Die hauptstädtische Aufregung über den aktuellen “Datenskandal” ist so schlecht inszeniert, dass ich mich frage, wie lange das mit diesem System und seinen demokratischen Potenzialen noch gutgehen soll.
19-jährige Nerds machen sich wichtig und lustig darüber, wie sie in Berlin ahnungslos übereinander herfallen – irgendjemand muss ja schuld sein, und wie einfach es war, das mit individuellem Aufwand, ein bisschen Fleiss und guter Sachkenntnis loszutreten.
Dass der scheinbar verbrecherische Datendiebstahl schon vor mehr als vier Wochen begangen wurde, und die klassische Sau-durchs-Dorf-jagende Aufregung erst so spät startete, verrät zweierlei. Weiterlesen

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