Beueler-Extradienst

Meldungen & Meinungen aus Beuel und der Welt

Suche: “WDR” (Seite 3 von 57)

#metoo/WDR: die Debatte ist nicht beendet

Mögen einige gehofft haben, dass während der Herbstferien “die Sau das Dorf” durchquert habe. Aufwachen, der Traum ist beendet. Denn es geht in der Debatte nicht (nur) um skandalöse Einzelfälle. Das Problem ist durch gerichtliche Schuldsprüche, Abmahnungen und Entlassungen nicht aus der Welt. Denn es wird von Systemstrukturen erzeugt, die in einem jahrzehntelangen Prozess herangewachsen sind. Dazu sind jetzt einige erhellende Diskussionsbeiträge erschienen. Hektor Haarkötter, heute Professor an der Fachhochschule Rhein-Sieg, war mal “freier” Mitarbeiter des WDR und weiss darüber viel zu erzählen.

Hallo WDR – jemand zuhause?

ARD-Sender senden heute Abend gegen sich selbst Schön, dass die ARD uns heute abend mal eine Talkshow erspart, und eine Dokumentation senden will. In der WDR-Programmdirektion scheinen nur leider alle in Herbstferien zu sein, erholungsbedürftig von #metoo. Ich gucke ja nie Talkshows, sondern lese nur bei Hans Hütt, wie sie waren. Sonntags sowieso nicht. Um 21.45 h kommen in den Dritten die Bundesligaberichte. Und im WDR-Fernsehen folgt unmittelbar danach der unübertreffliche Arnd Zeigler. Bei beiden gilt:

#metoo/WDR: Mikich-Eigentor

Nicht spielentscheidend, aber doch bemerkenswert: Sonia Mikich, in den Ruhestand gewechselte ehemalige WDR-Chefredakteurin, hat in der #metoo-Debatte ein Eigentor geschossen. Ausgerechnet in der FAZ zog sie eine persönliche Bilanz der Debatte. Ich kann sie leider nicht lesen und verlinken, weil die FAZ den Text hinter ihrer Paywall vermauert hat. Mikich weiss selbst aus ihrer langen Berufserfahrung, dass FAZ-Medienredakteur Michael Hanfeld, der es trotz intensivster Kampfbereitschaft für Verlegerinteressen immer noch nicht zum FAZ-Herausgeber oder wenigstens Feuilletonchef gebracht hat, zeitlebens auf einem Kreuzzug gegen öffentlich-rechtliche Medien, also das, wo Mikich ihre komplette Berufskarriere verbracht hat, unterwegs war.

Türkei / WDR / taz

Aufschlussreiche Interviews zu unseren Türkeibeziehungen: Günter Seufert von der regierungsberatenden SWP, und Cem Özdemir, beide im DLF. Interessante, zum Teil zu wenig bekannte Details, aber auch nicht alles öffentlich zuende erklärt. Ein Gang Erdogans zum IWF? Wie soll das funktionieren? Die USA haben dort eine Sperrminorität.

WDR – Ärger kann es nie genug geben

Der WDR will sich jetzt auch in seiner Betriebsorganisation “crossmedial” aufstellen. Puuh, jetzt schon? Ist das nicht ein bisschen hastig? Nun ja, der Welt da draussen ist schon lange egal, ob sie was von Fernsehen, Hörfunk oder “diesem” Internet erfährt. Nicht wenigen ist auch der WDR egal. Das war nicht immer so, aber ich will nicht schon wieder nostalgisch werden. Seine über 4.000 Angestellten interessiert so eine Reform natürlich sehr,

WDR-Führungsvakuum / Wirtschaftswissenschaft dankt ab / Besorgte Bürger*innen

Barbara Buhl geht in Rente, alle Überredungsversuche fruchteten offensichtlich nicht. Frau Buhl hat für sich einen klaren Plan, im Gegensatz zu den Herren Buhrow und Schönenborn. Jetzt funktioniert die Fernsehspielproduktion des WDR auch mal ganz ohne Führung. Ob das gutgeht? Und wenn ja – wofür wird sie dann noch mal genau benötigt? Es ist nicht leicht, auf einem sinkenden Tanker. Ich habe mich lieber gar nicht erst aufgeregt über den sog. Wissenschaftlichen Beirat des Bundeswirtschaftsministeriums. Ich wusste gar nicht, dass es den gibt. Bis der die vollständige Abschaffung des sozialen Wohnungsbaus forderte; 30 Jahre nichts mitgekriegt vom Leben hier draussen.

Tatort / #metoo&WDR / Smartphones&Schule / Atlantik kommt näher

War kein Tatort. War nur Polizeiruf 110, aber nicht DDR sondern München. Und das Wichtigste: leider der Vorletzte mit Matthias Brandt, ein Schauspieler mindestens so klug wie sein Papa. Heute ergehen sich die TV-Kritiken in Abhandlungen der Frage: wie realistisch war das? Könnte es so sein? Urteilen Sie selbst! Hier der Krimi (nur 1 Monat Mediathek!). Und hier die Wirklichkeit, zusammengestellt von Thomas Moser/telepolis. Sommerloch. Die Machtmissbraucher und Frauenbelästiger beim WDR machen Urlaub. Oder haben Sie

Zur Abwechslung: mal eine Gratulation an den WDR

“Grenzen dicht!” – ARD, gestern 21.45 h Shafagh Laghai erinnert mich mit dem iranischen Teil ihrer Familiengeschichte und ihrem bisherigen Karriereweg an die bärenstarke Isabel Schayani. Um den WDR sähe es besser aus, wenn er viel mehr solcher journalistischen Fachkräfte hätte und fördern würde. Frau Laghai hat gestern in der ARD die Dokumentation “Grenzen dicht!” abgeliefert. Dieses kleine exzellente Stück Journalismus wäre ein Anlass zu grosser Freude, wenn der politische Gegenstand nicht von so grosser Widerlichkeit und moralischer Ärmlichkeit wäre.

Grindel/DFB / #metoo: WDR & China / Faule Sauds / Fiese Agenten / Pakistan

Jan Christian Müller/FR zeigt weiter Erbarmen mit DFB-Chef Grindel, hier und hier. Mittlerweile ist die Beraterbranche in die öffentliche Debatte geraten, gut so, hier hatte ich sie angestossen, Extradienst-Leser*innen wissen ein paar Wochen früher Bescheid, aber gut, dass es sich ausbreitet. Alles kommt raus. Die beteiligten Sportredaktionen sollten mit dem Finger-darauf-zeigen nur vorsichtig sein, denn sie sind Teil des Problems. Ulrich Horn, kein Fußball-Fan oder -Experte, aber NRW- und Ruhrgebietskenner, hat einen angemessen erbarmungslosen Gesamtüberblick gewonnen und hier geliefert. #metoo – WDR und China Das gilt auch für Kai-Hinrich Renner, der uns den Wasserstand der #metoo-Affäre im WDR meldet. Ich kenne einige Namen von Beschuldigten,

« Ältere Beiträge Neuere Beiträge »

© 2021 Beueler-Extradienst

Theme von Anders NorénHoch ↑