährung in Gefahr gerät, nämlich durch den Saatgutkapitalismus, der von immer weniger Konzernen beherrscht wird, steht heute in der SZ. Die Schuldzuweisung (Konzerne sind nicht “böse”, sondern “die Politik”, bei diesem Link einige Tage Paywall) ist zwar zu holzschnittartig, der Stand der Entwicklung wird aber zutreffend beschrieben.

Hier schmeckts noch: La Locanda in Köln weckt Geschmackserinnerungen an Sardinien, Innereien, Bottarga, Milchlamm, Vermentino und Cannonau, Filu Ferru. Dank an die Gastgeber, Super-Abend gestern.

Politisches Prekariat (0): Je mehr der Politik die Kontrolle entgleitet, um so mehr drängt es sie danach

Wie es in der deutschen Politik so weit kommen konnte, wie es heute ist, habe ich in einer Textreihe unter dem Label “Politisches Prekariat” zu beschreiben versucht: 1. Teil, 2. Teil, 3. Teil. Beim Ausräumen alter Freitag-Exemplare fand ich noch meinen Text vom Oktober 2005, den ich hier als nullten Teil dokumentieren möchte.

In der Bundesstadt Bonn drängt die Stadtverwaltung Weiterlesen

Explosiver Feudalismus

Heute meldete der Spiegel, dass uns die Bundesregierung und das Erdogan-Regime als Geisel ihrer Syrien-Kriegsführung nehmen. Geopfert wurden: die türkische Bevölkerung in Deutschland und der Türkei. Keine Visafreiheit heisst keine Reisefreiheit, Familien können nicht zusammenkommen, sich nicht unkompliziert besuchen, sondern bleiben getrennt, ein Entfremdungsförderungsprogramm, verfassungsfeindlich, denn dort steht die Familie unter Schutz. Das Erdogan-Regime erhält von der Bundesregierung – angeblich, die Bundesregierung interpretiert das ganz anders – einen geschichtspolitischen Persilschein, dass jüngst die Bezeichnung des Massenmordens gegen die Armenier vor rund hundert Jahren als “Völkermord” durch den Bundestag rechtlich nicht weiter von Belang sei. Die tollwutartige Nationalismusideologie in der Türkei, Weiterlesen

Sind Olympische Spiele noch zu retten?

Michael Vesper, Vorstand des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), hat das olympische Motto “Dabeisein ist alles” immer als Devise für seine Politik missverstanden. Das war schon bei den Grünen so. Jetzt steht er, seinerzeit von Thomas Bach, dem heutigen IOC-Boss, als behutsamer Modernisierer angeworben, vor den Trümmern der olympischen Idee: Profitgier, Korruption, Dopingsumpf, Spielball geopolitischer Interessen. Wo ist die Idee vom friedlichen Zusammenbringen der Jugend der Welt geblieben?

Hierzulande sind DOSB und noch mehr das IOC weitgehend desavouiert. Weiterlesen

Medientratsch – wird FAZ-Feuilleton abgewirtschaftet?

Die Süddeutsche berichtet über eine innovative, mutige und erfolgreiche Krimiproduzentin, gearbeitet wurde in Südafrika. Axel Milberg hat mitgeholfen.
Kai-Hinrich Renner ist beim Handelsblatt wieder im Dienst.
Und Ulrike Simon hat sich den Schirrmacher-Nachfolger Jürgen Kaube mal so richtig zur Brust genommen, scheinbar stellvertretend für zu ängstliche FAZ-Beschäftigte.
Boris Rosenkranz beklagt völlig zu Recht die Unverhältnismäßigkeit und abgebrühte Gefühllosigkeit deutscher TV-Nachrichten. Nicht nur die machen sich einen schlangen Fuß. Während der Fußball-EM wird sogar der richtige Sportjournalismus im WDR-Fernsehen stillgelegt. Gefragt ist nur noch Produktpräsentation. Das hat schon was Totalitäres.

Wer rausgeht muss auch wieder reinkommen

Die Aufregung um die spinnerten Briten ist übertrieben. Was sich heute bei ihrem Referendum abspielt ist für sie von innenpolitischer Relevanz. Globalisierung annehmen oder vor ihr flüchten? Die Frage stellt sich heute in jedem Land. Aber die Briten sind zu klein und unwichtig, um sie aufzuhalten.

Was wird im Brexit-Fall passieren? Die EU bekommt zu ihren zahlreichen Problemen eins mehr. Weiterlesen

Und morgen der Fußball-Brexit?

Albanien hatte heute den Gastgeber Frankreich auf dem Silbertablett. Schon in der 1. Halbzeit hätten sie sie abschiessen und damit die Stimmung der Fußball-EM abtöten können. In dem Land, in dem die Regierung und ihre Bürokratie nichts mehr geregelt kriegen, in dem die herrschende Klasse sich so vom wahren Leben abschirmt, dass sie intellektuell absolut nichts mehr begreift Weiterlesen

Ein ganz großer, der doch sterblich war

Es gibt Menschen, von denen ich ein gefühltes Leben lang gedacht habe, dass sie einfach immer da sind, wie die Cheopspyramide, der Kölner Dom, die Golden Gate Bridge, die wie das Orakel von Delphi oder Queen Elisabeth, die Leitplanken im öffentlichen Leben bilden – praktisch unsterblich sind. Die sich zu Wort melden, wenn Not am Mann ist und denen im hohen Alter jenseits aller politischen oder weltanschaulichen Differenzen natürliche Autorität als Mahner zugewachsen ist. Helmut Schmidt war so einer, Michail Gorbatschow ist noch so einer und Hans-Dietrich Genscher war das auf seine ganz besondere Weise.

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Appeasement der EU zu Lasten der Kurden?

Wer den EU-Gipfel der Regierungschefs Ende der Woche verfolgt hat, der muss sich angesichts der sich abzeichnenden Ergebnisse verwundert die Augen reiben. Im Frühsommer noch waren es allein die kurdischen Kämpfer der YDP, die in Syrien und im Irak als Bodentruppen gegen den mordenden Terror der IS-Islamisten vorgingen – unterstützt von amerikanischen Kampfbombern. Während die Truppen des islamistischen türkischen Präsidenten Erdogan jenseits abwarteten und entlang der türkisch-irakischen Genze viele verletzte IS-Kämpfer Unterstützung in türkischen Krankenhäusern und über die Türkei Nachschub an illegalen Kämpfern, vor allem aus Deutschland und Großbritannien zum IS hin diffundieren ließen.

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Bauerndeppen

Nur die allerdümmsten Kälber wählen ihre Metzger selber. Diese Volksweisheit trifft weniger auf die Kälber als auf ihre industriellen Erzeuger zu. Um sich die Führungen des Deutschen Bauernverbandes freiwillig zurecht zu wählen, und das seit Bestehen dieser Republik, dafür muss man schon wirklich sehr bescheuert sein. Ergebnis: immer weniger Bauern, immer weniger Arbeitsplätze, Weiterlesen

Merkel findet ihren Platz in der Geschichte – jetzt

Adenauer, Brandt, Kohl – diese Bundeskanzler haben Spuren in der Geschichte dieser Republik hinterlassen. Jetzt gelingt das auch Angela Merkel. Bei den drei Vorgenannten ging es danach allerdings bergab. Das wäre Merkel (jetzt noch) nicht zu wünschen.
Es gibt asylpolitische und -rechtliche Gründe an Merkels flüchtlingspolitischer Läuterung zu zweifeln. Ihre eigenen Leute tun es anscheinend aber nicht. Was sind die Gründe für diese Widersprüchlichkeit?

Ja, es stimmt: Flucht aus Afghanistan und Syrien, Flucht aus und über Libyen ist wesentlich durch westliche, und damit mal mehr, mal weniger deutsche Beteiligung, “verursacht”. Dass tausende Menschen im Mittelmeer jämmerlich ersaufen, Weiterlesen

“Wir können doch nicht alle …..” = Bullshit!

Viele rätseln: was treibt die Kanzlerin nur an? Tief unten im geheimen Kellerarchiv des Bundeskanzleramtes muss ein Bericht der geheimen Untergrundorganisation “UNO” liegen. Selbst den berühmtesten Rechercheverbünden deutscher Groß- und Leitmedien ist es bisher nicht gelungen ihn zu lesen. Es müssen alte Stasi-Verbindungen gewesen sein, die es der “Jungen Welt” möglich machten an diesen Text zu gelangen und ihn ihren Mitarbeiter Knut Mellenthin referieren zu lassen.
Die steilsten Thesen: der Tschad nimmt mehr Flüchtlinge auf als Deutschland, hat aber nur 0,4% des deutschen Bruttosozialproduktes; Nigeria hat mehr Flüchtlinge, bringt diese aber nur zu 10% in Lagern, zu 90% in Familien unter; sowohl in Ostafrika (Äthiopien/Somalia) als auch im südlichen Afrika gab es und drohen neue klimapolitisch bedingte Hungersnöte, die jetzt schon millionenfache Flucht verursachen, bisher allerdings nicht “zu uns”.

Wer, wie jetzt fast jeder, “Fluchtursachen bekämpfen” will, sollte das nicht nur gelesen haben, sondern auch Irrtümer bei der Bekämpfung islamistischer Terroristen vermeiden.

Was kommt nach dem Zusammenbruch der Fifa?

Um es vorwegzunehmen: in den globalen geschäftlichen Konflikten des Weltfußballs gibt es für mich keine “Guten”. Und ob jemand der Beteiligten ein “kleineres Übel” ist, ist für mich eine weit offene Frage.

Offenbar ist es nun so, das die USA, die für ihre Rechtsprechung schon lange vor TTIP immer einen globalen Anspruch erhoben haben, Weiterlesen

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