Beueler-Extradienst

Meldungen und Meinungen aus Beuel und der Welt

Schlagwort: Newsletter (Seite 32 von 52)

Es bleibt unruhig

Gleich solls irgendwo in NRW wieder krachen (Wetter). Wir in Beuel müssen uns wieder mit ein paar Tropfen begnügen. Einer unser ältesten Leser wurde heute 91. Für Ruhe im Blog hat das nicht gesorgt. Die Lage ist nicht so.

Petra Erler: Wie Kriegstreiber ticken – Zum ‘gewinnbaren Krieg der Ukraine’ – oder tötet so viele Russen, wie Ihr nur könnt.” Auch Küppi hat digitale Gestalten entdeckt, denen das Töten nicht schnell genug geht, und erklärt das Wesen von Kompromissen: “Kompro-misswahl”. Weiterlesen

Wochenendbilanz

Schönes Wetter, schöne Termine, nun nach zwei Tagen Pause ein prallgefüllter Newsletter:

Petra Erler erinnert an den US-Präsidenten John F. Kennedy und den sich bekannt-schlecht erinnernden US-Präsidenten Bill Clinton: Falsche Erinnerungen – Wie falsche Erinnerungen und falsche Entscheidungen ihre langen Schatten werfen – Präsident Clinton, die Ukraine, Russland und eine deutsche Sicherheitsstrategie”. Weiterlesen

Herr Lindemann und #metoo

Die Rammstein-Welle geht auch an uns nicht vorüber. Ich muss zugeben, dass ich mich für deren Musik nie interessiert habe. Auch Menschenansammlungen dieser Art meide ich – ausser gelegentlich im Fussballstadion. Relevant ist aber die Arbeitsweise der Medien, die hier beispielhaft zu erkennen ist. Bei anderen Themen agieren sie ja auch, wie sie agieren. Weiterlesen

Kein Fremdenlegionär

“Für Gottes Richtspruch zählt allein, was einer nicht geworden ist.” Das meint der ehemalige Dominikanermönch Hans Conrad Zander: “Erleuchtung in Chalons-sur-Marne”. Dort wurde er nicht Fremdenlegionär und nicht Chef, so wenig wie ich jemals berufsmässiger Mörder wurde. So wenig, wie ich jemals Staudämme gesprengt habe: “Wer wars? – Zur Katastrophe von Nowa Kachowka – Weiß der Bundeskanzler mehr als die US-Regierung?” Das fragt Petra Erler. Weiterlesen

Real rassistische EU

Um “Alltagsrassismus?” im Kleinen geht es bei Rahel von Wroblewsky/Berliner Zeitung. Sicher gibt es etliche Menschen, die es gar nicht jucken würde, was die Autorin in Berlin-Niederschönhausen erlebt hat und beschreibt. Es geht sehr tief ins Innere von Individuen und Gesellschaft und wird politisch wirksam. Wenn Sie besser verstehen wollen, was ich meine, beachten Sie meinen Mediathekperlentipp, der hier um 0.03 h erscheinen wird. Weiterlesen

Kiesewetter

Bei einer Fahrradtour durch Schleswig-Holstein streifte ich vor vielen Jahren durch Husum. Dort hoffte ich ihn vielleicht zufällig in einer Kneipe zu treffen. Legenden kursierten, dass er gemeinsam mit Hannes Wader um die Häuser zöge. Leider bin ich ihm nicht persönlich begegnet. Dass letzte Mal lebend gesehen habe ich ihn hier in “Inas Norden” (ab Min. 32:30). Und eine Doppel-LP von ihm habe ich kürzlich noch mal, mit der einen oder andern Träne, angehört: Knut Kiesewetter. Und nun läuft einer mit seinem (Nach-)Namen in Küppis TV rum: “Die Aftershow-Party nach der Vorverurteilung”. Kann das nicht verboten werden? Weiterlesen

Wasserkatastrophen

Es klingt etwas harmlos, ist es aber nicht. “Putin spielt Schach” meint Roland Appel, und verdeutlicht damit beiläufig, wie verheerend und mörderisch sich die Sozialisation solcher qua definitionem antidemokratischen Geheimdienst-Strukturen auf intelligente Köpfe auswirkt. Petra Erler behandelt einen seiner Gegenspieler: ‘RIchtige Seite’ der Geschichte – Gedanken zu Falkensee, fehlendem Verstand im Hirn und der ‘richtigen Seite’ der Geschichte – Der Bundeskanzler, ‘Schreihälse’ und auch die Welt drumherum”. Weiterlesen

Solo

Heute habe ich den Extradienst-Betrieb allein bestritten. Es war für mich entdeckungs- und ereignisreich. Erfreulich die “Perle im DLF” von Extradienst-Leser Johannes Kuhn. Er erinnert als einer von ganz wenigen im deutschen Medienbetrieb an den NSA-Skandal und den andauernden Skandal des Umgangs aller sich “freiheitlich” verstehenden Staaten mit Edward Snowden. Constanze Kurz/netzpolitik, von mir hochverehrt, hat vor einigen Stunden zum gleichen Thema nachgelegt. Weiterlesen

Ton der Verzweiflung

In der Szene der zahlreichen Menschen hierzulande, die sich um Solidarität mit Flüchtlingen kümmern, ist die Aufregeung derzeit besonders gross. In einem weiteren – menschenrechtlich zentralen – Politikfeld droht die Bundesregierung weit hinter ihren eigenen bescheidenen Ansprüchen zurückzubleiben. So häuften sich in den letzten Tagen die Appelle. Hier der fachlich fundierteste von 50 Organisationen, die in dem Bereich mit praktischer Arbeit aktiv sind: Auf Kosten des Flüchtlingsschutzes – Appell an die Bundesregierung zu ihrer Position zur Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems: Keine Kompromisse auf Kosten des Flüchtlingsschutzes – Gemeinsames Statement von über 50 Organisationen”. Weiterlesen

Wochenendbilanz

Der schöne Fussball hat gesiegt, gestern in Eindhoven. 2 Mio. haben den Frauen vom FC Barcelona und VFL Wolfsburg dabei zugesehen, während auf dem Parallelkanal Männerfussball, darunter das ausvverkaufte Ruhrpottderby RWE-RWO, lief – mit 800.000 Zuschauer*inne*n.

Roland Appel beschäftigte sich gedanklich mit einer möglichen Beendigung des Ukrainekrieges: “Niemand plant, eine Mauer zu bauen!”. Er wusste vielleicht nicht: in der New York Times diskutieren sie ganz ähnlich. Weiterlesen

Warm

Mir ist warm, darum nur kurz, was wir gestern und heute anzubieten hatten:

Eine Umfrage macht Wind für die AfD. Reinhard Olschanski geht darauf ein: Die AfD halbieren – Friedrich Merz hat im Kampf um den CDU-Vorsitz angekündigt, die AfD ‘halbieren’ zu wollen.” Und ich: ‘Hype’ = Volksverdummung – Ein Fall für Habermas – oder Klügere”.

Küppersbusch TV behandelte gestern die Zeit “Von der Arbeit ins Grab”. Beachten Sie den Warnhinweis vor der kanadischen Sterbe(-hilfe-)politik. Mich beindruckte am stärksten die Passage über eine Fahrradfahrt am Nachmittag des vergangenen Samstags, den die meisten Fussballfreund*inn*e*n so gerne vergessen würden. Eine Ablenkung von dieser Trübsal: morgen 16 h, ZDF, Champions-League-Finale (der Frauen).

Heiner Jüttner problematisert auf seine sachliche Art die “Doppelte Wahl”, die aus doppelter Staatsbürgerschaft hervorgeht – und wie das Problem pragmatisch gelöst werden könnte.

Ferner folgend Werke von mir:

Aussterbendes Gewerbe – Von der ‘Neuen Rheinischen Zeitung’ vor 175 Jahren bis zu dem, was heute noch ‘Frankfurter Rundschau’ genannt wird”.

Stadtrundfahrt im Dunkeln – Ehrenfeld ist immer eine Reise wert – Wundersame Bahn CLIV”.

“Panik der Fussballbosse”.

Das wärs für heute und gestern.

Freundliche Grüße

Martin Böttger

Wer und was ist kriminell?

Wie so vieles ist auch das mitunter heftig umstritten. Dafür wurde die unabhängige Justiz erfunden. Die leider nur selten auch unabhängig ist. Helmut Lorscheid zitiert ausgiebig den “Runden Tisch Erneuerbare Energien” in “Rechtsbrecher erklären Klimaprotest für ‘kriminell'”. Und ist das Abkippen von hochradioaktivem Abwasser in den Pazifik etwa nicht kriminell? “Verbrauchtes Kühlwasser in den Pazifik” von Achim Brunnengräber und, Lila Okamura aus dem Open-Source-Bereich der Berliner Zeitung. Weiterlesen

Schlecht integrierter Olaf

Olaf Scholz hat das Wähler*innen*votum der in Deutschland lebenden Türk*inn*en erhört, und den wiedergewählten Recep T. Erdogan zum Staatsbesuch eingeladen. Offensichtlich will er sich in der Kontinuität der Erdogan-Freundin Merkel bewegen – es gibt ja sooo viel zu besprechen. Wahlergebnisse sind keine einfache Sache, jedenfalls für deutsche Medien: “Deutscher Analphabetismus – Deutsche Spiegelfechterei um türkisches Wahlverhalten”. Weiterlesen

Pfingstbilanz

Ich weiss nicht, wo Sie so waren an diesem langen Wochenende – ich war in keinem Stau. Die Fussballkneipe am Samstag war mir zu voll. Aber laut war sie nicht. Zum Fussball gab es folgerichtig mehrere Texte:

“Ein feiner Kerl” war und ist Lars Stindl (Borussia Möcnchengladbach, demnächst Karlsruher SC). Er verlässt die erste Liga aus freien Stücken – ein Verlust. Roland Appel musste dann nachklappen mit “Zwei feine Kerle”, womit er Jonas Hector und den länger schon nicht mehr eingesetzten Timo Horn meint. In der Kommentardiskussion einigten wir uns dann auf eine gemeinsame Sicht. Mein Fazit zum Saisonabschluss: “Emotionale Macht”. Im Fussballbusiness stehen ähnliche Strategieentscheidungen an, wie in der Politik. Weiterlesen

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