Beueler-Extradienst

Meldungen und Meinungen aus Beuel und der Welt

Schlagwort: SZ (Seite 8 von 23)

Schlechte Chefinnen?

Ohne Gendersternchen. Es soll hier um die Frage gehen, warum manche, kleine und grosse Frauen als Chefin scheitern. Zunächst habe ich mich vor dem Schreiben selbst überprüft: wie gut bin ich mit Chefinnen ausgekommen? In der Grünen Stadtratsfraktion (2006-2016) mit Brigitta Poppe-Reiners (inzwischen ausgetreten) sehr schlecht (wie alle meine damaligen Kolleg*inn*en); mit Coletta Manemann, Doro Pass-Weingartz und Annette Standop – die wiederum auf ihre Art sehr verschieden sind – dagegen ausgezeichnet. Ich kann also ein eigenes Urteil wagen. Weiterlesen

Unter 100!

mit Update abends
Bonn auf gutem Weg? – Ruhrgebiet wieder unter Medienquarantäne
Die 7-Tage-Inzidenz in Bonn ist heute erstmals seit Mitte Oktober wieder unter 100 gesunken: auf 97, die Belegung der Krankenhausbetten mit Covid-19 Patient*innen, zwischenzeitlich über 150 ist wieder auf 192 gesunken, 33 davon auf Intensivstation. Gute Nachrichten verkaufen sich schlecht für kommerzielle Medien. Da dieser Blog ohne Kapital läuft, kann er sich gute Nachrichten “leisten”. Weiterlesen

Merkwürdige Verbindungen

Eine 5-Minuten-Recherche: Deutsche Bank, Donald Trump, Beny Steinmetz, Alexey Mordaschow, TUI
Die Deutsche Bank hat endlich irgendwo in ihrem Keller Skrupel entdeckt, mit Mr. Donald Trump Geschäftsbeziehungen zu unterhalten. Wie das gekommen ist? Wüsste ich auch gerne. Die Suche nach solchen Skrupeln hat merkwürdig lange gedauert, als wenn die Entscheider die ganze Zeit auf einem anderen Planeten waren. Die zuständige Kundenbetreuerin von Mr. Trump, Mrs. Rosemary Vrablic hatte am 22.12.20 ihren Rücktritt erklärt. Weiterlesen

Daily Soap

Schon aufnahmebereit für das Schlechte in der Welt? Ist auch nicht wichtig
Es geht nämlich um den Deutschen Fussballbund (DFB), den mutmasslich grössten Verein der Welt. Seit er zugelassen hat, dass die Deutsche Fussball-Liga (DFL) einen eigenen Verein aufgemacht hat, ist er mutmasslich nicht mehr der reichste Verein der Welt. Zwar ist er – noch – nicht verarmt. Aber die Panik davor hat ihn schon erfasst.
Den aktuellen Stand der Geschichte hat Jan Christian Müller/FR aufgeschrieben, nach meinem Eindruck so fair wie es möglich ist. Weiterlesen

Familienkrieg / Pest / Pflege

Deutsche Milliardärsfamilien haben grundsätzlich grosse Sozialisationsdefekte. Die Welt da draussen wahrzunehmen wie sie ist, ist für sie eine Überforderung. Sie haben keine Chance, sind abgehängt. Asoziale halt. Freundschaften besitzen sie nicht, alle wollen ja nur an ihr Geld. Um das zu sichern, sind sie zu unnötigen Ausgaben gezwungen, müssen in Lobbyismus investieren, um Steuern zu sparen. Oder halt auf einsame Inseln fliehen, nicht sie persönlich, aber ihr Kapital. Spass macht solches Leben nicht, im Gegenteil: es stresst, macht krank, mindestens gemütskrank.
Weil jetzt so wenig los ist, hat die Funke-Mediengruppe so eine tragische Story noch mal aufgewärmt: die Haubs (die von “Tengelmann”). Weiterlesen

Absaufende Flaggschiffe

Rechtzeitig zur feiertäglichen Lockdownzeit erscheint im Stream-TV eine sog. Dokumentation über die sog. “Zeitung” (“Europas Grösste”) Bild. Ferda Ataman hat im DLF-Kultur eigentlich alles Nötige dazu gesagt. Gedanklich hatte ich das Thema schon zugeklappt. Da erspähte ich die Besprechung des geschätzten Kollegen Oliver Jungen/FAZ, für mich so eine Art TV-Geschmacks-Bruder im Geiste. Dieses Mal habe ich Differenz anzumelden. Weiterlesen

Verpasst?

Drei Hinweise, die Sie nicht verpassen sollten
“Unser Haus”, produziert von der Firma von Valentin Thurn, in Köln kein Unbekannter, lief gestern auf ARTE. Es geht um eine Hausbesetzung, ein Bürogebäude des ehemaligen Grossmarktes in Köln-Raderthal wurde umgewidmet zu Wohngmeinschaftsetagen für mehrere Kölner Obdachlose. So weit, so gut. Merkwürdig nur, dass der auf ARTE gesendete Film vom SWR zugeliefert wurde, und nicht vom WDR, der dort zur Weimarer Republik sogar einen Sender betrieb. Ist Herr Thurn dort nicht gut gelitten? Weiterlesen

Fritsche / Segev / Pornhub

Was jetzt unbemerkt “geregelt” werden kann
Fällt es Ihnen auch so schwer, (innere) Ruhe zu behalten? Nachdem Frau Merkel sich nächtelang bei der EU mit so sympathischen Figuren rumschlagen und danach endlich ins Bett begeben musste, steigt der Seehofer-Vollhorst aus seiner Eisenbahngruft. Ich glaubte schon, der Södermarkus habe ihn troubadixartig ruhiggestellt, aber Merkels Umfragewerte lassen halt keine*n Politiker*in zur Ruhe kommen. Die behaupten stattdessen es seien die Infektionszahlen. Die sind auch nicht beruhigend …. aber zu diesem Thema höre ich jetzt lieber auf, um mich wieder abzuregen.
Es gibt wichtige Dinge, die vielleicht im Schatten dieser Begebenheiten einfacher geregelt werden. Weiterlesen

Kleine Freuden

mit Update nachmittags
Der erste “Lockdown” war irgendwie netter. Das Wetter war (viel) schöner, mann und frau konnten mehr rausgehen, es gab mehr menschlichen Kontakt. Und die Infektions- und Todeszahlen waren niedriger. 7-Tage-Inzidenz in Bonn steht heute auf 162,7, die Infektionsfälle stiegen von 47 auf 74 (von Montag zu Montag). Was bleibt an kleinen Freuden?
Die Mahlzeiten. Weiterlesen

Copyright-Trolle

Edit Policy: gezielter Missbrauch von Creative Commons – Copyright-Trolle untergraben das Creative Commons-Lizenz-System und schaden der Idee dahinter. Es wird Zeit für den Gesetzgeber, endlich richtig zu handeln.

Wer im Netz nicht nur konsumiert, sondern selbst Inhalte erstellt, muss sich unweigerlich früher oder später mit dem Urheberrecht auseinandersetzen. Die Regeln, unter welchen Umständen man fremde Inhalte zitieren, übernehmen oder sogar nur verlinken darf, sind hochgradig komplex. Weiterlesen

SZ – (Lebens-)Gefahr oder Chance?

Der Tod ihrer letzten Verlegerin
Vorweg: die Antwort auf die Titelfrage werden Sie hier nicht finden. Zuerst musste ich nachsehen, ob Ruth-Maria Kubitschek noch lebt. Ja, tut sie. Sie wird im nächsten Jahr 90. Sie hat in preiswürdiger, genialer Weise die soeben verstorbene Anneliese Friedmann fiktional verkörpert, in der TV-Geschichte gemachten 80er-Jahre-Miniserie “Kir Royal”, inszeniert von dem faktischen Stadtfilmer der Münchner Gesellschaft Helmut Dietl (auch schon tot).
Irgendwann vor langer Zeit hat sich die Journalist*inn*enfamilie Friedmann von der öffentlichen Bühnenkante zurückgezogen, um umso radikaler Strippen zu ziehen. Weiterlesen

Trump&Murdoch sind auseinander

Und: Fußball als Event verschwindet
In ihrer Paywall berichtet die FAZ über das Zerwürfnis zwischen dem 89-jährigen Medientrump Rupert Murdoch und seinem langjährigen im Vergleich zu ihm geradezu jugendlichen Donald. Für was-mit-Medien-Leute, sofern sie Kompetenz besitzen, ist das keine Überraschung. Es wundert eher, wie lange Murdoch ihn stark machte. Ein Murdoch-Biograph soll behauptet haben, der Greis sei noch imstande gewesen, Trump realistisch für einen “Idioten” zu halten – spätestens seit dessen desaströsem Umgang mit der Coronakrise. Mr. Murdoch gehört mit seinen 89 klar der “Risikogruppe” an, und dürfte Weiterlesen

Tagesvergleich Rheinland-Berlin

Heute ist es aus ihm herausgebrochen. Klaus Hoeltzenbein ist Sportressortchef der Süddeutschen Zeitung. Die (und er) hat ihren Redaktionssitz in der gleichen Stadt im süddeutschen Raum, wie ein bekannter deutscher Fußballgrosskonzern, dessen Name hier nichts zur Sache tut. Hoeltzenbein lebt und arbeitet im Exil, mit all den Fährnissen, die damit verbunden sind. Würde er z.B. an diesem Ort in den Medienkrieg gegen den Fußballkonzern ziehen, Weiterlesen

Wir und die Anderen

Und: Fifa schafft Schweizer Staatsgewalten ab
Schon oft habe ich die Lange Nacht des Deutschlandfunks empfohlen. Es ist wieder so weit. “Wir und die Anderen – eine Lange Nacht der Zugehörigkeiten” von Almut Schnerring und Sascha Verlan ist erstklassiges Radio, Reportage und Essay zugleich. Linear im Radio immer nachts (heute ab 23 h im DLF), aber nachhörbar oder -lesbar hier. Meine Empfehlung.
Nun zur Schweiz. Mein Freud Georg Hundt provozierte in den 80er Jahren Funktionäre der FDJ, er wusste welche Knöpfe wir drücken mussten, Weiterlesen

Brechende Narrative

Viel mehr Infizierte / Kampfflugzeuge für Islamismus / Dreifachagenten aus dem Kanzleramt
Um Zweifel an herrschenden Lehren zu entwickeln, sind “Verschwörungstheorien” nicht erforderlich. Fakten sammeln reicht aus. Bitte sehr:
Eine Studie des Helmholtz-Zentrums München mit bayrischen Kindern zählte sechsmal mehr Corona-Infizierte, als statistisch nach amtlichen Zählungen zu erwarten gewesen wäre. Überraschung? Nee, nur wer den offiziellen Erzählungen glaubt. Gerade bei den Jungen gilt: viele haben es, übertragen es mglw. auch, ohne was zu merken, symptomfrei. Keine Politik der Welt, auch chinesische, hat eine Chance, das “unter Kontrolle” zu bekommen. Weiterlesen

Inkonsistenz

Leben Sie, um zu arbeiten? Oder arbeiten Sie, um zu leben? Ich zählte mich immer zu Letzteren, und habe es pünktlich zum ersten deutschen Lockdown im März in die Rente geschafft. Im Rahmen der zukünftigen Verschärfung und Brutalisierung der ökonomischen Verteilungskämpfe wird auch die gewiss angegriffen werden. Das wird mich mit meinen gut 1.000 €/Monat wieder in einen revoltierende Wutbürger verwandeln. Derzeit ist unsere Gesellschaft noch auf dem Weg dorthin. Weiterlesen

Von Karnap zur Hafenstrasse – 3:0

mit Update nach dem Frühstück
Arnd Zeiglers Crew war in Essen-Karnap, um dort Ente Lippens und Fred Bockholt in Willis Kneipe “Ich danke Sie!” zu treffen. Sie zeigten wie Ente im ZDF-Sportstudio Pelé an der Torwand besiegte (Video ab Minute 12) – damals schossen die Jungs mit einer Lässigkeit, wie sie sie sonst auf dem Rasen, im Stadion, zeigten. Fred Bockholt war damals vom VFB-Bottrop, von der anderen Seite der B224, nach Essen gewechselt. Beide zusammen absolvierten mehrere Bundesligaaufstiege von Rot-Weiss Essen, die damals wie heute eine Fahrstuhlmannschaft waren. Nur damals, zu Lippens’ Zeiten eben drei Ligen höher als heute. Weiterlesen

“Schwein gehabt”?

“Wir kommen aus diesem System nicht raus”
Die SZ (Theresa Crysmann) interviewt einen anonym bleibenden schleswig-holsteinischen Schweinebauern. Das Interview gibt einen guten Eindruck, was in der Massentierhaltung los ist. Der interviewte Bauer kann offensichtlich den globalen und den regionalen Markt nicht auseinanderhalten und hat sich von den Grossinvestoren des Agrobusiness hinter die Fichte führen lassen, Dort lassen sie, und die exportorientierte Agropolitik der Bundesregierung, ihn verhungern. Von den gequälten Schweinen gar nicht zu reden ….
Selbstverständlich gibt es Wege, aus diesem System rauszukommen. Weiterlesen

Gefährliches Tauwetter

Und: die fremden Medien-Onkel (und -Tanten)
Als Fahrradfahrer mag ich Tauwetter weit lieber als Schnee und Eis, bin also im Rheinland richtig. Zweifellos ist dennoch das Tauwetter weit weg, an den Polen, wo mich selbst Kreuzfahrtschiffe nie hinlocken könnten, gefährlich. Nicht weniger, wenn es in Grönland, Sibirien und Kanada Permafrostböden auftaut und Unmengen an klimaschädlichem Methan freisetzt. Kurzfristig noch gefährlicher ist es, wenn “eingefrorene Konflikte” wieder heisslaufen. Weiterlesen

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