Beueler-Extradienst

Meldungen und Meinungen aus Beuel und der Welt

Kategorie: Umweltpolitik (Seite 3 von 35)

Kühlen Kopf bewahren

Hitze am Arbeitsplatz — Das solltest Du wissen, wenn die Temperaturen im Sommer steigen

Der Sommer ist da, dein Urlaub aber (noch) nicht? Viele Beschäftigte leiden unter der Hitze an ihrem Arbeitsplatz. Hohe Temperaturen im Sommer können bei der Arbeit grundsätzlich zu körperlichen und geistigen Anstrengungen führen. Hier gilt es, kühlen Kopf zu bewahren und Eigenmächtigkeiten zu vermeiden. Diese könnten zu Konflikten mit deinem Arbeitgeber führen. Weiterlesen

Vorsprung durch Rechen-Technik

Porsche und VW rechnen sich CO2-Ausstoß schön

Porsche verlässt den CO2-Pool von VW, weil es mit dem hohen Kraftstoffverbrauch seiner Verbrenner den Durchschnittsausstoß für die ganze VW-Flotte verhagelt. Alleine müsste Porsche aber sehr hohe Strafzahlungen leisten. Der clevere (?) Ausweg: das Unternehmen rechnet sich den Ausstoß schön und tut sich mit dem chinesischen E-Autohersteller Xpeng zusammen – schon sinken die von der EU auf Porsche angerechneten CO2-Emissionen. So geht Klimaschutz heute! Weiterlesen

Hitzestarre

Schon letztes Jahr produzierte das ZDF, und Phönix wiederholte es aktuellerweise diese Woche: Wütendes Wetter – Das Wetter spielt verrückt. Ist das das neue Normal? Dürren, Überschwemmungen, Bergrutsche. Wir erleben Klimawandel in Echtzeit. ‘Terra X Harald Lesch’ geht der Frage nach: warum handeln wir nicht?” Tja, gute Frage. Und gute Produktion dazu. Weiterlesen

Klimapolitische und logistische Augenwischerei

Die Austrocknung des Rheins und der anderen europäischen Flüsse, wie Donau und Po, Seine und Garonne, Rhône und Gironde und vieler anderer, wird derzeit auf fahrlässige Weise verniedlicht und heruntergespielt. Anstatt die Folgen des ausufernden Klimawandels im Angesicht des explodierenden CO2 deutlich zu benennen und die Folgen und deshalb die dringend notwendigen Gegenmaßnahmen zu thematisieren, verlegen sich Bundesregierung, Unternehmen und Medien auf Ablenkungsmanöver und Nebenkriegsschauplätze. Sie vertuschen ihre skandalöse Untätigkeit und das komplette Desaster ihrer verfehlten CO2 Politik. Weiterlesen

Nur 1 Prozent?

Vom Geben und Nehmen im Klimaschutz

Klimaschutz rangierte eine Weile in der Gunst der WählerInnen hinter Zuwanderung, Inflation und der Sorge um Arbeitsplätze. Seit der Hitze der letzten Junitage taucht das Klima wieder vermehrt in Presse, Hörerwünschen und natürlich auch in Bonn auf. Die Grünen fragten z.B. im Bonner Stadtrat, wie die Feuerwehr wohl ihre Leute gegen Hitzeschäden schütze – die Antwort kam über feuchte Tücher, kalte Getränke und Kühlpads kaum hinaus. Klimaanpassung – (noch)Fehlanzeige…
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KI und Rechenzentren

Bundesregierung weiß nicht, wieviel Wasser ihre Ausbaupläne schlucken werden

Die Bundesregierung möchte im globalen KI-Wettlauf mithalten und die Kapazitäten von deutschen Rechenzentren mindestens verdoppeln. Welche Folgen das auf den Wasserverbrauch hat, weiß sie offenbar nicht. Ein Dienstleister verweigert die Auskunft sogar – wegen „Sicherheitsrisiken“. Weiterlesen

ADFC für Mobilität und Sicherheit

Aus Anlass der Nordbrückensperrung baut die Bonner Stadtverwaltung sichere Radinfrastruktur zurück und setzt so Mobilität und die Sicherheit tausender Menschen aufs Spiel.

Die Sperrung der Nordbrücke hat die Zahl der Radfahrenden massiv erhöht. Anstatt auf die Sicherheit der Radfahrenden zu schauen, werden sichere Radspuren massiv zurückgebaut. Radfahrende sollen mit schmalen Schutzstreifen auskommen oder werden auf unsichere Umwege geschickt – doch ob diese Maßnahmen den Autoverkehr durch die Stadt wirklich beschleunigen, ist sehr zweifelhaft. Weiterlesen

Sie sind überall

Die Klimaleugner in Politik und Medien haben uns Öffentlichkeit im Schwitzkasten – mich werden sie umbringen

Sie sind auch in Wien. Wie sie es hierzulande treiben, analysiert

Antonia Groß/MDR-Altpapier: Die Flut von damals ist die Dürre von heute – Flächendeckender Wassermangel und zu viele Hitzetote: Die Effekte des Klimawandels sind in diesem Sommer offensichtlich. Große Medien und rechte Plattformen aber haben ihre jeweils eigenen Verleugnungs-Muster.” Weiterlesen

Dubioser Kurs des “Kölner Stadtanzeiger”

Der linksliberale Kölner Stadtanzeiger präsentiert: Roland Koch (CDU) als Vorsitzender der “Ludwig Erhard-Gesellschaft”…

Erstaunlich schon, dass der ehemals linksliberale Kölner Stadtanzeiger einen derart ideologischen Beitrag eines Wirtschaftslobbyisten auf der politischen Kommentarseite präsentiert. Herr Koch möchte den Leser:innen einreden, die klimaschutzfeindliche Politik von Wirtschaftsministerin Reiche wolle “nur der Marktwirtschaft zum Durchbruch” verhelfen, indem sie für Windkraft und Ökostrom keine Entgelte mehr bezahlt, und damit Geld spart. Dass damit der Ausbau der Windenergie torpediert wird, geht geflissentlich unter. Höchst antiaufklärerisch. Weiterlesen

Hitzegipfel jetzt!

Gemeinsames Forderungspapier an die Bundesregierung – Breites Bündnis aus Landwirtschaft, Zivilschutz, Gesundheit, Soziales, Mieterschutz, Umwelt und Klima fordert die Bundesregierung zum Handeln auf

Europas Wälder brennen. Hitzewellen, Dürren, Ernteausfälle und Wasserknappheit bedrohen Menschen, Tiere, Natur, Wirtschaft und Infrastruktur. Der wesentliche Treiber dieser akuten Herausforderungen ist die menschengemachte Klimakrise. Auch in Deutschland werden Extremtemperaturen gemessen, Rettungskräfte sind im Dauereinsatz und Tausende Menschen sind bereits an den Folgen der Hitze gestorben. Weiterlesen

Geradezu meisterhaft: digitaler Staatsstreich

Prozesse, deren Ausgang noch nicht entschieden ist

Die linksintellektuelle Zeitschrift “Das Argument” habe ich irgendwann aus den Augen verloren. In jungen Jahren und während des Studiums gehörte sie zur Pflichtlektüre insofern, dass ich mindestens immer einen Blick hineinwarf, ob sich für meinen Verstand relevantes darin fand. Doch irgendwann war es mir “zu hoch” geworden, zu weit abgedreht von politischer Praxis. Meiner zumindest. Heute machte ich eine Entdeckung. Und das kam so. Weiterlesen

Der “Dauerregen” kommt nicht

Aber die nächste Flutkatastrophe ist sicher

In der SZ-Paywall, Aufmacher der Online-Seite, klagen sie: “Dürre in Bayern nimmt katastrophale Ausmaße an – Landwirte beklagen hohe Ernteausfälle, selbst das Viehfutter wird inzwischen knapp. Das weckt Erinnerungen an das historische Dürrejahr 1976. Eine Wende könnte nur Dauerregen bringen. Stattdessen sinken die Wasserpegel.” Dä. Wie konnte das passieren? Hier in Beuel sehen die – freilich immer etwas wahrsagerischen – “14-Tage-Vorhersagen” keinen Tropfen Regen. Weiterlesen

Nur drei Wochen

Mal was Anderes. Tschechisch, slowakisch, von 2024 und klimapolitisch geht es kaum aktueller. Dazu humorig, aber nicht klamaukig. Dass am Ende das Gute siegt, ist ein schönes Märchen, das hier immerhin sehr gut bebildert und gut gespielt ist. Ich kannte kein einziges Gesicht. Weiterlesen

Hallo Brüssel! Hallo Berlin!

Jemand zuhause? Die Klimakatastrophe ist da

Schon vor einer AfD-Machtergreifung schreiben deutsche Massenmedien viel und gerne über das Wetter. Aber immer weniger über das Klima. Folgerichtig soll ein Regierungssprecher in Berlin erklärt haben, das Wetter könne der Merzfriedrich auch nicht ändern. Das ist das Argumentationsniveau rechtsradikaler Klimaleugner*innen. Die brauchen nur noch still abwarten, dass ihnen die Wahlsiege in den Schoss fallen. Weiterlesen

Hitze-AKW-Flaute

Die Öffentlichkeit in Deutschland wird über die Hitze in Frankreich und Spanien nur zur Hälfte informiert. Wo es brennt, welche Regionen evakuiert werden, wo Zeltplätze und Urlaubsparadiese betroffen sind und warum das vielleicht sogar mit dem Klimawandel zu tun haben könnte. Was der Öffentlichkeit unterschlagen wird, ist die Tatsache, dass zwischenzeitlich bis zu 10 Atomkraftwerke in Frankreich abgeschaltet werden mussten, weil ihre Kühlsysteme nicht mehr ausreichend mit Wasser versorgt werden können. Unter anderen sind Golfech 2, (Garonne) Blayais (Gironde-Mündung ) Bugey (Rhône), Nogent (Seine)  in Frankreich stillgelegt, gestern wurden zwei Blöcke von  Paks (Donau) in Ungarn vom Netz genommen. Weiterlesen

Meteorologie und Aufmerksamkeitsökonomie

Hitzeempfindlich bin ich von Kindheit an. In meiner Ruhrpott-Jugend legte ich für mich persönlich fest: Fussballspielen nur zwischen 10 und 25 Grad. Drüber wars zu heiss. Das kam selten vor. Der Klimawandel hat das geändert. Nach meinem Herzinfarkt im Vorjahr agiere ich noch vorsichtiger. Nachts zwischen 4 und 10 Uhr durchlüften und die Wohnung (mit hellen Aussenjalousien) zwischen 10 und 20 h abdunkeln. Das gilt für Tage über 30 Grad. Die Probleme werden unüberwindbar, wenn die Nächte “tropisch” (= >20 Grad) werden. Das war für die kommenden Tage angedroht. Weiterlesen

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