Beueler-Extradienst

Meldungen und Meinungen aus Beuel und der Welt

Schlagwort: BVB (Seite 14 von 15)

Business goes on

Als ich eben meine Fußballkneipe betrat, gut besucht, alle vor der Glotze sitzend, dachte ich mein Wirt nähme mich auf den Arm, als er meinte, ich könne nachhause gehen. Sky spulte das übliche Werbevorprogramm ab, mit Gazprom und Uefa-Fanfaren.
Und dann standen da die BVB-Funktionäre und wurden interviewt.
Neuansetzung ist schon geklärt. Dem Pay-TV geht der Termin nicht verloren, morgen um 18.45 h werden die heute verlorenen Umsätze nachgeholt. Das fehlte ja noch, dass neben dem verletzten BVB-Spieler Bartra auch der Milliardär Murdoch noch Schaden davontrüge.
Die Polizei bat darum, auf Spekulationen zu verzichten. Ich bin gespannt, wers war. In Dortmund gibts da mehrere potenzielle Verdächtige. Es gibt nicht nur Nahostkriege, es gibt auch Kriege in der lokalen Szene, Männer denen Hemmungen fremd sind.
Solche den Fußball als globales Medien-Event vermehrt begleitende spektakuläre Gewaltakte – sie werden nicht abnehmen, und Anlässe für neue, innovative Polizei- und Überwachungsstaatsentwicklungen bieten. Dafür sind die zukünftigen WM-Länder Russlannd (2018) und Katar (2022) auf jeden Fall schon mal gut gewählt.

Noch 4 Punkte in 7 Spielen

Das ist eine realistische Zielsetzung, vor dem wichtigsten Saisonspiel am Dom, müsste klappen. Manager Eberl hat jetzt Hochsaison. Jetzt ist der Saisonzeitpunkt, an dem Nachwuchsspieler, die noch keiner kennt, gebunden werden können. Den Beratern von Mo Dahoud rufen wir nach: niemand ist unersetzlich. Er wird wohl erst spät merken, wenn er sich mit seinem Geld langweilt, dass das Mittelfeld der Westfalen-Krösusse schon lange überbesetzt ist.
Der Torschütze von gestern Benes hat vor kurzem einen 5-Jahresvertrag abgeschlossen. So wird das gemacht.
Die Arbeit von Trainer Hecking besteht jetzt darin, seine Spieler so stark zu machen, dass das Selbstbewusstsein auch für die Verwertung der massenhaft erspielten Torchancen ausreicht. Das Spiel gestern erinnerte an das Heimspiel in der Hinrunde gegen den kommenden Gegner. Der Unterschied gestern war, dass hinten die 0 stand. Die Superform von Yann Sommer macht Freude. Die Abwehr ist gegenwärtig Eberls wichtigste Baustelle: wer wird den starken Christensen ersetzen?

Eberl und Bayern

Die wichtigste Vertragsverhandlung von Borussia Mönchengladbach wurde vollendet. Keine Gerüchte, sondern offizielle Mitteilungen: der Vertrag mit dem ehemaligen Aussenverteidiger und heutigen leitenden Angestellten Max Eberl wurde “zu erhöhten Bezügen” bis 2022 verlängert. Diese Frist sagt im heutigen Fußball immer weniger über den zu erwartenden Vertragsvollzug aus, dafür umso mehr über die Höhe der erforderlichen Ablösesumme, um ihn vorzeitig zu aufzulösen. Ist doch auch schön.

Es gibt einen Gladbach-Fan im Exil, den ich um seinen gut dotierten Job nicht beneide. Es ist der Sportressortchef des offiziellen überregionalen Vereinsblattes des FC Bayern, der Süddeutschen Zeitung (SZ), Klaus Hoeltzenbein. Extradienst-Gastautor Klaus Kleinöder schrieb ihm vor einigen Monaten eine empörte Abo-Abbestellung, Weiterlesen

BVB: Tuchel muss was unternehmen

von Klaus Kleinöder

Ich bin sehr ernüchtert hinsichtlich des Leistungsvermögens des BvB. Mögen auch die Ergebnisse – meistens – noch stimmen, so ist mir sein Spiel mittlerweile unansehnlich geworden. Ich gehöre nicht zu den Leuten, die auf den Inhalt eines Spiels weniger Wert legen als auf das Resultat – mit einer einzigen (!) Ausnahme: es geht gegen München.
Was der BvB beispielsweise letzten Freitag gezeigt hat, ist einfach nur stümperhaft. Seit wenigstens 5 Jahren beklage ich, dass dem Team bis auf wenige Ausnahmen für das hastige, manchmal hektische und gehetzt wirkende Spiel die unerlässliche (!) Technik fehlt. Ohne zu übertreiben: Mir fällt es schwer, dem BvB zuzuschauen. Nur rennen und rackern reicht mir nicht. Nochmal dass Spiel gegen Ing.: Da stand, ebenso wie gegen Lotte übrigens auch, eine komplette Nationalmannschaft bzw.- Kader auf dem Platz und war zu 85 Prozent nicht in der Lage, den Ball über zwei Stationen zu spielen, wenn es nach vorne ging. In der 80. habe ich voller Empörung den Fernseher ausgedreht. Lieber höre ich Katrin Müller-H. zu (was für mich die Spitze des Masochismus ist).

Ernst Huberty 90

Als Moderator und Sportressortchef des WDR erschien er mir immer zu konservativ-reaktionär; als Livereporter ist er für mich dagegen Legende geblieben. Keiner kann ihm bei dieser Arbeit das Wasser reichen. Der WDR widmete ihm am Sonntagabend eine sparsame 30-minütige Würdigung und liess dafür, was er sowieso immer gerne und häufig tut, das kritische Magazin “Sport inside” ausfallen. Für Menschen mit gutem Erinnerungsvermögen offenbARTE sie sehr viel mehr Widersprüche, als für oberflächliche Betrachter*innen der Jetztzeit.

Steffen Simon, heutiger WDR-Sportchef, liess es sich nicht nehmen, seinen Vorvorgänger, zwischen ihnen war nach meiner Erinnerung nur Heribert Fassbender, selbst zu interviewen. Während er dem Jubilar mit leuchtenden Augen und getragener Stimme seine Verehrung versicherte, ist Simon doch im positiven wie negativen das komplette Gegenteil von Huberty. Weiterlesen

In Portugal läuft vieles gut – BVB ratlos

Da Fußballspieler heute alle alphabetisiert sind, müssen wir davon ausgehen, dass die Missstimmungen im Vereinsinneren und -äußeren nicht spurlos an ihnen vorübergehen. Den Eindruck mussten wir heute Abend gewinnen, wenn wir dem Geschehen in Lissabon optisch beiwohnten. 0:1 heisst: es ist noch nichts verloren; kein Auswärtstor ist im KO-System aber immer schlecht.
Während der BVB zumindest in der 1. Halbzeit noch spielerisch überlegen war, setzte sich am Ende eine taktische Überlegenheit von Benfica durch. Nach ihrem Führungstor hatte man das Gefühl, dass sie in Ballnähe immer eine Überzahl herstellen konnten. Weiterlesen

Fußballwochenenden können so schön sein

Was das Auswärtsunentschieden von Borussia Mönchengladbach in Darmstadt wert war, wissen wir jetzt. Spätestens seit gestern. Viele Gladbach-Fans hatten zunächst über das Engagement von Dieter Hecking gemotzt. Sie sind verstummt. Er ist zwar nicht mehr der Jüngste. Aber darum nicht unmodern. Er hat einen klaren Blick für die Wirklichkeit und verzichtet auf große Schnauze und überzogene Eigen-PR. Gestern hat die Borussia zum zweiten Mal auswärts gewonnen, obwohl die zuletzt besten Einzelspieler Raffael (verletzt) und Stindl (Mannschaftskapitän, gesperrt) pausieren mussten. Die Mannschaft funktioniert wieder. Das Mittelfeld mit Kramer und Dahoud blüht förmlich wieder auf. Wenn der Bundestrainer nicht Löw wäre, wären sie heisse Kandidaten…..
Und liebe FC-Fans, Ihr müsst nicht nur wegen der heutigen Niederlage beim SCF – dickes, dickes Kompliment an Christian Streich – jetzt ganz stark sein. Weiterlesen

Die Nazis von Dorstfeld treiben unsere Enteignung des Fußballs voran

Viel dummes Zeug ist schon über “No-Go-Areas” im Ruhrgebiet geschwätzt, geschrieben und gesendet worden. Essen-Altenessen oder Duisburg-Marxloh sind es jedenfalls nicht, davon habe ich mich persönlich an hellen und dunklen Tagesstunden überzeugt. Bei Dortmund-Dorstfeld bin ich mir dagegen nicht mehr so sicher. Das haben sich deutsche Nazis als bevorzugte Wohngegend ausgeguckt. Und weder Sicherheitsbehörden, noch die Stadt Dortmund, und anscheinend auch der BVB haben bisher Mittel gefunden, ihr Terrain von diesem menschenfeindlichen ideologischen Dreck sauberzuhalten.
Dafür nehme ich als glaubwürdige Zeugen: Klaus Bittermann in der Jungen Welt, und Friedrich Küppersbusch in der taz: “Das Spiel gegen ‘RedBull’ zu nutzen, um zur Gewalt ‘… gegen die Bullen!’ aufzurufen, ist so richtig schön offene Hose. Bin wieder Monate von jeder ‘SÜD’-Romantik geheilt.” Beide sind berühmt-berüchtigte BVB-Fans.

Der Spin der Berichterstattung geht bisher aber mit keiner Silbe gegen rechte Gewalttäter. Nichts mit einem Rechtsstaat zu tun hat beispielsweise die Leipziger Aufforderung, der BVB solle die Gewalttaten aufklären. Der BVB weist das nicht zurück, sondern teilt im Gegenteil mit, schon damit befasst zu sein. Weiterlesen

Reus war ohne Führerschein besser

10-20cm Abseits waren entscheidend dafür, dass der BVB heute an einer handfesten Depression vorbeigeschrammt ist. Gegen das ersatzgeschwächte Milliardärsspielzeug Leipzig war eine strategische spielerische Überlegenheit nie zu erkennen. Im Gegenteil: die dauerhafte Aggressivität des Gastes bestimmte das ganze Spielgeschehen.
Der frühere deutsche Meister musste Kontern im eigenen Stadion, so wie es Gladbach in seinen besseren Tagen immer am Bökelberg gegen Bayern tun musste. Heute ist natürlich alles viel schneller, austrainierter und robuster. Unter diesen Vorzeichen zeigte der 19-jährige Dembele mal wieder, welches Weltklassepotenzial in ihm steckt, Weiterlesen

Westherne und Nordlüdenscheid im Panicroom

In Düsseldorf war eine Sportbusinessmesse. Und die wichtigste dort diskutierte Frage war, wie die Fans endlich vollständig enteignet werden können. Imgrunde also die Trumpsche Agenda herunterdekliniert auf unsere beliebteste Sportart, die jetzt neu definiert wird als letzte kapitalistische Goldgrube, nachdem alles andere leider abgegrast und ausgebeutet ist. Relevanter Widerstand dagegen ist nicht erkennbar. Dennoch ist die Nervosität groß. Denn es könnte sein, dass die kapitalistische Systematik nicht von Kommunisten, sondern von sich selbst gekillt wird.

In Düsseldorf wurde den Sport-“Journalisten” in die Aufnahmegeräte diktiert, dass die “50+1-Regelung”, eine letzte Bremse gegen schrankenlose Investoreninvasion, die in Wolfsburg, Leverkusen, Hoffenheim, Leipzig und Hamburg längst nicht mehr gilt, bald ganz weg soll. Für Hannover 96 und seinen verhassten Präsidenten Kind, quasi eine Trump-Zwergenausgabe in der DFL, zu spät. Der hat das Verhältnis zu den Fans so vollständig ruiniert, Weiterlesen

Max Eberl

Natürlich bringt mich, wie jeden Gladbach-Fan, das Werben des Steuerkriminellen Uli Hoeness um Max Eberl zur Weißglut. Und ich kann darum mit Eberls Interview am Samstag im Aktuellen Sportstudio nicht zufrieden sein. Trotzdem bleiben Restzweifel, ob Hoeness’ Störmanöver erfolgreich enden kann, denn Eberl ist ein kluger Kopf. Ich versuche mal, mich in ihn reinzuversetzen.

Es wäre unvernünftig von Eberl, die alte Geheimagentenweisheit, die exakt identisch im nicht weniger kriminellen Fußballbusiness gilt, “Sag’ niemals nie!” zu vergessen. Darum seine Einsilbigkeit auf entsprechende Fragen. Seinen Buddy Hoeness, in alten Jugendfußballertagen liebgewonnen, und Eberl war damals keine Supertalent, sondern lebte auch schon als aktiver Fußballer von seinen charakterlichen Stärken, wollte er nicht öffentlich desavouieren. Die Antworten auf alle anderen Fragen waren aber durchaus erhellend. Weiterlesen

Köln-Sylvester II / Algerien / Lebensmittelmonopole / Frankfurter Schule / Autozukunft / Trauern / BVB

Die Sau scheint durchs Dorf durch. Das heisst, dass tatsächliche Aufklärung jetzt erst beginnt. Sebastian Weiermann trägt dazu bei: Sylvester in Köln II.
Unruhen in Algerien. Ach, das haben Sie nicht bemerkt? Ist auch nicht so einfach zu erklären, wie es deutsche Leitmedien lieben würden. Junge Welt und Jungle World versuchen es trotzdem.
Marktwirtschaft? Lächerlich: der globale Lebensmittelhandel ist in der Hand weniger Konzerne, die mit ihren Geschäftsmodellen und Konzernstrategien die Welternährung komplett erobern wollen. Unter Weltherrschaft tuts wohl keiner mehr. Eine Bestandsaufnahme dieser antihumanistischen Front haben mehrere Stiftungen und Organisationen in einem “Konzernatlas” zusammengetragen, der hier heruntergeladen werden kann.
Die Frankfurter Schule ist an mir vorübergezogen. Als mit und gegen sie demonstriert wurde war ich 11. Erst mein Freund und Mitautor Dieter Bott, Hartz-IV-“Kunde” in Düsseldorf, hat sie mir nahegebracht. Er lernte beim echten Adorno, kannte auch seine Frau und langjährige Witwe, deren eigene intellektuelle Beiträge (von wegen “Frau, die den Rücken freihält”) in der Öffentlichkeit nie hinreichend gewürdigt wurden. Weiterlesen

Männerfussball & die Obergrenze des BVB

Wer es sich einfach machen will, kann feststellen: der BVB ist im Stadion des Milliardärs Hopp in der Ortschaft Sinsheim verpfiffen worden. Einem Tor von “1899” ging ein klares Foul voraus; der Platzverweis gegen Reus war unberechtigt, weil der Zweikampf, was Foulspiel betraf, mindestens ein Unentschieden darstellte. Dennoch waren die BVB-Defizite klarer sichtbar als gegen Real Madrid.

In der Abwehr fehlte ein Chef. Bartra kann diese Rolle (noch?) nicht spielen, der genesene Bender in seinem ersten Spiel auch nicht, so wenig wie Ginter mit dem nur sporadischen Vertrauen seines Trainers, heute, als er fehlte, merkte man deutlich wie wichtig Sokratis ist, ausserdem fehlte merklich (!) der erste Torwart Bürki. Stärkere Teams hätten heute mehr als zwei Tore gegen diese Abwehr gemacht. Weiterlesen

Kompliment BVB – Ansätze zur Weltklasse

Wie schwer die Krise meiner Lieblingsmannschaften, Barca und der Borussia vom Niederrhein ist, hat man heute in Madrid gesehen. Gegen dieses Real Madrid konnte Barca zuhause nicht gewinnen, und bei diesem Barca ging meine Borussia unter.
Der BVB hat heute gezeigt, wie schlagbar Real ist, was für eine mittelmässige Mannschaft diese Ansammlung von unbestrittenen Weltklassestars zusammen bildet. Wie bei Barca ist das Strukturproblem, im Defensivspiel die Ruhepausen und defensiven Unvollkommenheiten der Stürmerstars zu kompensieren. Die Stars sind gut zum Strahlen, fürs Spektakel, fürs Marketing; für Mannschaften sind sie ein großes Problem. Ich erinnere nur daran, dass Portugal das EM-Finale gegen Frankreich gewann, als Ronaldo verletzt ausgeschieden war.
Der BVB, als Mannschaft immer noch unvollkommen in der Umbruch- und Findungsphase, hat die Schwächen von Real heute intelligent offengelegt. Pepe fehlte, Ramos wird nicht mehr schneller, ein harmonisches Ensemble sind die nicht. Die BVB-Youngster Dembele und Pulisic hatten Probleme ins Spiel zu finden, doch für ihre spielerische Reifung war es mit Sicherheit ein epochales Ereignis. Sofort voll da war der kurz vor Schluss eingewechselte Däne mit türkischen Verwandten Emre Mor. Wie er vor dem Ausgleichstor den Ball eroberte und mit einem Zauberpass Aubameyang auf die Reise zur Torvorbereitung des 2:2 von Marco Reus schickte, das findet Platz in zukünftigen Lehrfilmen. Der ist 19!
Marco Reus, verdammt. In all seinen Verletzungspausen schätze ich uns Gladbach-Fans glücklich, dass “wir” für ihn noch so viel Geld bekommen hatten. Die Führerscheingeschichte hatte sogar Borderline-Charakter, persönlich in jeder Hinsicht dramatisch. Doch wenn man ihn spielen sieht, ist das alles vergessen. Stoff für eine weitere Legende.
Monsanto Leverkusen spielte heute auch, in einem kleinen Stadion, das dennoch nur halbvoll war. Merkwürdig, an der sportlichen Leistung lag es nicht. Also woran dann?

Trump-Fans / Neoliberaler Charakter / New Deal / NSU / Aki Schmidt

Karim El-Gawhary, dessen Vater mir aus meiner Vorstandszeit 1978 in der Anti-Apartheid-Bewegung in guter Erinnerung ist, weist in der taz darauf hin, welcher Staatschef als erster Donald Trump zu seiner Wahl gratuliert hat: Ägyptens Putschgeneral al Sisi. Das ist der, dem Sigmar Gabriel bei seinem letzten Besuch dort eine “beeindruckende Persönlichkeit” attestiert hatte. Gestern bezeichnete die FAZ in einem Teaser-Text Sigmar Gabriel schon als “Trump-konform”. Haben wir es gut, so lange es noch beim Krieg der Worte bleibt.
Götz Eisenberg (JW) beschreibt wissenschaftlicher, als ich es hier zur Politszene getan habe, den neoliberalen Charakter.
Thomas Fricke (SP-on) entwickelt in knappen Sätzen, mit welcher Wirtschafts- und Finanzpolitik man heute noch den rechten Vormarsch und die wachsende Kriegsgefahr stoppen könnte. Der “New Deal” müsse nun von Europa ausgehen, da die USA dafür jetzt ausfallen.
Auch NRW ist im NSU-Skandal mit eigenen V-Leuten dabei: hier wieder bei Telepolis mehr über das gespenstische Treiben unserer “Sicherheits”behörden.
Einen bewegenden Nachruf zum verstorbenen Aki Schmidt (BVB, dt. Meister 1963 und Europacup-Sieger 1966) schrieb Peter Müller in der WAZ.

Ruhrpottderby: Formkurven kreuzten sich

Die spielentscheidende Szene, so sollte sich später erweisen, gleich am Anfang: Kolasinac foult Pulisic platzverweiswürdig; es wird aber nicht einmal Freistoss gepfiffen. Kolasinac bekam dadurch den Spin, um der kampfstärkste Spieler auf dem Platz zu werden. Er rettete ein weiteres Mal spielentscheidend vor einem einschussbereiten Dortmunder. Gelb bekam er erst eine Viertelstunde vor Schluss. Pulisic dagegen musste fürchten, in diesem Spiel Freiwild zu sein, und blieb hinter seinen sonst üblichen Leistungen zurück, mein Gott der ist erst 18. Mehr Gefahr kam über die andere Seite des Dortmunder Angriffs (Dembele, Passlack).

S04 war exzellent vorbereitet Weiterlesen

WOW –carolin emcke und der friedenspreis des deutschen buchhandels 2016 —habermas -bohrer – aidorno –heitmeyer–reemtsma

1.
WOW –
-das hat CAROLIN EMCKE selber so gesagt ,als sie am rednerpult in der paulskirche steht —„SO sieht es also aus dieser perspektive aus „

WOW –denke ich –,was für eine schöne und kluge FRAU die so gestochen scharf sich artikuliert–
„GEGEN DEN HASS“ – hat CAROLIN EMCKE den friedenpreis de deutschen buchhandels 2016 bekommen-

2.
Und schon haben DIE TYPEN was zu melden –
an der spitze und besonders dreist Weiterlesen

Weigl

Der 2:1-Auswärtssieg des BVB bei Sporting Lissabon war allein schon bemerkenswert, nach der Schwächung durch zahlreiche Verletzungsausfälle. Das eigentliche Ereignis, das über dieses Spiel hinausreichen wird, war das 2:0 kurz vor dem Halbzeitpfiff durch Julian Weigl. Weigl war bisher berühmt und bei den BVB-Gegnern berüchtigt als guter Leser des Spiels und strategischer Ballverteiler. Als Torschütze war er bisher – im Gegensatz zu dem durch ihn verdrängten Nuri Sahin – nicht in Erscheinung getreten. Das hat sich heute geändert. Das war eine solche von Eleganz geschmückte Vollstreckung, wie sie in ähnlicher Weise einst von Franz Beckenbauer kreiert wurde.
Schauen Sie sich das morgen Abend noch mal in den Spiel-Zusammenfassungen des ZDF an (zwischen 22.40 h und 23.15 h). Für den Spieler selbst kann das als Schlüsselerlebnis für sein Selbstvertrauen bei einer nur extrem selten ausgeübten Aktion funktionieren. Er könnte es jetzt öfter versuchen. Darum stellt sich für die zukünftigen BVB-Gegner die Frage, wie sie mit dieser zusätzlichen von Weigl ausgehenden Gefahr umgehen werden. Wie lange wird er unverletzt bleiben?

Dortmund

Dortmund ist mehrere eigene Meldungen wert. In der BVB-Jugend gibt es eine verheerende Verletzungswelle. Ist es falsches Training? Ist es der grassierende Gladiatorenfußball, die “Notwehr” aller technisch und strategisch unterlegenen Mannschaften? Eine spätes Erbe von Jürgen Klopps “Philosophie”? Fragen die beim BVB aktuell wohl dringlicher zu klären sind, als der Machtkampf seiner leitenden Angestellten Tuchel und Mislintat. Oder verstecken sich Watzke und Zorc hinter Mislintat? Das wäre ärmliich-schwache Führung. Dass die Schalker Jugend – mal wieder – den BVB schlagen kann, ist übrigens ein spätes Erbe des angeblich so “uncharismatischen” Jens Keller. Charisma wird allgemein solchen Trainern unterstellt, die Journalisten gut entertainen und viele Werbeverträge sammeln.

Unschlagbar dagegen ist der Dortmunder Tatort. Einen Besseren hat die ARD derzeit nicht im Angebot.

Fußballökonomie: Ruhrgebiet weit vor Düsseldorf

Düsseldorf ist in seiner regionalen Umgebung, egal ob vom Norden/Ruhrgebiet oder vom Süden/Köln aus gesehen, wegen seiner mit Reichtum verbundenen Schnöselhaftigkeit verhasst. Landesregierungen und -politik in Düsseldorf, egal welcher Parteien, waren immer darauf bedacht, die beiden NRW-Metropolen Ruhr und Köln “nicht zu stark” werden zu lassen.

Die NRW-Fußballökonomie hält nun für alle Düsseldorf-Hasser Tröstung bereit. Weiterlesen

« Ältere Beiträge Neuere Beiträge »

© 2026 Beueler-Extradienst | Impressum | Datenschutz

Theme von Anders NorénHoch ↑