Beueler-Extradienst

Meldungen und Meinungen aus Beuel und der Welt

Schlagwort: Slowfood (Seite 3 von 4)

Türkei / Chinafrica / Italien / Europawahl

Nun ist auch ein Bonner Geisel von Erdogan. Lisa Inhoffen berichtete im GA ausführlich. Im Geschäft der Geiselbefreiung sind Medien – meistens – nicht hilfreich, weil sie immer das verstärken, was wir im Ruhrgebiet “grosse Schnauze” nennen. Darum muss es für Mehmet Y. nichts Nachteiliges bedeuten, wenn Aussenminister Maas sich im Beisein seines türkischen Amtskollegen kleinlaut gab. Im Falle von Mehmet Y. stellen sich allerdings nicht nur Fragen zu den deutsch-türkischen Beziehungen (dieser Link verschwindet in einigen Tagen in einem Paywall-Archiv), Weiterlesen

Drogenroute Ostafrika / Daten-Machtkampf in die Stadt?

Ich habe es gestern nicht geschrieben, weil es nach Verschwörungstheorie ausgesehen hätte. Darum überrascht es mich nicht, wenn es jetzt andere tun. Alle möglichen Grossmächte tummeln sich militärisch im verwüsteten Afghanistan. Was tun sie dort? Ich weiss es nicht. Wir können aber sehen, was unten rauskommt: Heroin. Afghanistan ist quasi der Rohstoff-Monopolist auf dem Weltmarkt. Komisch, ne? Weiterlesen

Die Zukunft des Essens

Industrialisierung und Standardisierung der Landwirtschaft, schrankenloser Immobilienkapitalismus und Monopolisierung im Online- und Einzelhandel sind keine US-amerikanische Besonderheiten. Sie sind Besonderheiten des expansionssüchtigen und -abhängigen, “alternativlosen” Kapitalismus. Und den, das wird wohl niemand bestreiten, haben wir hier auch. Er ist in den USA allenfalls etwas weiter fortgeschritten.
Darum ist dieser “Essensbericht aus den USA” von Christopher Stark/telepolis ein Blick in die Zukunft unseres Essens. Weiterlesen

Slowfood-Magazin: Reisen

“Slow Reisen” heisst nicht in erster Linie langsam, obwohl das vielleicht auch. Wie ist Reisen möglich, ohne eine Spur ökologischer Verwüstung zu hinterlassen? Wie kann ein fairer Ausgleich zwischen Gast und Gastgeber*inne*n aussehen? Die Schönheit und Vielfalt der Welt kennenlernen, ohne sie zu überfallen und zu zertrampeln. Vielleicht wird das ein ewiges Menschheitsrätsel sein. Die aktuelle Ausgabe des Slowfood-Magazins macht den Versuch, uns dabei zu helfen.
Zum Inhalt: Weiterlesen

Alte Grüne zeigen klare Kante und Kompass

Dass der öffentlich sichtbare Kurs der aktuellen Grünen Parteiführung bisweilen etwas – vorsichtig ausgedrückt – erratisch wirkt, haben Roland Appel und ich hier bereits mehrmals zum Ausdruck gebracht. Die alten Grünen haben scheinbar einen klareren Kompass – nunja, sie müssen jetzt weniger in Gremien rumsitzen, und haben mehr Zeit zum Denken.
Mit Jürgen Trittin und Claudia Roth bin ich persönlich so gut bekannt, dass ich weiss, dass auf sie politisch Verlass ist.
Trittin sass gestern bei Anne Will – ich habs noch gar nicht gesehen – und wird hier in meiner alten Heimatzeitung WAZ mehrmals ausdrücklich gelobt – während der FAZ-Kolumnist kritisiert, dass SPD und Grüne nicht genug für Aufrüstung ausgeben wollen, aus dieser Feder ist das ein Bonuslob.
Claudia Roth ist dafür bekannt, dass sie auch persönlich und privat die Türkei liebt und nicht aufgibt. Weiterlesen

Schneckenpost April von Slowfood Bonn

In weiterer tätiger Reue meines Slowfood-Karteileichen-Daseins:

Treffen des Bonner Ernährungsrates am Mittwoch, 18. April 2018 um 19.30 Uhr, Quartiersbüro Mackeviertel in der Vorgebirgsstr. 43
Bonn blüht und summt: Stand auf dem Frühlingsmarkt (Bonner Münsterplatz) am 21. April 2018 gemeinsam mit dem Amt für Stadtgrün. Slow Food Bonn unterstützt diese Initiative.
Frühlingserwachen im Vorgebirge – Fahrrad-Tour zu regionalen Kostbarkeiten am Sonntag, 29. April 2018 von 11.00 – 17.00 Uhr
Tafelrunde am Donnerstag, 17. Mai 2018 um 19.00 Uhr im Haus Müllestumpe, Weiterlesen

Die nächsten Pläne von Slowfood Bonn

Ich gestehe: in allen Vereinen, denen ich angehöre, bin ich Karteileiche; Weed, ADFC, ver.di und Slowfood. Das Bloggen schafft mir ein besseres Gewissen, neben dem Mitgliedsbeitrag, den ich zahle. Gerne informiere ich hier über die Aktivitäten meiner Vereine. Hier die Schneckenpost März 2018 von Slowfood Bonn.

Samen- und Pflanzenbörse im Poppelsdorfer Nutzpflanzengarten am Sonntag, 8. April 2018 von 12 – 15 Uhr in Zusammenarbeit mit dem Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt e. V. (VEN). Wie in den letzten Jahren können Besucherinnen und Besucher hier Saatgut und Pflanzen samenfester Sorten (bitte keine Hybriden!) tauschen bzw. erwerben. Der Eintritt zum Nutzpflanzengarten – der älteste und größte seiner Art in Deutschland- ist frei.

Treffen des Bonner Ernährungsrates am Mittwoch, 18. April 2018 um 19.30 Uhr, Quartiersbüro Mackeviertel in der Vorgebirgsstr. 43

Bonner-Schnecken-Koch-Klub am Samstag, 21. April 2018 um 17.00 Uhr in der FBS: Motto: „Was der Frühling so zu bieten hat“ Weiterlesen

Slowfood-Magazin: Kräuter und Gewürze

Im neuen Slowfood-Magazin gehts u.a. um folgende Themen:

Test: Kirschjoghurts – manche haben mehr Zucker als “Fruchtgehalt”.
Brunnenkresse aus der “Erfurter Klinge” wurde in die “Arche des Geschmacks” aufgenommen.
Eine Führung durch Stadt und Umgebung von Potsdam.
Weinjournalistin Ursula Heinzelmann stellt den Sagrantino aus Umbrien vor; in einem weiteren Text verteidigt sie die Scheurebe.
Im Schwerpunktthema Gewürze wird das Projekt “Soulspice” vorgestellt, das sich an einer fairen und hochwertigen Verwertungskette für die grosse Welt der Gewürze versucht, und wird zum “Food Hero” erklärt.
Carlo Petrini, der italienische Gründer und strategische Denker von Slowfood, Weiterlesen

Slowfood-Bewegung war in Chengdu/China – Köln im Mitgliedermagazin

Chengdu ist Partnerstadt Bonns. Dort fand Ende Oktober/Anfang November der Internationale Kongress der Slowfood-Bewegung statt. Mit den Worten von Gründungspräsident Carlo Petrini geht es der Bewegung aktuell um drei Aktionslinien:
1. Schutz der Vielfalt in allen ihren Formen
2. Demokratisierung der Lebensmittellieferketten, in unserer Region z.B. Regionalwert AG Rheinland, die von Slowfood-Mitgliedern mitbegründet wurde
3. Relevanz der Bildung.
Petrini und seine italienischen Genoss*inn*en überragten das traditionslinke Sektierertum etablierter Parteien und Organisationen schon immer mit strategischem Weitblick. So interpretiere ich die Wahl eines chinesischen Tagungsortes und eines chinesischen Mitglieds ins internationale Slowfood-Präsidium. “Gerde dort wird sich zum grossen Teil die Zukunft der Welternährung abspielen”, so Petrini. Weiterlesen

Riesling – bedroht von der Finanzbranche

1999 besuchte ich zusammen mit der damaligen Pressesprecherin des NRW-Umweltministerium das Slowfood-Festival in Lübeck. Neben dem Besuch des Marzipan-Herstellers Niederegger, ich bin marzipanabhängig, bleibt eine Veranstaltung mir im Sinne des Wortes am “nachhaltigsten” in Geschmackserinnerung: eine Vergleichsverkostung von Rieslingen “aus vier Jahrzehnten”. Die Probeflaschen kamen nicht aus professionellen Lagern und Vertrieben, sondern waren aus privaten Kellern gestiftet worden. Ich hatte es als interessierter Laie bis dahin nicht für möglich gehalten, dass Weissweine so lange in der Flasche geniessbar “überleben” können. Was wir dort präsentiert bekamen, übertraf nicht nur alle Erwartungen. Danach schmeckte man nichts Anderes mehr, jeder Käse versagte. Der Gaumen war den Rest des Tages belegt.

Mich lehrte dieses Erlebnis, was für ein wichtiges Kulturgut der Riesling ist. Und wie dankbar wir den nachgewachsenen Winzer*inne*n seiner diversen Anbauregionen sein müssen, die sich um seine Qualitätssteigerung, seine landschaftsgerechte und ökologische Weiterentwicklung verdient machen. Stark vereinfachend formuliert: der fortlaufende Generationenwechsel im deutschen Weinbau hat, zumindest in meiner jetzt 60-jährigen Lebenszeit, dem Riesling speziell und dem deutschen Weinbau insgesamt, sehr, sehr gut getan.

Umso mehr erfasste mich Schrecken und Entsetzen, als die FAZ heute online ihr Finanzressort (!!!) mit einer Reportage über eine Rieslingversteigerung aufmachte. Weiterlesen

Liberale Religion? / NSU-Prozess

Die Österreicherin Isolde Charim, wie ihr Kolumnisten-Landsmann Robert Misik gut mit dialektischem Talent ausgerüstet, wirft in ihrer taz-Kolumne die berechtigte Frage auf, inwieweit Religion grundsätzlich und überhaupt zu gesellschaftlichem Fortschritt beitragen kann.
Diese Frage ist die Überschrift über der Amtszeit des heutigen Katholikenpapstes. Carlo Petrini, Gründungsvorsitzender der globalen Slowfood-Bewegung und alter, intellektuell beweglich gebliebener Italo-Linker, beschreibt in diesem Freitag-Interview eine bemerkenswerte strategische Annäherung. Ergänzend dazu hier seine Kolumne im aktuellen Slowfood-Magazin.

Thomas Moser/telepolis berichtet aus dem Münchener NSU-Prozess. Ja, im Vergleich zur Türkei ist unsere Justiz unabhängig, vielleicht nicht ausreichend von der veröffentlichten Meinung, aber von unserer Staatsführung. Von der Bundesanwaltschaft (BAW) dagegen wird man das nicht mehr behaupten können.

Slowfood-Magazin “Kulturlandschaften”

Mit unserem romantischen Verständnis von Natur übersehen wir oft, dass die Landschaften, die wir am “schönsten” finden, Kulturlandschaften sind, also vom Menschen gemacht. Auffälligstes ästhetisches Beispiel ist die Toskana. Doch auch Deutschland ist voll davon: Marschen, Heide, Hutewald, Steuobst- oder Almwiesen. Das ist das Schwerpunktthema der Sommerausgabe Aug./Sep. 2017 des Slowfood-Magazins.
Weitere Themen:
Vergleichstest Vanilleeis
Arche-Aufnahme: Mangold Sennfelder Stiel
Genussreise Westküste Schleswig-Holstein – mit vier kleingedruckten Seiten voller Hotel-, Gastronomie und Shopping-Tipps
“Foodheroes” im Chiemgau (Reis und schwarze Linsen)
Himbeere – “Königin der Beeren”
Kochen ohne Rezept und Waage
und Ex-Chefredakteur Manfred Kriener vergleicht die aktuellen Parteiprogramme zur Bundestagswahl.

ila / Slowfood

Die neue Ausgabe der Zeitschrift ila (Informationsstelle Lateinamerika in Bonn) hat das Schwerpunktthema “Alter in Lateinamerika”. In einem Beihefter geht es um die Auswirkungen von Freihandelsabkommen, und Gert Eisenbürger hat ein Buch von Leo Löwenthal von 1949 entdeckt, dessen Lektüre uns noch heute im Widerstand gegen Trump helfen kann.

Die neue Ausgabe des Slowfood-Magazins legt uns das Berchtesgadener Land ans Herz, befasst sich mit den Debatten um Veganismus, Vegetariertum und Fleischessen, portätiert als “Foodhero” die Kölner Konditorin Lea Leimann (z.Z. Patissière im “Ox und Klee”), und Carlo Petrini weist auf die Willkommenspolitik des Libanon hin und fragt: “Wie können wir in Europa auch nur daran denken, Mauern und Absperrungen für Migranten zu bauen?”

Beuel im Slowfood-Magazin

Es ist fast, als solle alles geheim gehalten werden. Das Slowfood-Magazin möchte nicht, dass ein Blog Texte aus ihm nachveröffentlicht. In der neuen Ausgabe kommt sogar Beuel vor. Und zwar wird bei uns wieder Bier gebraut, nicht wie früher in Oberkassel, das ich seinerzeit aus geschmacklichen Gründen ziemlich verabscheut habe. Sondern da hinten in Pützchen gibt es einen kleinen “Craft-Beer”-Brauer namens “Ale-Mania” (Vorsicht Wortspiel!). Leider gibt es aber sein Bier auf unserer Rheinseite nicht zu kaufen. Als Bezugsquelle wird ein Edeka in der Nordstadt und ein Getränkemarkt in Godesberg angegeben. Als sollten wir als Beueler geradezu vorsätzlich geärgert und an der Nase herumgeführt werden.
Das Slowfood-Magazin gibt es in ähnlicher Weise ausweislich der von ihm selbst veröffentlichten Liste nirgends in Bonn zu kaufen, aber in 2 Läden in Büren, einem westfälischen Kaff, dessen Existenz mir nur durch einen überdimensionierten Abschiebeknast bekannt ist, und sogar im höchsten Hochsauerland. Als wenn es möglichst wenig gelesen werden soll.
Das ist schade, denn es enthält ein weiteres Thema, das unsere Region betrifft: die “Regionalwert AG Rheinland”. Dieses Unternehmen will sich ökonomisch mit der Investition und Förderung von regional erzeugten und wertvollen Lebensmitteln und der Unterstützung ihrer Verwertungsketten von der Erzeugung bis zum Esstisch der Verbraucher*innen kümmern. Am 15.2. um 18 h kommt Vorstandssprecher Sven Johannsen ins Bistro Odeon direkt neben dem Momo-Bioladen in der Hans-Böckler-Str. um dieses Projekt interessierten Menschen persönlich vorzusstellen.
Weitere Themen im Slowfood-Magazin:
Schokolade, Kulinarischer Streifzug durch Bremen, Food-Hero Christoph Hauser, Südliche Lombardei, Rote-Bete-Küche, Kochen-Essen-Identität, und die wie immer politisch anregende Kolumne von Carlo Petrini: Europas Landwirtschaft auf dem Irrweg.

Fett feiern – aber slow

Gestern wurde ich von einer sehr großzügigen Freundin mal wieder ins Bistro Mademoiselle ausgeführt. Alle kulinarischen Sünden waren vorrätig, frisch aus regionaler Produktion, soweit erforderlich auf das vorzüglichste zubereitet, an Fett von einst glücklichen Tieren und Alkohol, zum Teil selbst zubereitet (frischeste Früchte gebadet in Hochprozentigem), sowie Zucker in den “Guglhupf-Variationen”, an nichts haben wir gespart.
Das war für mich Anlass, mich heute endlich in das aktuelle Slowfood-Magazin mit dem Schwerpunktthema “FETT” zu vertiefen. Ich will es mal so zusammenfassen: ich hatte wissenschaftlich nachweisbar einen Vorabend, der Anlass sein sollte, meine Krankenkassenbeiträge ermässigt zu bekommen. Die weit verbreiteten Fettvermeidungsstrategien sind gesundheitlich schwachsinnig, und weil sie genussfeindlich sind, sind sie auch menschenfeindlich. Gut sind sie für eine riesige um sie herum entstandene Branche, nicht zuletzt die eher der Kirmes-Wahrsagerei ähnelnde “Ernährungsberatung”. Wer sich den Spass von denen verderben lässt, ist selber schuld.

Wenn wir diese Umerziehungssysteme des Turbokapitalismus weiter bekämpfen und uns selbst gleichzeitig was Gutes tun wollen, sollten wir die Subversivität des Flanierens in der Stadt wiederentdecken. Vor dem Essen und Trinken, oder nachher, oder beides. Bremsen wir die Hetzer*innen von A nach B aus. Dieses Flanieren entstand im 19. Jahrhundert, als beabsichtigte Demonstration der Reichen, die allen zeigen wollten, dass sie über das Luxusgut Zeit frei verfügten. Einzelne sollen zu diesem Zweck sogar Schildkröten an der Leine ausgeführt haben. Muss ein herrliches Bild gewesen sein. Der Turbokapitalismus von heute würde durch massenhaftes Ausüben dieser Tätigkeit ernsthaft gefährdet. Stellen sie sich die Massen nutzlos im Weg rumstehender Arbeitsloser vor, wie z.B. dieser lesens- oder hörenswerte Essay über das Radfahren von morgen fantasiert, also quasi ein “Kölner Ring” nicht mit Autos, sondern mit Menschen, mitten in Beuel, auf dem Rheindeich oder der Kennedybrücke, wo solche Zustände jetzt schon zu beobachten sind. Rumstehen sabotiert den Verkehrsfluss und gefährdet die Produktivität. So welche müssen dann in Zukunft draußenbleiben. Vielleicht ist uns das dann auch lieber.

Bliesgau, Georgien, Resteessen, Milchviehhaltung – neues Slowfood-Magazin

Die Slowfood-Bewegung, der ich angehöre, isst eine globale Bewegung, die sich für die Erhaltung bedrohter Tier- und Pflanzenarten, für die Regionalität von Essen und Trinken und seiner Produktion, und für das Recht auf Genuss einsetzt. Es war kein Zufall, dass sie in Italien gegründet wurde, dessen politische Linke nie so genussfeindlich war wie die Deutsche, sie ist aber heute weltweit organisiert, wie aktuell bei Messe und Kongress Terra Madre – Salone Del Gusto in Turin politisch und genussvoll sichtbar wird.
Nun ist die neue Ausgabe 05/2016 der deutschen Mitgliederzeitschrift erschienen (noch nicht aber hoffentlich zügig online), 100 Seiten fett (Fett ist ein wichtiger Geschmacksträger!), mit einer Fülle nur scheinbar abseitiger Themen, z.B.:
– Genussreise ins Bliesgau (das liegt im südlichen Saarland) Weiterlesen

Hunger

Die meisten Menschen hungern aus Armut. Das gibt es zwar hierzulande auch. Die Mehrheit der hierzulande Hungernden tun es jedoch, weil sie psychisch daran erkrankt sind. Mehrheitlich Frauen, mehrheitlich aber nicht ausschliesslich junge Frauen. Unter letzteren sind es ein Drittel! Männer sind auch betroffen, zunehmend, aber insgesamt viel weniger.

Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (FAS) widmet dem Thema heute einige Schwerpunktseiten, gut so. Schlecht dagegen, dass sie bisher nicht online gestellt sind. Update: nach 4 Tagen online gestellt. Darum sind sie zur Strafe hier auch nicht verlinkbar. Ich weise stattdessen auf meinen Text zum Thema im Freitag im Jahr 2009 hin. Zwei dort getroffene Feststellungen haben sich seitdem verändert. Das Feuilleton diskutiert heute über das Thema. Und die deutsche Sektion der Slowfood-Bewegung hat sich seitdem erfreulich politisiert.

Tiere und Zürich – das neue Slowfood-Magazin

Im bereits an dieser Stelle empfohlenen Slowfood-Magazin wird im neuen Heft das Reiseziel Zürich vorgestellt – eine Stadt, die derzeit vor allem wegen einer dort ansässigen Mafiaorganisation (“Fifa”) in den weltweiten Schlagzeilen ist. Der Stadt gegenüber ist das nicht ganz gerecht. Es gibt dort auch anderes zu essen als Geschnetzeltes.

Ein Dossier des Heftes handelt von “Tiere essen mit Respekt”.
Das neue Heft ist heute noch nicht online, liegt aber schon gedruckt vor.

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