Als der weise Hans Conrad Zander seinen Text in seinen Blog schrieb, kannte er diese Meldung noch nicht. Wenn ich ein CDU-Ministerpräsident wäre, ob mit oder ohne Kanzlerambitionen, hätte mich das auch nervös gemacht. Weiterlesen
Als der weise Hans Conrad Zander seinen Text in seinen Blog schrieb, kannte er diese Meldung noch nicht. Wenn ich ein CDU-Ministerpräsident wäre, ob mit oder ohne Kanzlerambitionen, hätte mich das auch nervös gemacht. Weiterlesen
Florian Rötzer/overton: „Anthropic-Wissenschaftler: ‚Wir glauben tatsächlich ernsthaft, dass KI alle Menschen töten könnte!‘ – Vier Chefs von großen KI-Konzernen (OpenAI, Anthropic, Google, SpaceXAI), die scharfe Konkurrenten sind, haben nun gemeinsam entdeckt, dass die von ihnen geschaffene Technik außer Kontrolle geraten könne. Weiterlesen
Der Trick des real existierenden und wahrlich schlauen Kapitalismus ist, dass das in der Mehrheit seiner Länder politisch rechts statt links einzahlt. Nicht „Transparenz“ ist das Problem, sondern was durch sie sichtbar wird. Stellen Sie sich an dieser Stelle in Ihrem Kopf wahlweise ein Bild von Mathias Döpfner oder Friedrich Merz vor. Mehr bei Weiterlesen
25 Jahre nach den ersten PISA-Schock sinken die Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler kontinuierlich. Aber wo sind unsere Prioritäten? 1. Rüstung, 2. Rüstung, 3. Sozialabbau. 4. Rentenabbau, 5. Pflegeabbau, 6. Energiewende zurückdrehen, 7. Verkehrswende nicht voranbringen, 8. Keine Reichensteuer, 9. Keine Besteuerung von großen Vermögen, 10. keine Erbschaftssteuer besonders nicht für große Erbschaften. Wo also soll das die Kohle für die Schulen herkommen? Weiterlesen
Es war Ende 2020, als eine Lärmschutzwand an einer Autobahn in Köln eine Frau tötete. Die Suchmaschine zur heutigen Anzeige des damaligen Vorfalls wurde gut gesäubert, aber nicht perfekt. Der damalige zuständige NRW-Verkehrsminister macht sich heute warm als möglicher Nachfolgekandidat des für alle Welt sichtbar unbegabten Staatsamtsinhabers des Bundeskanzleramtes. Beim Todesfall in seinem Verantwortungsbereich blieb er planmässig öffentlich unsichtbar. In NRW war das seinerzeit die erfolgreiche Taktik. Aber wollen Sie von so einem regiert werden? Ich nicht. Weiterlesen
Bis gestern fuhr der RE5 nur bis Köln-Mülheim. Auf der Rheinseite ging es lange nicht weiter. Und auf der anderen gestern auch nicht. „Streckenüberlastung“ – keine Überraschung. Aber heute überschlagen sich die guten Nachrichten. Weiterlesen
Alle Wahlperioden wieder versucht sich ein nicht übertrieben schlauer Oberbürgermeister in Bonn daran, der Oper an die Gurgel zu gehen. Mal soll sie, der Stadtsparkasse ähnlich, „mit Köln fusionieren“. Ein anderes Mal hat die Stadt ihr Gebäude so vergammeln lassen, dass seine Sanierung unzumutbar teuer erscheint – also so, wie es auch beim Stadthaus geschieht. Beiden Gebäuden gemeinsam ist: die Immobilienhaie kreisen schon seit Menschengedenken um ihr wertvolles Grundstück. Weiterlesen
Uli Brée, Drehbuchautor u.v.m. ist gebürtig aus Dinslaken, wie meine Haushaltshilfe. Ich war dort nur ein einziges Mal, bei einer Strassenbahnrundfahrt durch Duisburg. Oder endete die nicht in Walsum? Jetzt nicht abschweifen. Brée jedenfalls haute irgendwann ab Richtung Wien. Und 2018 wurde er Österreicher. Weil er sich mit zahllosen Drehbüchern verdient gemacht hat, um die Kultur, und so … Meinen Geschmack hat er mit den „Vorstadtweibern“ (2015 ff.) getroffen. Und nun mit den „Biestern“ (2024 ff.) schon wieder. Weiterlesen
„Grosse Schnauze und nix dahinter“ haben wir früher auf dem Schulhof im Ruhrpott zu solchen billigen Wichten gesagt. 14 Mrd. schwer sollen die aktuellen korrupten Fifa-Deals mit den Medien dieser Welt sein. Allein 1 ganze Mrd. will sich unsere Zwergstaats-Bundesliga in die Taschen stecken (grosse Taschen!) – von einem Trump- und Epstein-Buddy. Was sonst? Weiterlesen
Der in der schwarz-grünen Landeskoalition vor vier Jahren vereinbarte Ausstieg aus der umweltschädlichen Braunkohle ab 2030 steht plötzlich wieder infrage. Was ist geschehen? Offensichtlich nichts. Dabei war vereinbart, dass auf dem Weg zum vorgezogenen Kohleausstieg NRWs aus der schädlichen Braunkohle der Ausstiegsprozess durch Gutachten darüber begleitet werden solle, die sicherstellen, ob eine ausreichende Energieversorgung auch in Krisenzeiten gewährleistet ist. Weiterlesen
Endlich brennt es auch hier. Geile Bilder. Visuelle Medien fahren auf die Katastrophe ab. Berichten ist nicht zu kritisieren. Es ist wichtig für die Betroffenen und die Bedrohten. Die sind ziemlich viele. Und Hilfe muss für sie mobilisiert werden. Weiterlesen
Die Austrocknung des Rheins und der anderen europäischen Flüsse, wie Donau und Po, Seine und Garonne, Rhône und Gironde und vieler anderer, wird derzeit auf fahrlässige Weise verniedlicht und heruntergespielt. Anstatt die Folgen des ausufernden Klimawandels im Angesicht des explodierenden CO2 deutlich zu benennen und die Folgen und deshalb die dringend notwendigen Gegenmaßnahmen zu thematisieren, verlegen sich Bundesregierung, Unternehmen und Medien auf Ablenkungsmanöver und Nebenkriegsschauplätze. Sie vertuschen ihre skandalöse Untätigkeit und das komplette Desaster ihrer verfehlten CO2 Politik. Weiterlesen
Erstaunlich schon, dass der ehemals linksliberale Kölner Stadtanzeiger einen derart ideologischen Beitrag eines Wirtschaftslobbyisten auf der politischen Kommentarseite präsentiert. Herr Koch möchte den Leser:innen einreden, die klimaschutzfeindliche Politik von Wirtschaftsministerin Reiche wolle „nur der Marktwirtschaft zum Durchbruch“ verhelfen, indem sie für Windkraft und Ökostrom keine Entgelte mehr bezahlt, und damit Geld spart. Dass damit der Ausbau der Windenergie torpediert wird, geht geflissentlich unter. Höchst antiaufklärerisch. Weiterlesen
Seit zwei Spielzeiten schon trete ich für einen Abstieg von Borussia Mönchengladbach in die zweite Liga ein. Den FC vom Dom sollten wir wg. der schönen Derbys und Punktgewinne gleich mitnehmen. Denn in der zweiten Bundesliga (der Herren) findet der sportlich interessantere und fairere Wettbewerb statt. Das finden auch immer mehr Stadionfans, die an manchen Spieltagen die Schüsseln der zweiten Liga mehr füllen als die der langweiligen Fernsehliga, in der Plastikvereine und Fussballkonzerne dominieren. Weiterlesen
Achja, die Verbieter*innen. Es wäre ja auch das erste Mal, dass sich Politik von Wissenschaft irritieren lassen würde. Und vom wahren Leben da draussen. Tut sie ja beim Klimaschutz auch nicht. Egal ob nah oder fern. Australien ist geradezu optimal weit weg, wird aber als „Vorbild“ verzweifelt herangezerrt. Es ist aber nur das, was für Australien gehalten wird: seine Politiker*innen. Die Australier*innen, die jungen vor allem, lassen sich hingegen von ihren Politiker*innen nicht irritieren. So haben dann alle ihre Ruhe, bzw. was sie wollen. Weiterlesen
Der von allen ehrlichen Fussball-Fans und Expert*inn*en gelobte und geliebte Kevin Keegan ist vorgestern gestorben. Extradienst-Autor André Dahlmeyer hat ihm in der Jungen Welt einen würdigen Nachruf gewidmet:
„Nachruf: An die Wand gespielt – Zum Tod von Ausnahmestürmer Kevin Keegan. Erinnerungen eines Fans“
Gerne ergänze ich meine persönliche Erinnerung. Weiterlesen
Jens Spahn ist vorläufig weg vom Fenster der Macht. Das war überfällig, denn die Liste seiner unsäglichen Verstöße gegen die Verantwortungsethik, die Max Weber von Politikern fordert, ist lang. Sie kennen Max Weber nicht? Liberaler Soziologe, zu Beginn des 20 . Jahrhunderts schrieb er den heute wie damals so aktuellen Aufsatz „Politik als Beruf“, in dem er ethische Mindeststandards und charakterliche Anforderungen an Berufspolitiker beschrieb. Obwohl es ihn kostenlos bei der Bundeszentrale für politische Bildung gibt, ist aufgrund seines Verhaltens ziemlich sicher, dass ihn Jens Spahn weder kennt, noch gelesen hat. Weiterlesen
Dass das Spahn am Merzfriedrich sägt, wie dieser es einst bei Angela Merkel getan hat, ist unter denen, die sich überhaupt dafür interessieren, unumstritten. Am Tresen meiner Fussballkneipe ist ebenso unumstritten, dass die in Berlin sich nicht wirklich für uns hier im Westen interessieren. Sie sind selbstreferentiell nahezu ausschliesslich mit sich selbst beschäftigt. Die AfD-NRW ist so blöd, einen Radauparteitag zu veranstalten. Selbst das wird ihr nicht schaden. Die demokratischen Parteien sorgen für sie. Weiterlesen
Was stellen Sie sich, nur mal so als Beispiel, persönlich unter einem Verkehrsverbund vor? Ich war in den 70ern im Ruhrpott zum Radfahrer geworden. Die Anschlüsse an den Stadtgrenzen von Essen, Gelsenkirchen und Gladbeck waren so schlecht, dass ich doppelt so schnell zur Schule kam. 1980 dann, ich war schon vier Jahre in Bonn, gründete sich dort der „Verkehrsverbund Rhein-Ruhr“ und ich wurde zunächst neidisch. Sollten sich die 15 Städte und Kreise, die dort das Ballungsgebiet doppelt so gross wie Berlin bilden, etwa auf Zusammenarbeit geeinigt haben? Weiterlesen
mit Update abends
Die grosse Mehrheit meiner Berufsjahre war es nicht so. Am besten waren die 10 als MdL-Mitarbeiter bei meinem heutigen Mitautor Roland Appel. Wir kannten uns, seit wir Schülerreferenten in den Landesvorständen der Jungdemokraten BaWü und NRW waren. In den 80ern, als er schon Grüner war, ich aber noch nicht, arbeiteten wir exzellent für den Volkszählungsboykott zusammen. Noch bevor er 1990 in den NRW-Landtag gewählt wurde, quatschte er mich an, ob ich mitgehen würde, für eine anfänglich halbe Stelle, die auf eine ganze erweitert werden solle. Weiterlesen
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